Wie der Kapitalismus eine Gesellschaft zerstört

Die Mobilisierung beider Geschlechter und die Anforderungen des heutigen Arbeitslebens lassen nicht genug Zeit und Raum für Kinder. Familien sind systematisch benachteiligt ohne zufriedenstellenden Ausgleich durch den „Sozial“-Staat. Damit zerstört ein Vollzeit arbeitendes Volk langfristig sein Fundament, die Familie und damit sich selbst.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in aller Munde. Sie fehlt in kaum einer Pressekonferenz von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles oder Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Sie schwingt auch im neudeutschen Begriff der Work-Life-Balance mit. Das finden alle Beteiligten super (Unternehmen, Mitarbeiter, Wahlvolk, Staat, etc). Daran gibt es ebenso wenig auszusetzen wie am Weltfrieden. Doch nirgends klaffen Wunschdenken der Politik und Lebenswirklichkeit der berufstätigen Bevölkerung weiter auseinander.

Die Mobilisierung von Männern und Frauen für Vollzeit- bzw. Vollzeitnahe Stellen bringt auf den ersten Blick nur Gewinner hervor. Das Arbeitseinkommen der Familien steigt und ermöglicht einen höheren Lebensstandard. Der Staat profitiert durch höherer Steuereinnahmen, die dann großzügig umverteilt werden können. Zudem profitiert die Wirtschaft durch einen steigenden Konsum durch die gestiegene Kaufkraft der Haushalte. Für Unternehmen stehen mehr Arbeitskräfte zur Verfügung – Stichwort „Fachkräfte und deren Mangel“. Doch ein erhöhtes Arbeitskräfteangebot führt auch zu sinkenden Löhnen und Gehältern der arbeitenden Bevölkerung. Diese führt dazu, dass anfangs, die ersten Familien mit doppelten Einkommen noch profitieren, aber je höher der Anteil der Erwerbstätigen ist, ist der Vorteil hieraus immer geringer wird. Die letzten Familien werden dann auf zwei Einkommen angewiesen sein, da die Preise für viele Güter bereits durch die Doppelverdiener nach oben getrieben wurden (z.B. Miete, Hauspreise).

An diese Stelle sei auch die neue Freiheit der Frau durch die Emanzipation erwähnt, die durch ein eigenes Arbeitseinkommen Unabhängigkeit vom Mann erhält und die Emanzipation ermöglicht. Dies kann von festen Beziehungen, welche die Basis einer soliden Familie sind, zu gelockerten Partnerbeziehungen führen, in denen ein Kind ein Risiko darstellt. Nebenbei, man kann die Emanzipation der Frau als Freiheitskampf sehen, die sich dann in der Arbeitswelt selbstverwirklichen kann und Unabhängigkeit gewinnt. Man kann es aber auch aus Unternehmer/Kapitalistensicht sehen, nämlich dass durch den Eintritt der Frauen in die Arbeitswelt das Arbeitskräfteangebot steigt, mit sinkenden Arbeitsentgelt als Folge.

Ob nun der Mann oder die Frau arbeiten geht ist Privatsache. Es wird suggeriert, dass nur im Arbeitsleben eine Karriere möglich ist. Das ist falsch! Wichtig ist, es gibt auch Karrieren außerhalb von Unternehmen, z.B. die Führung einer erfolgreichen Familie! Erfolg misst sich hier nicht an materiellen Werten wie der Größe des Autos, sondern an den gelebten und vermittelten Werten, an emotional starken Kindern, am Familienzusammenhalt, am nachhaltigen Lebensstil, an Freundschaftspflege und am Glück. Auch wenn dies erstmal als der schwierigere Weg erscheint.

Eine zentrale Anforderung des heutigen Arbeitslebens ist die Flexibilität. Flexibilität bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man als Arbeitnehmer den Anforderungen und wünschen des Arbeitgebers bezüglich Arbeitsort, Arbeitszeit, Geschäftsreisen, Urlaub etc. folgen kann und folgt. Dies führt zu einer starken Bindung des Arbeitenden an das Unternehmen. Ein Mensch ist maximal flexibel, wenn er vollständig auf Kinder und Partner verzichtet. Dies ist heute eine weitverbreitete Reaktion der jungen Menschen.

Ein Elternteil der Familie kann nur annähernd so flexibel sein, wie ein ungebundener Mensch. Spätestens wenn die Kinder zur Schule gehen ändert sich auch dies rapide. Problematisch ist es, wenn eine Familie auf zwei Arbeitseinkommen angewiesen ist, wie es heute oft vorkommt. Da die staatliche Kinderbetreuung bei weitem nicht so flexibel wie die Arbeitswelt ist. So decken sich gerade im Westen die Öffnungszeiten von Kindergärten nicht mit den Arbeitszeiten eines Erwerbstätigen. Die geringere Flexibilität kann auch Geld kosten, denn dadurch verzichtet man vielleicht auf eine besser dotierte Stelle in einer anderen Stadt. In einer Gesellschaft mit immer mehr kinderlosen Führungskräften fehlt für eine geringere Flexibilität mittlerweile auch das Verständnis.

Hier muss aus Unternehmenssicht ein Umdenken stattfinden. Die Anforderungen zur Flexibilität eines Arbeitnehmers müssen reduziert werden.

Familien sind in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft systematisch benachteiligt. Durch eine Familiengründung entgeht der Familie erstmal ein Arbeitseinkommen, insbesondere, wenn sie glücklicherweise mehrere Kinder hat. Das Elterngelt und Kindergeld gleicht nun mal das entgangene Arbeitsentgelt langfristig nicht aus. Weiterhin ist das geringere Einkommen auf mehr Personen zu verteilen. So dass ein größeres Haus bzw. eine größere Wohnung mit einem geringeren Einkommen zu bezahlen ist. So wundert es nicht, dass Kinder das Armutsrisiko Nummer eins in Deutschland sind. Weiterhin steht die Mittelschicht in Deutschland unter enormen Druck. Die steuerliche Belastung ist hoch, ebenso die Gefahr durch Arbeitslosigkeit sozial abzusteigen. Schwierig ist es, nach einem Arbeitsplatzverlust wieder eine gleich gut dotierte Stelle im Umkreis zu finden (Stichwort geringere Flexibilität). Hier wirkt auch Hartz 4 sehr abschreckend. Die Menschen reagieren wiederum darauf, indem sie auf eine Familiengründung verzichten bzw. warten (bis es zu spät ist?). Hier ist auch ein Versagen des Staates festzustellen. Er erhöht lieber die Renten um 2%, als das Kindergeld spürbar zu erhöhen. Außerdem weiß jeder, dass es mit der Rente nicht gut steht, für unsere Nachkommen. Wie kann man daher die Renten erhöhen auf Kosten unserer Kinder. Weiterhin hat der Staat es versäumt die steuerliche Belastung von Familien zu reduzieren. Durch das Ehegattensplitting wird die Ehe gefördert. Es sollten aber die Ehen mit Kindern gefördert werden. In Ehe lebende Menschen ohne Kinder benötigen aufgrund ihres Einkommenspotentials keine Förderung! Auch Kindergrippen und Kindergartenplätze stehen nur in unzureichender Anzahl zur Verfügung und sind teilweise recht teuer. Das Recht auf Kinderbetreuung ist makulatur, wenn sie nicht unentgeltlich ist. Und sollten doch beide Familienmitglieder arbeiten gehen müssen, sind im Wesen die Öffnungszeiten alles andere als hilfreich. Betriebskindergärten sind hier nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Hier ist eine bessere und entschiedene Förderung durch den Staat notwendig. Sehr gute Ideen waren hier in der DDR vorhanden. Dort gab es trotz einer hohen Erwerbstätigenquote intakte Familien mit Nachwuchs.

Wenn beide Elternteile arbeiten gehen, hat dies erhebliche Auswirkungen auf das Familienleben. Es bleibt erheblich weniger Zeit und Energie für Kindererziehung. Wer hat nach einem langen Arbeitstag noch die Energie den Haushalt zu machen und sich auf angemessene Art und Weise um die Kinder und deren Erziehung zu kümmern? Die offenkundige Wahrheit bleibt meist unausgesprochen, obwohl sie von Millionen Menschen täglich erlebt wird: Wenn Mann und Frau beide in Vollzeit oder „vollzeitnah“ arbeiten, ist ein angemessenes Privatleben unmöglich. Man wird weder sich, der Familie, den Freunden oder dem eigenen Vereinen gerecht. Dies alles wird häufig verschwiegen, denn wer gibt schon gerne zu, dass er das alles nicht angemessen hinbekommt. In einer Zeit in der alles möglich erscheint, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Illusion von Politik und Wirtschaft propagiert wird. Das kapitalistische System „frisst“ seine Kinder.

Durch die Behauptung, Familie und Beruf seien vereinbar, lassen sich Menschen die nicht auf die Gründung einer Familie verzichten wollen in eine Vollzeitstelle locken. Sie verschleiert, dass sich „moderne“ (?) Industriegesellschaften nicht reproduzieren können. Es fehlt in Deutschland ein Kern in der Gesellschaft, der den alten Idealen entspricht und auf Kinder setzt (vergleichbar zur den Amish in den USA, oder den orthodoxen Juden in Israel).

Als kurzfristige Lösung, die jeder für sich selbst umsetzten kann, wird ein Wertewandel gesehen, weg vom Konsum hin zu sozialen, familiären, traditionellen Werten. Die Wirtschaft hat wieder dem Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Ideale Brechen Ketten.

Liebe – und ein bisschen Revolution

Das höchste Ziel

Das höchste Ziel ist und bleibt eine nationale Revolution und wir sind ein Leben lang auf der Suche, nach Menschen, die mit uns gemeinsam dieses Ziel anstreben. Jeder kleine Schritt, jede winzige Wendung, jeder Protest, der uns das Gefühl gibt, ein Stück weiter in Richtung der Revolution zu schreiten, lässt unser Herz höher schlagen. Der politische Protest ist und bleibt ein Ringen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Souveränität unseres Volkes.

Warum wir kämpfen

Wenn wir tiefer in uns gehen, werden wir erkennen, dass jeder Beweggrund, jede Wurzel und jeder Gedanke an die Revolution auf Liebe zurückzuführen ist.
Ein wahrer, aufrechter Nationalist kann niemals ein Faschist sein, denn alles was ihn führt kommt von Herzen. An höchster Stelle steht die Liebe zum Vaterland, dann die Liebe zur Sprache und Kultur und allem, was ein Volk prägt und eine Volksgemeinschaft ausmacht. Was aber das allerwichtigste ist, ist die Liebe in der eigenen Familie, zu unseren Kindern, zu unseren Eltern, zu unseren Geschwistern.

Wenn wir also auf die Straße gehen und unsere Fahnen hissen, gegen Kindermörder, gegen Vergewaltiger oder gegen einen Bildungsplan der gegen die Familie gerichtet ist, dann tun wir das, weil wir alle den selben Beweggrund haben: Unsere Liebsten zu schützen und alles dafür zu tun, immerzu zu kämpfen um ihnen ein Leben in einer besseren Welt zu ermöglichen. Und wenn wir wieder als „Hetzer“ und „hasserfüllt“ bezeichnet werden, stärkt uns das nur in unserem Handeln, denn der Ursprung dieses Hasses ist immer nur die Liebe.

„Nationalist wird man nicht aus Hass auf andere Völker, sondern aus Liebe zum eigenen.“

Revolution ohne Liebe oder Liebe ohne Revolution?

Nahezu jeder (männliche) Idealist stand schon mal vor einer derartigen Entscheidung. Diejenigen, die die „falsche“ Entscheidung getroffen haben, weilen nicht mehr unter uns. Nein, sie sind nicht gestorben, aber sie haben den Kampf aufgegeben. Nicht weil sie den Glauben an Deutschland und die Illusion im Sinne der Revolte gegen staatliche Repressionen verloren haben, sondern weil sie anderen Bedürfnissen nachgegangen sind.

In Dokumentationen über Rechtsextremismus hört man es immer wieder: Junge Nationalisten werden zu „Aussteigern“, weil sie Partnerinnen haben, die nicht der „Rechten Szene“ angehören. Auf Seiten von Singlebörsen im Internet wird vor „Neonazis“ gewarnt, die sich hinter Profilen verbergen. Doch ist die Entscheidung des männlichen Individuums „Liebe ohne Revolution“ wirklich die falsche und macht denn „Revolution ohne Liebe“ nicht unglücklich?

Revolution für die Liebe

Das Grundbedürfnis eines jeden Lebewesens ist das Stillen der Sehnsucht nach dem anderen Geschlecht. Egal ob Mensch oder Tier, wir wollen uns fortpflanzen, eine Familie gründen, Seite an Seite mit jemand besonderem alt werden.
In Zeiten des „NS“ entsprach die Pflege der Familie und das Streben nach Wachstum des Volkes einer gesunden Weltanschauung. Das Deutsche Mutterkreuz war eine ehrenvolle Auszeichnung für die deutsche Frau. In der modernen Welt erkennt der kluge Idealist die dekadente und hedonistische Lebensweise der Masse als Schmähung seiner Werte, seiner Überzeugungen und schlussendlich seiner selbst. Durch linke Sinnesart geprägte Trends, seien es Frauenquoten, Genderideologie u.a. Verschwörungen gegen die Volksgemeinschaft im Ganzen, wird die Dekadenz der „Liebe“, also auch der Familie und somit des Wachstums des Volkes gefördert. Umso mehr sehnen wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nach einer Revolution für die Liebe und die Familie. Umso schwerer wird die Entscheidung zwischen dem Kampf gegen die „moderne“ Liebe, die wahrlich den Volkstod heraufbeschwört, und der Sehnsucht nach der einzig wahren Liebe, welche in den meisten Fällen die Revolution außen vor lässt.
Perfektion kann in dieser Hinsicht nur sein: „Liebe – und ein bisschen Revolution“ und das im Einklang mit der eigenen Familie, dem Partner und den eigenen emotionalen Bedürfnissen.

Ideale Brechen Ketten!

Wir machen weiter

Liebe Leser,

wie ihr sicher bemerkt habt, konnten wir in letzter Zeit keine Artikel veröffentlichen. Dies ist vielen verschiedenen Umständen geschuldet, neue Artikel werden aber demnächst wieder hier veröffentlicht werden. Da wir aber an vielen verschiedenen Stellen aktiv sind, verlängert sich die Wartezeit zwischen den Artikeln derzeit leider automatisch. Mit einer größeren Redaktion wäre das alles freilich kein Problem – Daher erneut unser Aufruf den ihr gerne teilen könnt:

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Ehre, Loyalität und Treue – Versunkene Werte vergangener Tage

Die Tatsache, dass die meisten Hochkulturen untergegangen sind und dafür vermutlich einzig und allein List, Habgier und unfähige Herrscher die Ursache waren, lässt die Frage zu, welchen Zweck die versunkenen Werte haben und ob sie heute noch im Einheitsbrei von Kultur vorhanden sind. Loyalität, Ehre und Treue waren bis zum späten Mittelalter Werte, die beim Militär geprägt wurden. Diese Werte müssen jedoch einen Bezug haben, die nach der Meinung des Autors – die Vaterlandsliebe, die Liebe zur Familie und der Stolz einer Nationalität anzugehören sind. Wird dies nicht mehr vermittelt, so wie im heutigen Deutschland, so können sich dementsprechend List und Habgier ausbreiten, denn Ehre und Treue gibt es so wie im damaligen Kontext nicht mehr. Sie sollen auch gar nicht existieren. Gründe dafür sind, dass eben jene Werte die Stärke einer Nation, die Stärke einer militärischen Macht bedingen und die Grundlagen für Freiheit und Brüderlichkeit bilden. Nicht alle damaligen Krieger stellten den Schutz der Nation und der Familie über ihren eigenen Schutz. Die Menschen hatten auch damals schon große Schwierigkeiten die eigene Unversehrtheit zum Wohle der Gemeinschaft abzutreten und dennoch war dieser Gedanke bei den meisten Männern gegeben, während er heute nicht mehr existiert. Diese ganze Thematik ist eine Frage der Vermittlung. Die Vermittlung von Werten ist die Basis für deren Ausführung. Ein Beispiel muss mit angebracht werden, auch wenn dies politisch gesehen ein nicht immer nur grundlos verrufenes ist, aber es ist dennoch nennenswert. Der Nationalsozialismus stellte das Gemeinwohl über das Eigenwohl und man konnte sehen, dass diese Wirtschafts – und Finanzpolitik den Menschen Wohlstand und ihr Selbstbewusstsein zurückgegeben hat. Egal wie man den Nationalsozialismus darstellen und verstehen will, diese Fakten müssen benannt werden. Erst durch die Vermittlung, das Verstehen und Umsetzen kann sich eine Nation wieder die ursprünglichen Werte aneignen. Das Ausüben und Anerkennen von Ehre, Treue und Loyalität bedeutet nicht, dass eine Nation kriegerisch agiert und ständig andere Länder angreifen will. Nein, es geht um die innere Stärke eines Landes und deren Bewohner.
Die Argumentation mit sogenannten Selbstverständlichkeiten, dass eben jene Werte romantisch sind, weil die Gesellschaft sich halt verändert, ist nicht zulässig, weil die Ursache und der Zweck dieser Veränderung in den meisten Fällen nicht erläutert wird, auch wird häufig nicht in Betracht gezogen, dass alles Neue auch gleichzeitig gut ist. Leider ist dies ein Axiom der „modernen“ Gesellschaft und scheint unverrückbar zu sein. Die Betrachtung dessen, wozu uns dieser Werteverfall hingebracht hat, widerlegt jedoch die Tatsache, dass alles Neue auch gut ist. Sicherlich gab es auch zur damaligen Zeit Armut, Leid und Hunger, aber die Hypothese die besteht, ist, dass es niemals in einem solchem Ausmaß und mit einer solchen Technologie möglich ist, den gesamten Leidenskomplex nicht auflösen, schon gar nicht im eigenen Land.
Im Prinzip kann eine Gesellschaft und unsere heutigen „Kulturen“ nur gerettet werden, wenn jeder Einzelne versucht, festzustellen, nach welchen Werten er lebt. Da die meisten Menschen heute mit diesem Begriff „Wert“ nichts anzufangen wissen, muss man die Frage nach den wichtigen Dingen im Leben stellen. Die meisten werden Antworten geben, die im Materialismus angesiedelt sind und das Eigenwohl hervorkehren. Aufgrund dieses Verfalles von den Ursprungswerten Loyalität, Ehre und Treue ist es unmöglich eine Wende einzuleiten, eine neue freie große Gemeinschaft, die die Ideale und Visionen besitzt, welche notwendig sind, um eine Wende in Not herbeizuführen. Sprich, jungen Generationen diese Werte vorzuleben, das Füreinander Dasein und gegenseitiges Helfen, die Heimat, die Familie, Vater und Mutter zu ehren und zu lieben, wie auch zu erkennen, dass man nur in einer Gemeinschaft stark ist und sich gegen List, Habgier und unfähige, bezahlte Politikdarsteller gemeinsam zu wehren weiß.

In Gedenken an alle gefallenen Deutschen Soldaten, die ihr Leben ließen und denen Ruhm und Ehre gebührt für die Leiden, die sie auf sich genommen haben, um uns eine Heimat zu bieten, wie sie vollkommen schöner nicht sein könnte. Heute werden sie als Verbrecher und Mörder dargestellt und ihre Tapferkeit verleumdet. Mit dem Wissen, Witwen und Waisen zurückzulassen, war ihre Aufgabe befleckt, doch dies war die Bürde, die sie auf sich nahmen, um ihren Frauen, Söhne und Töchter weiterhin eine Heimat zu bieten.

Staat Teil 2

  1. Was ist Geld heute?
  2. Was ist Freiheit?

Diese 2 Aspekte sind wichtig und relevant, wenn man sich über das Konzept „Staat“ unterhält. Da wir nun ungefähr wissen, wie ein Staat entstand, was seine Urfunktion war, können wir ab der Stelle, wo das Volk eine Herrschaft zum Regieren autorisiert hat, diese Aspekte nutzen und uns erklären, wie sie ihre Macht nutzt, um ihre Macht zu erhalten.

1. Was ist Geld heute und wie funktioniert es?

Im Grunde genommen ist das eine sehr einfach zu beantwortende Frage, jedoch stellt sie niemand aufgrund der Indoktrination seit der Kindheit, die beinhaltet, dass Geld das Einzige Mittel zum Leben und Überleben ist. Dieser Tatsache liegt wohl dem zugrunde, dass wir es uns angewöhnt haben, Geld als natürlich und unwiderruflich zu betrachten. Wobei bei nahezu allen, die im Leben „gescheitert“ sind, immer der Faktor Geld eine wichtige Rolle spielte und meistens fangen diese Personen erst dann an, sich die Frage zu stellen“ Wenn Geld eine von uns Menschen geschaffene Quelle ist, wieso nutzt uns diese Quelle nicht, sondern schadet uns?“ Schulden, die aufgrund von Krediten entstehen, sind Druck –  und Zwangmittel, die uns ein sorgenvolles Leben bescheren. Wieso haben wir also kein Geldsystem, dass uns Menschen nutzt, sondern uns nur benutzt. Die Frage ist leicht zu beantworten, wenn sich mit dieser Thematik beschäftigt wird. Die folgende Darstellung ist stark vereinfacht.
Stellen wir uns vor, wir besitzen einen Staat mit 11 Mitgliedern. Jedes Mitglied trägt seinen Teil zur kollektiven Bedürfnisbefriedigung bei, indem es Güter herstellt. Diese Güter müssen nun den anderen Mitgliedern mitgeteilt werden, ein Markt entsteht. Nun haben wir das Problem, dass man nicht einschätzen kann, wie viele Schuhe ein Hase wert ist oder wie viele Hasen für einen Schuh zum Tausch benötigt werden. Dann kommt ein Mitglied auf die Idee uns sagt: „ Hey Leute, wir haben doch eine Goldmine, nur wussten wir vorher damit nichts weiter anzufangen, außer uns damit zu schmücken. Ich trage meinen Teil für einen reibungslosen Ablauf des Staatswesen bei, indem ich aus dem Gold Münzen präge und wir jedem Gut einen bestimmten Münzwert geben.“ Die anderen Mitglieder überlegten und stimmen zu, in der Hoffnung, dass der schwierige Tauschhandel endlich ein Ende habe.
Die eine Person, nennen wir sie den Geldmann, lässt also Münzen herstellen, 1100 an der Zahl, sodass für jedes Mitglied 100 Goldmünzen zur Verfügung stehen. Die Münzen sind fertig und Person A möchte 100 Goldtaler abholen. Der Geldmann gibt ihm diese 100 Goldtaler, verlangt dafür aber eine Leihgebühr von 10 Goldtalern, die er bei der Rückzahlung dieser 100 Taler aufbringen muss. Der Geldmann bekommt also 110 Taler für seine Leistung zurück. Person A überlegt nicht lange, da ihn die Aussicht auf einen vereinfachten und schnellen Tauschhandel beim Denken stört und nimmt das Angebot an. Person B ergeht es genauso, wie auch allen anderen Mitgliedern des Staates. Es sind nun also 1100 Goldtaler im Umlauf. Person A kann nach kurzer Zeit, weil er gut gewirtschaftet hat, 100 und 10 Goldtaler zurück zahlen und besitzt trotzdem noch genug Restgeld um zu wirtschaften. Hier ist der Knackpunkt. Diese 10 Goldtaler existieren nicht, denn sie wurden gar nicht hergestellt. Gehen wir kurz zurück. Der Geldmacher produziert 1100 Goldtaler  und gibt jedem Mitglied 100 Goldtaler. Er verlangt jedoch 10 Goldtaler als Leihgebühr, die sogenannten Zinsen – leistungsloser Gewinn des Geldmannes. Diese existieren jedoch nicht. Der Geldmann hat sie frei erfunden. Jetzt kommt das System ins Rollen. Person A musste also von Person B 10 Goldtaler abziehen, um die Zinsen zurückzahlen zu können, d.h. Person B besitzt demnach nur noch 90 Goldtaler und ist somit gar nicht in der Lage, die Zinsen zurück zu zahlen, also muss Person B gut wirtschaften und von jemand anderem über den Handel Geld abziehen, um seinen Kredit mit Zinsen zurückzahlen zu können. Person C ist demnach gar nicht mehr in der Lage, das Geld plus die Zinsen zurückzuzahlen, weil sie nicht mehr im Umlauf sind und muss nochmals einen Kredit beim Geldmann aufnehmen inklusive Zinsen. Zusammengefasst heißt das, dass Zinsen nicht existieren und demnach gar nicht zurückgezahlt werden können, es sei denn, man nimmt einer anderen Person über das Marktgeschehen die fehlenden Zinsen weg, sodass diese nicht mehr in der Lage ist, aus den Schulden herauszukommen und somit vom Geldmann kontrolliert werden kann.
Der Grund, warum die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht, ist, dass das Vermögen der Reichen mit einem Vermögenszins ausgestattet ist, der als leistungsloser Gewinn auf das Konto übertragen wird. Dieser leistungslose Gewinn muss dann jedoch von jemand anderes abgezogen werden, wodurch dieser verarmt. Deswegen werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer(Popp).
So funktioniert das Geldsystem, wie es in jeder heutigen Staatsform existiert. Prüft man nun, in welchen privaten (lat. Privare – Berauben) Händen sich die Gelddruck – und Steuerungsrechte befinden, können wir nur annehmen, welche Macht diese Personengruppe besitzt, denn alle Länder dieser Erde sind verschuldet und somit Gläubiger einer privaten Gruppe von Männern und Frauen.

2. Was ist Freiheit?

Ein unheimlich schwer zu fassender, aber für die Werbeindustrie unheimlich nützliches und mächtiges Wort – Freiheit. Es ist wichtig, diesen Begriff mithilfe des aktuellen Systems, des Kapitalismus, einfach zu erläutern. Der Kapitalismus verwendet Freiheit in dem Sinne, dass der Konsument zwischen 2 oder 3 Produkten wählen kann. Die Freiheit des Konsumenten. Diese Produkte hat er selbst aber nicht bestimmt und somit ist dies nur eine Scheinfreiheit (Agnoli). BRD, hier ist es jetzt egal, ob man den Geltungsbereich dieser BRD als rechtskräftig anerkennt, ob dieser rechtskräftig ist, oder nicht, spielt in diesem Zusammenhang zunächst keine Rolle. Wir betrachten die BRD unter dem Aspekt der Freiheit und stoßen prompt auf die heilige sogenannte Demokratie. Ebenfalls ein Herrschaftssystem, welches neben dem Kapitalismus existiert. Wir haben also nun zwei Herrschaftssysteme, die den Beherrschten die Illusion vermitteln, frei zu sein. Die sogenannte Demokratie enthält die Funktion der Freien Wahlen und gibt somit den Beherrschten eine Art Souveränität.
Ist das Volk also souverän und kann frei wählen? Schauen wir genauer hin. Auch hier fällt das Volk, wie beim Kapitalismus in eine Art Konsumentenhaltung, denn es kann nicht frei Wählen, sondern nur ein bestimmtes Parteienangebot konsumieren. Eine Entscheidungsbefugnis beim Volk existiert nicht und nach den Wahlen hat das Volk überhaupt nichts zu sagen und kann nur hoffen, dass die gewählten Politikdarsteller ihre Programme, aufgrund derer sie gewählt wurden, umsetzen. Dies ist jedoch wegen des freien Mandats häufig fragwürdig. Nehmen wir nun noch die Tatsache mit hinein, dass die BRD, wie auch alle anderen Staaten dieser Welt Schuldner sind, bei einer Privatbank, dann können wir hier nicht einmal ansatzweise von Freiheit sprechen. Denn Abhängigkeit negiert Freiheit. Man kann also festhalten, dass eine Entscheidungsbefugnis beim Volk nicht besteht, denn wie soll sie auch existieren, schließlich geben wir unsere Stimme alle 4 Jahre an einem Tag, an dem wir vermeintlich souverän sind, AB. Nach den Wahlen besitzen wir also keine Stimme mehr und werden nur noch von den Steuern gesteuert, deswegen heißt es schließlich auch Steuern.
An dieser Stelle wollen wir einmal Kant zitieren, der da sagte:
„ Eine Verfassung ist eine lügenhafte Publizität.“
Wenn wir von Freiheit sprechen, muss diese Freiheit auch festgehalten werden. Im Art. 20 GG steht geschrieben, „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus:“ Das Volk ist also frei und souverän in seinem Handeln und bestimmt das Staatsgeschehen. Nun hier ist einerseits ein Denkfehler und eine „lügenhafte Publizität“ enthalten. Die Staatsgewalt wird durch besondere Organe ausgeübt, die jedoch wiederum laut Platon vom Volk legitimiert werden müssen. Es kommt bei der Staatsgewalt aber nicht darauf an, wo sie herkommt, sondern wer sie ausübt (Agnoli). Demnach ist Art. 20 GG eine falsche Formulierung, die eine Scheinsouveränität darstellt. Richtig müsste es heißen, wenn man denn will, das das Volk souverän ist, „ Alle Staatsgewalt geht dem Volke aus.“
Kann ein Staat nun für die Befreiung des Einzelnen sorgen. Nach den bisherigen Erläuterungen, kommt man zu dem Schluss, dass dies nicht möglich ist. Der Staat, wie wir ihn heute kennen, ist ein Zwangsverband und kein Verband, der für Befreiung sorgt. Ein Staat sorgt mit seinen entsprechenden Organen für Ruhe, Ordnung, Wohlstand und einer guten Position der Gesellschaft, aber nicht für die Befreiung des Einzelnen. Die Wohlstandsgesellschaft ist also nicht frei, sie glaubt sich frei und setzt Freiheit gleich mit Konsumfreiheit, die der Materialismus ermöglicht. Bis zu diesem Punkt wurde die Freiheit in unseren Staaten nur widerlegt und somit die eigentliche Frage nicht beantwortet. Nun wollen wir die Lebenshaltung der Germanen hier in die Publizität mit aufnehmen.
Die alten  Germanen hatten eine nahezu perfekte Vorstellung von Freiheit und deren Autarkie. Ein Germane war erst frei, wenn er sich alleine versorgen konnte, ohne von Anderen bei der Produktion von Existenzgütern abhängig zu sein. Eine autarke Landwirtschaft, die  ihn  und seine Familie ernähren konnte, galt als das höchste Ziel eines jeden Germanen. Die anderen Personen unterstellten sich im Interesse der eigenen Versorgung freiwillig dem Oberhaupt und genossen seinen Schutz als Gegenleistung für ihre Arbeit innerhalb dieses autarken Systems (Popp).
Ist die Autarkie eines Menschen die wirkliche, wahre Freiheit?  Nun Freiheit ist wie schon angedeutet ein schwer fassbarer vielleicht auch ein nicht zu erklärender Begriff, denn der Mensch befindet sich permanent in Abhängigkeit zu seiner Umwelt und ist somit nicht frei im Sinne von Eigenständigkeit, aber zumindest frei im Sinne des Materialismus, sofern er sich selbst versorgen kann, unterliegt er nicht mehr dem Konsumzwang und hat sich ein Stück persönlicher Freiheit in einem System erobert.

Der Kapitalismus, wie auch die westliche Demokratie bescheren dem Menschen eine Freiheit des Konsums und gleichzeitig ein Zwang dieser Konsumgüter, die wir nicht bestimmt haben. Dieser Zwang ist ein Mittel des Staates, seine Beherrschten zu steuern und seinen Willen aufzuzwingen und dies aber dem Volk als eine Freiheit zu verkaufen. An dieser Stelle müssen wir die Frage stellen, wer nun gerecht und ungerecht handelt. Handelt derjenige ungerecht, der die Scheingerechtigkeit der Herrschenden verletzt, oder handeln die vom Volk legitimierten Herrschenden mit ihrer Scheingerechtigkeit ungerecht. Ist Gerechtigkeit überhaupt möglich, oder scheitert dieses Konstrukt am Menschenbild? Ist die Negation eines Systems, dass dabei ist, die Welt zu zerstören der einzige Weg in die Freiheit? Je mehr man sich mit diesen Dingen auseinandersetzt, desto mehr Fragen tauchen auf und man könnte alles „zerphilosophieren“. Deswegen sollte man sich auf die Grundlegenden Dinge einer souveränen Gesellschaft besinnen, diese wohl auch sein sollten,

1. Recht auf Leben

2. Recht auf Wohlstand und Versorgung

3. Recht auf einen freien Geist

4. Recht auf Entscheidung

5. Recht auf Gesundheit

6. Recht auf Autarkie

7. Recht auf wahres Wissen

 

„Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.“

Jiddu Krishnamurti

Staat Teil 1

Heutzutage werden in der öffentlichen Gesellschaft, Politik und in vielen anderen Bereichen, in denen Menschen interagieren, Vokabeln in den Gesprächen verwendet, die für nahezu alle selbstverständlich erscheinen. Die Politikdarsteller verwenden immer Begrifflichkeiten, ohne diese im Speziellen zu definieren. Viele Begriffe, die im aktuellen Volksvokabular enthalten sind, haben ihre ursprünglich Bedeutung völlig verloren und werden sozusagen missbraucht. Wir haben die Situation, dass viele für die Verständigung wichtige Begriffe einer Institutionalisierung unterliegen und bei Anwendung entweder Aversionen gegenüber dem Sprecher erzeugen oder bereits als so selbstverständlich angenommen werden, dass niemand mehr hinterfragt, welchen Ursprung diese Formulierung hat und mit welcher Konnotation dieses Wort behaftet ist. Natürlich ist es in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr möglich erst bei den Ursprüngen dieser Wortschöpfung und deren Bedeutung anzusetzen. Stattdessen verwendet man diese Schöpfungen in allen möglichen Kontexten, ohne dass überhaupt jemand versteht, was es mit diesem Begriff auf sich hat, wo er herkommt, wann er entstand, was er bedeutet und wozu er eingesetzt wird und was die Unterschiede zwischen damals und heute sind. Ganz besonders wichtig ist zum Beispiel eine klare Definition des Begriffes „ Staat“.

Was ist ein Staat? Wie entsteht ein Staat? Wodurch erhält ein Staat seine Dignität? Wie kann die Diskrepanz zweier Herrschaftssysteme in einem Staatsgebiet entstehen und aufrechterhalten werden? Nutzt ein Staat vielleicht die Determination seiner Bevölkerung aus? Kann ein Staat für die Freiheit seiner Bürger sorgen? Lässt ein Staat Autarkie zu? Sind Staaten souverän? Wie entsteht ein Staat und warum entsteht er? Wer ist Staat? Ist ein Gesellschaftsvertrag das Band, mit dem Staat und Volk zusammengehalten werden?

Nahezu alle Fragen werden nicht mehr beantwortet und können es vielleicht auch gar nicht, deswegen ist es sehr wichtig, sich mit den grundlegenden Begriffen des Zusammenlebens der Menschen auseinanderzusetzen und dazu zählt man als Fundament den Staat.

Zunächst einmal muss man festhalten und ergründen, weshalb ein Staat überhaupt entstehen muss. Nach Platon finden sich Menschen in einem Kollektiv zusammen, weil sich der Einzelne nicht selbst genug ist und vieler anderer Helfer bedarf, um die eigenen Existenz aufrechtzuerhalten. Die Menschen beschließen also aus einem einzigen Grund, nämlich der gegenseitigen Bedürfnisbefriedigung, zu einer Wohnsiedlung zusammen zu finden, die man nun Staat nennt. Der Grund dieser Gegenseitig beruht darauf, dass der Einzelne nicht alle seine Bedürfnisse alleine befriedigen aber trotzdem die Bedürfnisse eines Anderen erfüllen kann. Innerhalb der Siedlung gibt es mehrere Menschen und jeder trägt aufgrund seiner Fähigkeiten dazu bei das jeder mit ausreichend Mittel zur Existenz ausgestattet ist. Betrachten wir die Existenzbedürfnisse einmal und nennen sie beim Namen.

  1. Beschaffung von Nahrung
  2. Beschaffung einer Wohnstätte
  3. Beschaffung von Kleidung

Eine Definition im Einzelnen ist hier nicht wichtig, denn es geht nur darum, dass diese Bedürfnisse existieren, wie sie speziell aussehen ist zunächst nicht relevant. Wir haben also nun unser Kollektiv, deren Vertrag es ist, sich gegenseitig bei der Bedürfnisbefriedigung zu helfen. Hier ist es angebracht festzuhalten, dass es nicht nur einen Staat gibt, sondern viele in anderen geografisch nicht exakt definierten Gebiet. Geht man nun also mit den Überlegungen weiter, finden wir nach kurzer Denkzeit ein weiteres Problem. Nämlich jenes der verschiedenen Klimazonen. Jeder Staat ist einem bestimmten Klima ausgesetzt, welches Einflüsse auf die Vegetation hat. Jede Vegetation kann nur eine kleine Anzahl an Ressourcen aufweisen, die zur notwendigen Existenzsicherung nötig sind. Ist eine Ressource erschöpft muss man andere Staaten aufsuchen, die diese Ressourcen oder ähnliche besitzen. Hier findet nun zum ersten Mal eine Konfrontation zweier Staaten und deren Bewohner statt. Man kann keinen Staat in einer Gegend anlegen, wo er nicht auf Einfuhren aus anderen Staaten angewiesen ist. Es werden also Personen benötigt, aus eben diesen Staaten, die unserem Staat die Dinge zuführen, derer er benötigt. Es entsteht ein Grundgedanke des Handelns zwischen zweier Staaten. Man kann nun aber nicht losziehen und Ressourcen aus anderen Staaten abziehen, sondern man muss eine Gegenleistung in Form von Bedürfnissen erbringen, die der jeweils zum Handeln ausgesuchte Staat dringend benötigt. Erst nach Übergabe dieser, kann man eine Ressource abziehen. Die zum Handeln erzeugten Güter muss man nun nicht nur für den eigenen Bedarf herstellen, sondern auch nach Art und Menge, wie es der Staat, mit dem man im Tauschverkehr steht, vorsieht. Die Güter, die man selbst in seinem eigenen Staat herstellt, muss man nun auch den anderen Mitgliedern des Staates zur Verfügung stellen und dies ist nur über einen Markt möglich.
Dieser Markt bekommt eine Währung als gültige Marke für den Tausch.
(Wie die Herstellung der Münze im Detail vonstatten geht, wird noch dargestellt.)
Wir haben nun also einen Staat, der es seinen Mitgliedern möglich macht, die Existenz aufgrund gegenseitiger Hilfe zu sichern und bei Verlust oder nicht Vorhandensein eines Gutes zur Befriedigung, Kontakt zu anderen Staaten aufzunehmen, mit diesem ausgeglichen Handel zu treiben und wir haben einen Markt, auf dem die Mitglieder eines Staates die Möglichkeit besitzen ihre Waren untereinander mitzuteilen. Als Tauschmittel benutzt man Münzen.
Man hat eine gegenseitige Bedarfsbefriedigung sichergestellt. Platon beschreibt diesen Zustand als eine „ gesunde Stadt“.

Eine Eigenart des Menschen ist es, sich nicht nur auf das Notwendigste zum Leben zu beschränken, sondern er entwickelt bei gesicherter Erfüllung seiner Bedürfnisse einer Stufe, den Drang nach Befriedigung anderer nicht existentieller Bedürfnisse, er Bedarf eine Befriedigung individueller Coleur. Der Staat muss also wachsen und den Zustand der „gesunden Stadt“ aufheben und diesen verlassen, wohl bemerkt, es geschah von seinen einzelnen Mitgliedern aus.
Wir müssen hier, bevor wir die weitere Entwicklung des Staates betrachten, zunächst einmal darauf schauen, wie das Zusammenleben geregelt ist. Sprich, wir benötigen Regeln, die das Zusammenleben bestimmen. Dieses Prozedere ist schwierig zu fassen, jedoch lassen auch einfache Überlegung eine mögliche Lösung entstehen. Betrachten wir den Wunsch auf Leben, haben wir schon eine erste Regel,

1. Niemand darf einem Mitglied des Staates das Leben verwehren.

Die Befriedung der Bedürfnisse wurde angesprochen, was einen vorigen Besitz eines Gutes voraussetzt. Ist dieses Gut nicht vorhanden, kann ein Bedürfnis nicht befriedigt werden. Die Regel würde also lauten,

2. Niemand darf einem anderen das Gut zur Befriedigung eines Bedürfnisses entziehen.

Jetzt entsteht ein weiteres Problem. Wie erhalte ich ein Gut? Ich erhalte es, wenn ich mit meiner Fähigkeit dafür sorge, dass jemand anderes eines von mir produziertes Gut zur eigenen Bedürfnisbefriedigung nutzen kann.

3. Jeder Einzelne trägt zu einer kollektiven Bedürfnisbefriedigung bei und erhält dadurch die Möglichkeit, Güter für den Eigenbedarf zu bekommen.

Diese Regeln wurden von jedem Mitglied des Staates akzeptiert, denn jeder ist von der Einhaltung dieser 3 Grundregeln abhängig, woraus eine vermeintliche Stabilität dieser Grundregeln entsteht.
Würde man jetzt weitere Überlegungen anstellen, könnte man feststellen, dass aus diesen 3 Grundregeln weitere Sekundärregeln entstehen. Da aber nun niemand weiß, mit welcher moralischen Grundeinstellung jeder geboren wird, ist es sehr schwierig in diese Richtung Thesen aufzustellen, die das Konzept des Zusammenlebens regeln. Hier muss man jetzt noch den Bereich der Individual- ,wie auch der Massenpsychologie eingehen, Dies würde aber den Rahmen dieses Themas „ Staat“ sprengen, auch wenn dadurch zahlreiche Lücken in diesen Überlegungen zu finden sind. Gehen wir davon aus, dass jedes Mitglied sich an diese Grundregeln hält, schließlich ist dieser Text nur eine  Theorie zum Staatswesen und dessen Entstehung.
Wir standen also kurz davor, unseren Staat aufgrund von erweiterten und neu entstandenen Bedürfnissen expandieren zu lassen. Der Staat greift nun über in die Gebiete der Nachbarn, denn diesen Boden benötigt er für die Befriedigung der neu entstandenen Bedürfnisse. Es entsteht ein Konflikt, denn der beschnittene Staat ist nicht bereit, seine Gebiete abzutreten, daraus folgt ein Zustand des Krieges. Es ist jedoch nicht von Belang, ob dieser Krieg Gutes oder Böses hervorruft, es geht zunächst einmal darum, dass dieser Zustand präsent ist, was für die persönlichen und öffentlichen Verhältnisse eine Quelle des Unheils darstellen kann.

Beschreibt  man nun den weiteren Verlauf des Krieges, würde man die Entstehung eines Staates nicht mehr betrachten, sondern nur die möglichen Konflikte eben jenes und die daraus resultierenden Folgen, welche allerdings wichtig sind für unsere heutige Situation.

Betrachten wir nun zunächst einmal nur wieder den Begriff Staat. Nach den vorangegangen Überlegungen beschreibt der Staat eine Art „Ist – Zustand“ mit einer rechtlichen und materialistischen Situation (Popp 2011), mit derer die Mitglieder eines Staates konfrontiert werden. Innerhalb dieses Staates, nach Platon muss es ein bestimmtes System der Herrschaft geben. Das Wort „ Herrschaft“ besteht aus zwei Teilen, nämlich „ Herr“ und „ Schaft“. Man schafft also einen Herren, welcher eine Form des Regierens bestimmt, um einen reibungslosen Ablauf innerhalb des Staates zu gewährleisten. Dieser Punkt ist besonders wichtig und stark auszuformulieren. Mit dem Beginn eines Herrschaftsapparates entsteht eine Art Zwang- oder Unterdrückungsapparat der die Mitglieder in ihrem freien Handeln einschränkt und somit ihrer Freiheit beraubt. Bereits hier entstehen weitere Fragen mit einem immensen Erklärungsanhang.

Handelt der Herr gerecht, oder ungerecht?
Was ist dies genau, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit?
Was ist Freiheit und wie definiert sie sich?

Nehmen wir an, dass der Herr, welcher nun eine Regierung innerhalb des Staates darstellt, von einem Volksrat bestimmt wurde. Dieses Phänomen finden wir bei allen Naturvölker, bei denen die Personen in den Stand des Herren erhoben wurden, die man für besonders weise und gut hielt. Bei den Naturvölkern heißen diese Personen nun aber nicht Herren, sondern Schamanen, Druiden etc. Jenes war notwendig, weil bestimmte Mitglieder des Staates aus einer Schwäche heraus die 3 Grundregeln nicht beachteten. Nach dieser Verletzung der aufgestellten Grundregeln ist man ratlos, weil jede weitere Verfahrensweise eine Regel verletzen würde. Man hat also festgestellt, dass man nach Ausbruch eines Einzelnen in einer Misere gelandet ist, in der man sich ratlos fühlt und bestimmt, dass es eine Gewalt geben soll, die eine Lösung erarbeitet. Die Mitglieder, nennen wir sie nun Volk, autorisieren eine Person oder Personengruppe, die sich mit solchen Gegebenheiten auseinandersetzt und Lösungen präsentiert. Zum allerersten Mal entsteht eine Aversion innerhalb des Staates bei einzelnen Mitgliedern, die dahin geht, dass sie gegen eine Grundregel stellen und diese nicht einhalten. Die Herrschaften müssen nun dieses Mitglied institutionalisieren und dafür Möglichkeiten entwickeln. Wie sollen diese Personen nun Handeln? Handeln sie gerecht und zum Wohle des Volkes oder handeln sie ungerecht und nutzen ihre durch das Volk autorisierte Machtposition aus? Da die Überlegungen Bezug nehmen zur realistischen Lage der heutigen Position müssen wir davon ausgehen, dass die Regierung ungerecht handelt, um ihre eigene Machtposition auszubauen. Um sich vor der Intuition des Volks für Ungerechtigkeit zu schützen, muss die Regierung gerecht scheinen und tut dies durch Ablenkung und Personen, die der Überredungskunst mächtig sind( Platon). Die Ungerechtigkeit wird nun zur Quelle zur Macht. Die Machtposition erlaubt es der Regierung neue Regelungen zu erlassen, nennen wir sie nun Gesetze, denen eine Scheingerechtigkeit innewohnt.

An dieser Stelle werden wir die Ausführung zur Entstehung eines Staates abbrechen, denn jedem von uns ist klar, wie diese Scheingerechtigkeit aussieht und wer sie ausübt und wie sie ausgeübt wird. Es ist an dieser Stelle nicht erforderlich die Gedankengänge weiter auszuführen, da es hier nun lediglich darum geht, ein wenig Struktur in diesem Informationswirrwarr herzustellen. Dennoch wollen wir noch einige angesprochene Aspekte genauer in Betracht ziehen. Die wären:

  1. Was ist Geld heute?
  2. Was ist Freiheit?

Lesen sie mehr im folgenden Artikel „Staat Teil 2“

Den Ahnungslosen die Augen öffnen

In Zeiten der Konsum- und Spaßgesellschaft hat es den Anschein als ob dem menschlichen Individuum alles immer mehr egal erscheint. Doch was sind die Gründe dafür? Und wie können wir diese Tatsache ändern?

Die meisten von uns gehen die ganze Woche auf die Arbeit um sich ihr Leben zu finanzieren. Getränke, Essen, Zigaretten, Alkohol, Partys und die neusten technischen Geräte sind für die meisten der Lebensinhalt schlecht hin. Denn wer in dieser Ellenbogengesellschaft etwas zu bieten hat und immer dem Trend folgt, kommt auch weiter. Und wenn man dann Abends von der Arbeitsstelle nach Hause zurück kehrt, die man für diese ganzen Sachen braucht, hat man keine Zeit oder keine Lust mehr sich einmal Gedanken über diese Welt zu machen und was auf ihr alles geschieht. Denn so mancher denkt nicht einmal über sich selbst nach. Ob es zum Beispiel besser wäre sich gesünder zu ernähren oder ob es gut ist etwas Sport zu treiben und in die Natur zu gehen. Denn es ist für viele Menschen wichtiger dass man immer auf „Facebook“ erreichbar ist, um den Mitteilungszwang zu stillen. Oder dass eine Persönlichkeit am besten auf zwei Feiern gleichzeitig ist, um aufzuzeigen, wie toll man doch ist. Und wenn dann ein jeder diesen Teufelskreis bis an sein Lebensende folgt, da er nie aus seiner scheinbar heilen Welt erwacht ist, ändert sich in diesen Land und auf der Welt nie etwas in eine positive Richtung!

Deshalb liegt es an den wenigen Menschen, die schon aufgewacht sind, den anderen die Augen zu öffnen. Aber diese Pflicht scheint sehr schwer erfüllbar zu sein, wenn man gegen mächtige Medienanstalten und die Regierung ankommen muss. Durch gezielte manipulative Schachzüge versuchen uns die Medien immer wieder das Gehirn zu waschen und dadurch eine totale Umerziehung herbei zu führen. Schon Joseph Goebbels erkannte: „Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben.“ Und so kommt es dass uns erzählt wird, es gäbe kaum Armut in Deutschland oder wir bräuchten dringend Fachkräfte aus fremden Ländern. Und wenn das Volk die Lügen einmal nicht glauben will braucht die Regierung einen “bösen“ Gegenspieler den es zu bekämpfen gilt, um sich so trotzdem die Stimmen der Bevölkerung sichern zu können. Wer dann weder “gut“ noch “böse“ ist , wird meistens von den “guten“ gezwungen ihre Meinung zu vertreten. Dass er ja nicht zu den “bösen“ überläuft, da die ja eigentlich die Wahrheit sagen und somit die Macht und das Geld der Regierung gefährden. Aber wenn man den neutralen Menschen nicht auf seine Seite zwingen kann und die Argumente fehlen, dann bleiben nur Verbote. Dann setzt es Geld- und Haftstrafen und ganzen Personengruppen wird es verboten sich zu treffen. Deshalb wird es schwer für uns die anderen “schlafenden“ wach zu rütteln.

Es braucht neue Ideen und gut überlegte Aktionen die selbst ein einzelner durchführen kann. Da “Die Unsterblichen“ meistens nur in der Gruppe funktionieren und Aufkleber, Flugblätter und Demos nicht das A und O sein können wenn man das eigene Volk nicht versteht, wenn man die Jugend nicht versteht – Wenn man altmodisch bleiben will, um jeden Preis. Klar muss ein jeder von uns dabei auch viel riskieren, aber im Widerstand muss einen klar sein dass viel auf dem Spiel steht. Aber diese Gefahren von heute waren schon früher mal an der Tagesordnung und hätten die Menschen damals aufgegeben, wären wir jetzt vielleicht gar nicht auf der Welt! Aber wenn sich jeder daran beteiligt und das alles in Kauf nimmt, können wir vielleicht aus der Ellenbogengesellschaft eine Volksgemeinschaft machen. Für diese es mehr als nur arbeiten, konsumieren, feiern und schlafen auf der Welt gibt. Und so können wir mit viel Mut und etwas Glück unser Land und sogar die Welt verändern. Es muss klar sein das wir um unsere gemeinsame Zukunft kämpfen und um die Zukunft unserer Kinder! Wir brauchen eine breite Programmliste, wir müssen erkennen was wichtig ist und handeln, es bringt nichts mehr in der Vergangenheit zu leben, wir müssen die heutigen Probleme erkennen und begreifen. Denn mit dem richtigen, freien Idealismus im Herzen kann man fast alles erreichen. Also fangt an euch Gedanken über die eine oder andere neue Aktion/Anktionsform zu machen! Und versucht dann andere dafür zu begeistern!

Gemeinsam sorgen wir dafür das die kommenden Jahre politisch nicht wie die Jahre zuvor werden!

 

Ideale Brechen Ketten!

Durchsuchungen bei den Betreibern des Thiazi-Forums

In den frühen Morgenstunden wurden in elf Bundesländern Durchsuchungsmaßnahmen gegen die Betreiber des umstrittenen “Thiazi“-Forums durchgeführt. Die Betreiber des Forums stehen in Verdacht eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Das Forum steht schon seit Jahren in der Kritik da ein Teil der Betreibermannschaft dem Verfassungsschutz angehören soll.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Rostock stürmten Beamte des Bundeskriminalamts , der Polizei und der Bundespolizei 24 Wohnungen und verschiedene Geschäftsräume in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Weitere Durchsuchungen fanden in Niedersachsen, Bayern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen statt. Zeitgleich wurde eine Wohnung in Großbritannien von Spezialkräften durchsucht. Hauptbeschuldigte der seit 2009 andauernden Ermittlungen sind ein 30-jähriger Erzieher sowie eine 30-jährige Hausfrau und Mutter, die seit Jahren Verantwortliche des „Thiazi“-Forums sein sollen.

Die weiteren 26 Beschuldigten im Alter von 22 bis 64 Jahren stehen im verdacht, mehr als 2.400 Liedtexte von Tonträgern und mehr als 1.400 Tonträger zum Herunterladen angeboten zu haben. Diese Waren sollen angeblich zum Hass gegen Ausländer, Juden und Menschen anderer Hautfarbe aufstacheln und zu Gewalttaten aufrufen. Des weiteren sollen zahlreiche Textdokumente und Tonträger auf der Seite aufgetaucht sein , die den Holocaust leugnen. Im Zuge der Ermittlungen wurden vier Beschuldigte aufgrund von Haftbefehlen festgenommen. Außerdem wurden zahlreiche Computer, Laptops, Datenträger sowie schriftliche Unterlagen sichergestellt und Arrestbeschlüsse vollstreckt.

Wer sich jetzt ein neues Forum sucht, da die Netzseite geschlossen wurde, der sollte unbedingt im Forum auf www.vufkp.org vorbeischauen. Dort erwarten euch spannende Demo- und Konzertberichte, verschiedene Themen und Aktionsvorschläge und ihr könnt euch mit einer Vielzahl von Aktivisten unterhalten. Solange ihr am echten Widerstand interessiert seit ist dies der richtige Platz für euch !

 

Weiteres hier unter Kommentare…

Theorie oder Wahrheit Teil 2: Mind Control – MK Ultra

Kann man einen Menschen dazu zwingen, seine eigene Persönlichkeit zu vergessen und ihn stattdessen zu manipulieren? Ist es möglich die ganze Weltbevölkerung zu versklaven? Oder sind dies nur üble Gedanken, verrückter Verschwörungsfanatiker?

Im Jahre 1953 begann Sidney Gottlieb im Auftrag der CIA an der Bewusstseinsveränderung des Menschen zu forschen. Der Codename dieses Programmes hieß “MKULTRA“ und wurde durch den wissenschaftlichen Leiter Dr. Ewan Cameron geleitet, die Gesamtleitung hatte Dr. Sydney Gottlieb. Als Ziel des Projekts wurde angegeben, eine perfekte Wahrheitsdroge für die Verwendung im Verhör von Sowjet-Spionen im Kalten Krieg zu entwickeln, sowie die Möglichkeiten der Gedankenkontrolle zu erforschen. Aus manchen Quellen geht hervor, dass die Besatzungsmächte viele deutsche Wissenschaftler und KZ-Ärzte im Rahmen des Projekts “Paperclip“ rekrutierten.

Sie durften ihre durch das Kriegsende unterbrochenen angeblichen Menschenversuche im Rahmen von “MKULTRA“ auch in Deutschland fortführen.

Laut den MKULTRA-Dokumenten, die nicht der Vernichtung im Jahre 1972 zum Opfer gefallen sind, wurden Dr. Samuel Rascher, Professor Kurt Blome und Dr. Walter Paul Schreiber mit den Menschenversuchen beauftragt.

Dr. Samuel Rascher wurde vorgeworfen, während des Kriegs russische und polnische Kriegsgefangene im KZ in große Wannen mit kaltem Wasser zwischen 2,5 und 12 Grad Celsius gelegt und ihr Sterben dokumentiert zu haben. Professor Kurt Blome hatte mit Bakterien und Viren experimentiert und soll Experimente mit Pesterregern an Menschen durchgeführt haben. Dr. Walter Paul Schreiber wurde vorgeworfen, KZ-Insassen mit Fleckfieber und Malaria infiziert zu haben und Spritzen mit Phenol als Hinrichtungsmethode verwendet zu haben.

Als Versuchspersonen wurden nach verschiedenen Angaben Gefängnisinsassen und Krankenhauspatienten benutzt, die keiner vermissen würde. Die überwiegend gesundheitsschädlichen bis lebensgefährlichen Experimente wurden wohl ohne Wissen oder Zustimmung der Versuchspersonen durchgeführt. So konnte die US-Regierung alles erdenkliche mit ihnen durchführen. Diese Personen wurden meist mit Schlafentzug, Elektroschocks, Hypnose, Drogen, Traumatisierung, Schmerz, Angst und Schrecken und durch psychologische Gespräche gefügig gemacht. So konnte man ihnen ein ganz neues Bewusstsein geben. Wer z.B. früher gerne Fußball spielte und kein Eis mochte, hasste jetzt alles was mit Fußball zu tun hat und liebte Eis. Wenn man das ganze mit der politischen Gesinnung in Verbindung bringt und einen Menschen gefühllos züchtet, hat man die perfekte Kriegswaffe.

Der perfekte Attentäter: vor und nach der Tat weiß er nichts. Die einprogrammierten Handlungen werden durch sogenannte “trigger“ ausgelöst. “Trigger“ sind z.B. Zahlenkodierungen die man ganz unbewusst gesagt bekommt um dann eine bestimmte Tätigkeit auszuführen.

Der perfekte Kurier: Während des Kuriergangs weiß er nichts, kann sich nicht verraten. Am Ziel überbringt er die Nachricht wiederum per “trigger“, unbewusst und abhörsicher. Im Verbund mit dem im ersten Teil beschriebenen “HAARP- Projekt“ könnte man so ganze Völker, wenn nicht sogar die ganze Welt, gefügig machen. Somit hätten die Regierungsmächte ein Szenarium wie in George Orwells Roman “1984“ erzeugt.

Im Jahre 1972 wurden durch den damaligen Direktor Richard Helms fast alle Dokumente des MKULTRA- Projekts illegal vernichtet. Somit ist es fast unmöglich, das gesamte Projekt mit seinen mehr als 150 individuellen Forschungsprojekten und den zugehörigen CIA-Programmen nachzuvollziehen. Ob das Projekt jemals eingestellt wurde, ist genauso unklar wie die Tatsache, dass wir nie wissen können ob wir die nächsten Opfer der kranken One-World-Faschisten sein könnten. Und jeder muss sich die Frage stellen: Was von diesem “MKULTRA-Projekt“ ist noch Theorie? Und was wird in der Praxis umgesetzt und ist somit vielleicht schon jetzt bittere Wahrheit? Es gibt berichte und Schriften, diese können alleine nur durch das erste erlesen der „Fakten“ (!) Verfolgungswahn und Angstzustände hervorrufen. Anlagen die einen Menschen perfekt fernsteuern gibt es nicht? Schlagwörter gibt es reichlich, Informationen gibt es im Netz genug – Wenngleich auch einige Berichte nach 24 Stunden auf verwirrende Weise wieder aus dem Netz verschwunden sind. Im ersten Teil erklärten wir euch was „HAARP“ ist und ihr glaubt nun schon alles über dieses Projekt zu wissen? Es gibt hier immer noch mehr zu erfahren als man sich vorstellen will… Weitere Berichte werden bestimmt folgen.

Ein Video zu Mk Ultra ist unter Kommentare zu finden.

Fremdes Leben – ?

Die Frage nach extraterrestrischem Leben beschäftigt die Menschheit in verschiedenen Kulturen bereits seit Jahrtausenden. Bereits Zehntausend Jahre alte Höhlenmalereien aus Europa zeigen scheinbar Flugobjekte, „UFOs“ in recht undeutlicher Form. Es ist daher nicht klar, was diese Zeichnungen tatsächlich darstellen sollen, aber es könnte die in Bild gefasste Vorstellung von von Menschen geschaffenen Fluggeräten sein und damit ein Hinweis auf den Glauben an die Möglichkeit des Besuchs von anderen Planeten.

In mesopotamischen Schriften, aus dem alten Babylon und aus Persien werden Gedanken zu Außerirdischen angestellt.

Die Bibel selbst liefert sogar Hinweise darauf, dass es solche geben könnte – wenngleich die katholische Kirche ein glühender Verfechter des geozentrischen Weltbildes war, nachdem die Sonne den Mittelpunkt des Universums, beziehungsweise des Sonnensystems darstellt. Nach der Auffassung katholischer, dogmatischer Theologen ist die Erde das Zentrum, denn Erde und Mensch sind die „Krone der Schöpfung“, das „Abbild des Herren“. Es wäre da nicht denkbar oder ein Frevel zu glauben, es könnte ein anderes intelligentes Wesen oder gar intelligentere geben als den Menschen. An Gott durfte kein Zweifel bestehen.

Gleich, ob man sich dieser Logik annehmen kann, seit dem Wiedererstarken des heliozentrischen Weltbildes, das infolge der Christianisierung in Europa ausgestorben war, seit Kopernikus, rückt auch wieder mehr und mehr die Frage nach dem Außerirdischen in den Mittelpunkt astronomischen Interesses.

Ein weiterer Astronom, Giordano Bruno, stellte die These auf, das Universum sei unendlich. Damit waren die Zeitgenossen total überfordert – unmöglich, dass es ein unendliches Universum geben konnte. Ein Gott mit unendlicher Macht soll ein unendliches Universum schaffen? Für die Inquisition und den Papst scheinbar eine Wahnvorstellung. Giordano Bruno wurde 1600 öffentlich wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Diese Gedanken jedoch eröffneten einer intellektuell aufgeschlossenen Welt die logische Möglichkeit, dass es dementsprechend auch unendlich viele Planeten gibt und dass auf unendlichen vielen Planeten dementsprechend auch unendlich oft die erdähnlichen, wenn nicht identischen Bedingungen herrschen können und sogar müssen, die das Leben erst ermöglichen. Alleine die Unendlichkeit und die Tatsache, dass es bereits auf einem Planeten Leben gibt, musste unweigerlich zu der Erkenntnis führen, dass auch anderswo Leben existierte. Unweigerlich.

Der deutsche Erkenntnistheoretiker Immanuel Kant verfasste wohl auf dem gleichen Gedanken basierend eine Streitschrift, die sich „Von den Bewohnern der Gestirne“ nennt. Er bezweifelt darin erst gar nicht – wie es der Titel bereits vermuten lässt – die Existenz außerirdischen Lebens. Er behauptet sogar, unbewohnte Planeten seien die Ausnahme. Außerdem könne man jetzt bereits feststellen, dass auf dem Jupiter große und geistig überlegene Wesen leben müssen, auf dem Merkur hingegen kleinere und weniger intellektuell begabte.

Für die Wissenschaft hat sich Kants Theorie – einer der größten deutschen Philosophen und vielleicht der größte seiner Zeit – als unplausibel und heute als falsch herausgestellt. Und es muss auch einleuchten, dass zur Existenz von Leben bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssen, die eben nicht fast jeder Planet zur Verfügung stellen kann.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Nach einem logischen Denkmuster geht man heute davon aus, dass jedes Leben aus Zellen aufgebaut sein muss. Zellen müssen sich ernähren, sonst kann keine Leistung in irgendeiner Form – ein Merkmal des Lebens; z.B. Stoffwechsel – erbracht werden. Leistung braucht Energie, also muss diese Herbeigeschafft werden. Die einzige Möglichkeit, die besteht, Stoffe, die Energie liefern könnten, ist die, dass auf dem entsprechenden Planeten in großer Menge Flüssigkeiten vorhanden sein müssen. Nun existieren aber mehrere chemische Verbindungen, die durchaus auch bei hohen Temperaturen flüssig bleiben oder gar erst bei solchen Flüssig werden. Alleine eine hohe Eisenkonzentration auf einem Gestirn könnte bei entsprechender Hitze, also Nähe zur Sonne, eine Transportmöglichkeit darstellen. Nun aber besteht dennoch das Problem, dass nicht jeder Stoff zur Energiegewinnung geeignet ist; oftmals bieten nur organische Vebrindungen überhaupt die Option, als Energielieferanten zu dienen. Diese jedoch sind oft instabil, denaturieren leicht oder verlieren dadurch ihre Form – bei Hitze, Druck, im Kontakt sauren oder basischen Stoffen.

Wasser ist dabei wohl die einzige Verbindung, die so neutral ist, dass sie verhältnismäßig wenige Stoffe geringfügig in ihrer Reinform zerstört. Es fördert zwar die Oxidation von Metallen – im extremsten Beispiel die von Natrium, das im Kontakt mit Wasser verbrennt – richtet jedoch an Zucker, Ölen und Proteinen keinen Schaden an.

Man muss daraus also schließen, dass es nicht wahrscheinlich sein mag, dass sich Leben auf einem Gasplaneten entwickelt – ausgeschlossen werden kann es jedoch nicht.

Dementsprechend wäre die Suche nach Leben auf wasserlosen Planeten wie eine Suche nach Gold im eigenen Garten: Ein Fund wäre theoretisch we praktisch möglich, jedoch höchst unwahrscheinlich, weshalb man im Allgemeinen davon ausgeht, dass man gar nicht erst mit Hoffnung anzunehmen braucht, auf dem Jupiter – einem Gasplaneten – Leben zu finden.

Dementsprechend suchen NASA und ESA auch in der Ferne vor allem nach wasserführenden Planeten. Tatsächlich wurden bereits mehrere vielversprechende Exemplare entdeckt. Sechs sollen es nach Angaben der NASA sein; alle jedoch befinden sich weiter entfernt als fünf Lichtjahre, weshalb genaue Aufschlüsse darüber, ob diese Planeten auch Leben beherbergen, nicht möglich sind.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass man selbst auf der Erde Lebensformen entdeckt hat, die es eigentlich gar nicht geben dürfte, wenn man von der herkömmlichen Struktur der irdischen Organismen ausgeht. Im Mono Lake in Kalifornien etwa fand man Bakterien, deren DNA-Struktur Arsen beinhaltet – ein für die allermeisten Organismen auf der Erde hochgiftiges Element. Es ist der Beweis, dass man die Bedingungen, die auf unserer Erde vorherrschten und Leben ermöglichten, nicht selbstredend als die einzige Möglichkeit für Leben annehmen darf. Es ist daraus nur zu schließen, dass Marsmännchen durchaus auch aus Silizium bestehen könnten.

Unmöglich scheinen dagegen berechtigterweise Lebensformen auf Planeten mit einer zu hohen Masse oder einer zu geringen; zu hohe Massen zerstören Strukturen, machen sie instabil; zu geringe Massen können unter Umständen Moleküle aufbrechen lassen. Die Folge ist in beiden Fällen Instabilität.

Exobiologen – so nennt man jene Forscher, die mit der Suche nach außerirdischem Leben befasst sind – sind sich daher in den meisten Fällen sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis außerirdisches Leben gefunden wird. Die Möglichkeiten sind theoretisch vielfältig und die Sterne und ihre Planeten sind bei weitem vielfältiger. In dieser Masse ist es höchst wahrscheinlich, dass irgendwo im All Leben existiert.

Wie würde außerirdisches Leben aussehen?

Alleine die Fragestellung ist sehr gewagt, denn der Mensch ist zu befangen und von den Einflüssen, die ihn umgeben, geprägt, um eine objektive Antwort auf diese Frage geben zu können.

Eines jedoch ist sicher: „Aliens“, wie wir sie aus diversen Horrorfilmen kennen, müssen keineswegs technisch überlegene, hochintelligente Wesen sein. Es ist lediglich der Reiz, dass sie es seien, die das viele glauben macht. Wahrscheinlicher ist es dagegen, dass der erste Kontakt mit außerirdischem Leben dagegen vergleichsweise ernüchternd sein wird: Einzeller und kleine Mehrzeller sind realistisch. Auf extravagante Flugobjekte, Bauten und anatomisch exotische Lebensformen zu stoßen zwar auch, aber bei weitem weniger wahrscheinlich. Es ist bezeichnend, dass der Mensch die einzige, wirklich intelligente Lebensform auf der Erde darstellt und dass es in den Jahrmillionen von Evolution bisher keine zweite gab, die dem Menschen nahe gekommen wäre, was Intelligenz betrifft. Daraus lässt sich zumindest schließen, dass die evolutionäre Entwicklung von Intelligenz ein langwieriger und unwahrscheinlicher Prozess ist; vermutlich gilt selbiges auch für die Lebensformen, die man wahrscheinlich eines Tages auf anderen Planeten findet. Angesichts der Möglichkeiten und Masse an Probanden, die irgendwo im All Sonnen umkreisen, ist es zwar ebenso wahrscheinlich, dass es intelligentes Leben anderswo gibt, wie dass es überhaupt Außerirdische gibt, allerdings ist und bleibt die Wahrscheinlichkeit, beides zu finden, eher klein.

Äußerlich könnten sie ähnlich aufgebaut sein: Hände, Beine, Arme, Füße, Augen, Ohren, usw. Müssen sie aber nicht. Vielleicht laufen sie mit dem Kopf nach unten, vielleicht sitzen die Ohren auf dem Bauch un der Bauch neben dem Kopf. Alles ist theoretisch möglich. Auf der Erde hat sich das Schema unserer Anatomie durchgesetzt – was angesichts der Tatsache, dass wir alle bis zum Bakterium zurück dieselben Verwandten haben, allerdings auch nicht verwunderlich ist. Mutationen haben angesichts der Komplexität des Körperbaus nur bedingte Möglichkeiten, gänzlich anders aufgebaute Wesen hervorzubringen, die auch lebensfähig wären. So wird die Evolution gewissermaßen blockiert. Was aber, wenn die Evolution von Beginn an einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Dann wäre vielleicht auch unser Kopf zwischen den Beinen.

Existieren ernszunehmende Hinweise auf die Existenz außerirdischen Lebens?

Man will es gar nicht glauben, aber auf unserem Nachbarplaneten, dem Mars, wurden tatsächlich bereits Bakterien gefunden – allerdings geht man davon aus, dass es sich dabei um um von Raumsonden mitgeführten Bakterien von der Erde handelt. Gesichert ist es dennoch nicht.

Viel interessanter ist dabei die Tatsache, dass Forscher in Spuren von Asteroideneinschlägen Fossilien gefunden haben wollen – dennoch ist diese Erkenntnis umstritten. Viele sind der Meinung, es handle sich dabei lediglich um Verwitterungen, die annähernd so aussehen, als handle es sich dabei um Fossilien.

Man hat auch versucht, Kontakt zu fremden Lebensformen aufzunehmen: Seit 1977 kreist ein Satellit durchs All, der beständig eine Radiobotschaft aussendet. Es sind Lieder von Bach über Mozart bis Beethoven zu hören. An der Außenseite ist eine goldbeschichtete Kupferplatte angebracht mit der Aufschrift: „Herzliche Grüße an alle“. Eine Antwort erhielt man bisher jedoch nicht. Seit neuestem wurde ein neues Projekt gestartet, mit dem man die Radiowellen, die von überall aus dem All in Erdnähe dringen, aufzufangen gedenkt. Beides bietet wenig Aussicht auf Erfolg, denn das All ist durchdrungen von elektromagnetischen Wellen – so würde man diese, selbst wenn man sie empfängt, wohl überhören oder aber die Empfänger selbst sind nicht der Lage, ein entsprechend starkes Signal an die Erde zurückzusenden. So wird wohl beides erfolglos bleiben. Sicher kann man aber nicht sein.

Seit einigen Jahren hat die NASA auch den Auftrag, nicht mehr bloß im Außen nach außerirdischem Leben zu suchen, sondern auch auf der Erde. Hintergrund ist der Gedanke, dass das Leben auf der Erde gar nicht hier entstanden sein muss, sondern über Asteroiden auf diesen Planeten kam. Tatsächlich existieren sogenannte Nanobakterien, die eine solche Reise überleben könnten. Sie sind etwa hundertmal kleiner als die „normalen“ Bakterien, teilen sich viel weniger oft und scheinen strahlungsresistent zu sein, d.h. sie mutieren im Gegensatz zu irdischen Bakterien kaum. Durch ihre geringe Größe und die stark verminderte Teilungsrate verbrauchen sie kaum Energie, was sie für eigentlich lebensfeindliche Asteroiden geeignet macht. Zudem ist die auffällig hohe Strahlungsresistenz ein interessanter Aspekt, in Kombination mit der Tatsache, dass sie sich in der Schwerelosigkeit fünfmal schneller teilen als unter dem Einfluss von Gravitation, denn das könnte ein Hinweis auf eine ideale Anpassung an die Bedingungen auf einem Asteroiden sein. So gesehen könnte sich bei diesem eine Evolution im Weltall vollzogen haben; zumindest wären sie für dieses perfekt angepasst. Ein Zufall? Möglich. Aber es stellt einen ernstzunehmenden Hinweis darauf dar, dass wir selbst nicht von diesem Planeten stammen oder zumindest, dass wir eine evolutionäre Parallelentwicklung darstellen und dass Teile des Lebens tatsächlich aus dem All stammen. Oben genannte Bakterien, die Arsen als einen Bestandteil ihrer DNA besitzen, könnten die höherentwickelten Nachfahren dieser Nanobakterien darstellen.

Deshalb sucht die NASA auf der Erde nach unbekanntem Leben, das womöglich anders funktioniert als das unsere. Sie geht davon aus, dass bis zum heutigen Tage noch etwa 100 Millionen unerforschte Arten auf ihre Entdeckung warten. Ein Fundus, der noch viel offenlässt.

Die Gegenthese: The Rare-Earth-Hypothesis

Von Peter Ward und Donald E. Brownlee entwickelt, besagt diese These, dass es trotz der Masse an Planeten, die das Universum bietet, wohl kaum oder keinen zweiten Planeten wie die Erde geben kann, der es ermöglicht, Leben zu führen. Ihrer Meinung nach sind zur Entstehung des Lebens bestimmte geologische und astrophysische Voraussetzungen unerlässlich. So soll ihnen nach nur ein bestimmter Teil einer Galaxie bewohnbar sein und davon nur bestimmte Arten, da das Zentrum einer Galaxie zu viel radioaktive Strahlung und gravitationsmechanisch zu unruhig ist.

Ein bemerkenswertes Faktum ist dabei die Tatsache, dass es im Kambrium zu einer Explosion bei der Artenentwicklung kam. Diese „Explosion“ wird auch als „Kambrische Explosion“ bezeichnet, da sie im Kambrium stattfand. Hier entwickelten sich im Laufe von fünf bis zehn Millionen Jahren sämtliche Vorgänger der modernen Artenstämme. Dies deute – nach der Hypothese der beiden Männer – auf ein astrophysisch oder geologisch bedeutendes Ereignis hin, dass das Leben auf der Erde erst zu seiner heutigen Vielfalt bringen konnte. Eine Erklärung dieses Phänomens ist dabei nicht möglich.

Deshalb ist diese These in Forscherkreisen auch stark umstritten. Tatsächlich ist auch die Lage der Fossilienfunde nicht eindeutig; im 19. Jahrhundert ging man noch davon aus, dass sich ältere, hochentwickelte Lebewesen noch finden lassen würden, dass es also bloß an empirischen Daten mangelte.

Heute spricht für diese Erklärung die Tatsache, dass in weiten Teilen nordamerikanischer, interessanter Fossilienfundstellen tatsächlich auch Lebewesen zeigen, die älter als das Kambrium sind, die dem Edicarium angehören, dennoch bereits mehr zu den Vorläufern der kambrischen Zeit zählen.

Genaueres kann zu diesem Phänomen nicht gesagt werden – sollte es sich jedoch bewahrheiten, dass Leben äußerst seltene Bedingungen erfordert, so dürfte sich die Suche nach außerirdischem Leben um einiges schwieriger und langwieriger gestalten, als bisher angenommen.

Heute gehen Zukunftsforscher davon aus, dass frühestens in 100 Jahren möglich sein wird, sich mit Außerirdischen zu unterhalten und frühestens in 500, physisch aufeinander zu treffen – also erst dann, wenn die Raumfahrt revolutioniert worden ist und der Mensch in der Lage, sich eventuell auf lebensfreundlichen Planeten anzusiedeln.