Das Geschwätz vom anti-israelisch motivierten Antisemitismus

Der Vorwurf ist wohl allseits bekannt: Oft heißt es, dass derjenige, der Kritik an Israel übt, sich selbst und seinen Antisemitismus nur mithilfe einer reinen Kritik am Staat der Juden verdeckt, aber ansonsten doch in derselben Weise Antisemit sei, wie jeder andere dieser Art. Dies wird meist von Antifaschisten und anderem rot-angehauchten Abschaum behauptet. Hier finden Sie ein paar Links, die diese Behauptung empirisch deduktiv belegen: Antifa Duisburg: Jede Kritik an Israel ist antisemitisch! Ich vermag keinen Ausdruck zu finden, wie diese Dummheit nur je zu beschreiben wäre, außer vielleicht, dass die dahinter stehende Genetik eine solche Gefahr für alle kommenden Generationen darstellt, dass die Zwangssterilisierung der Verantwortlichen im politischen Weitsinn wohl die beste Maßnahme gegen die Verbreitung dieses grenzenlosen Schwachsinns ist. „Jede Kritik an Israel ist Antisemitismus“ ist ein Satz, der einen zum Weinen aus Verzweiflung bringen könnte, oder aber zu einer wütigen Mordlust – beide Gefühle haben in diesem Zusammenhang ihre Berechtigung. Diese Schwachköpfe, die aufgrund ihrer geringen Intelligenz tatsächlich nur als minderwertig bezeichnet werden können, vergessen bei ihrem großartigen Jubel für jedes israelische Verbrechen, das im nahen Osten verübt wird, dass Israel letzten Endes ein Staat ist, wie jeder andere, insofern als dass er dieselben Rechte und Pflichten hat, wie jeder andere. Wird man von einem dieser geistig Behinderten auf eine Israel-Kritik hin als „Antisemit“ beleidigt, so muss man nur fragen, ob folglich eine Kritik am amerikanischen Staat antiamerikanisch im Sinne von Rassismus ist, ob eine Kritik am russischen Staat antirussisch im Sinne von rassistisch ist, usw. denn daraus ergibt sich völlig eindeutig, dass eine Kritik am Handeln des Staates mit keinem Angriff gegen das Volk gleichzusetzen ist. Ist diese geradezu primitiv-einfache Erkenntnis erst gewonnen, weiß man, dass eine Einschüchterung von wegen, man wäre Antisemit und damit mit NS-Parteigrößen, wie Adolf Hitler und Heinrich Himmler auf einer Linie, eine schmächlicher und verzweifelter Versuch ist, den israel-kritischen Kontrahenten mundtot zu machen. Das funktioniert recht anständig, wenn man nur so schnell als möglich Vergleiche zwischen Nationalsozialismus und anderen Gedanken zieht – auch wenn diese noch so sehr aus der Luft gegriffen sind. Die völlig ungerechtfertigte Angst davor, man könnte als „Nazi“ bezeichnet werden, lässt manch einen, der tatsächlich glaubt, dies müsse er als Beleidigung und zwingend als Vorwurf betrachten, verstimmen, ob der mangelnden Fähigkeit, reale Zusammenhänge zu erkennen, wie dass der andere wohl weniger genau weiß, wo man nun selbst steht. Jedem, der als „Nazi“ beschimpft wird, weil er Kritik an Israel übt, sei geraten: Spucken Sie Ihrem Gegner ins Gesicht und zeigen Sie die Abscheu, die Sie für ihn empfinden, dafür, dass er ohne jeden Kompromiss einen sich seit Jahren hinziehenden Völkermord freiweg unterstützt, denn es ist nichts anderes als ein Völkermord. Wer versucht, mithilfe des Vorwurfes des „Antisemitismus“ die berechtigte Kritik an Israel zu unterdrücken, ist ein Feind der Freiheit und des Selbstbestimmungsrechtes der Völker dieser Erde, denn ihm scheint nichts daran gelegen zu sein, dass auch Palästina ein Existenzrecht haben muss. Man sollte nur die Veränderungen im heutigen Israel bezüglich der Grenzen zwischen israelischbesetzten und inoffiziell palästinensisch-kontrollierten Gebieten betrachten und man wird feststellen, dass der in seinem Gründungsjahr 1948 noch kleine, nur auf Tel-Aviv-Jaffa beschränkte Staat, in den letzten 60 Jahren das Verhältnis beinahe umgekehrt hat: Wo zuerst die Juden eine verschwindende Mindermacht darstellten, sind es nun die indogenen palästinensischen Muslime, die sich auf einige wenige Gebiete beschränken müssen. Erst gegen Ende des letzten Jahres hatte Jerusalem beschlossen, den muslimischen Osten seiner Stadt mit Gewalt zu räumen, um in ihm jüdischen Siedlern eine Behausung zu bieten. Auf den Golan-Höhen, die seit dem Sechs-Tage- Krieg, der in den 70er-Jahren stattfand, besetzt, siedeln zur Zeit fleißig die Israelis und verdrängen weiterhin die einheimischen Bewohner. Auch im Süden wir die geographische Ausbreitung des jüdisch-israelischen Kolonialraumes weiter vorangetrieben. Aufgrund dieser Tatsache wurde ja in den letzten Monaten immer wieder Aufforderungen seitens der US-Regierungen ausgeprochen, Israel möge um der Sicherung des Friedens Willen seine Siedlungsbauten für kurze Zeit stoppen – wobei Israel diesem für einen Zeitraum von sechs Monaten kürzlich zustimmte. Freilich darf man sich nicht erwarten, dass deshalb in den verbleibenden fünf Monaten in Israel der Friede ausbricht. Zur selben Zeit müssen Palästinenser unter katastrophalen Bedingungen leben – mangelnde Hygiene, hohe Arbeitslosigkeit und eine schlechte medizinische Versorgung erschaffen innerhalb des modernen, fortschrittlichen Staates Israel ein dritte-Welt-Land Palästina. Neben der Tatsache, dass besonders hart um die Verteilung des Wassers im gelobten Land gestritten wird, ist es Palästina bis heute nicht gegönnt, souverän mit der Existenz eines eigenen Staates zu agieren. Nicht zuletzt deshalb war Palästina die letzten 60 Jahre über nicht fähig, sich gegen Israel durchzusetzen. Neben diesen unschönbaren Tatsachen muss gesagt sein, dass Israel keineswegs zimperlich oder gar rücksichtsvoll mit der palästinensischen Bevölkerung umgeht. Als zum Jahreswechsel 2008/2009 die Operation „gegossenes Blei“ in vollem Gange war, erschienen in Israel Hemden mit der Aufschrift „One shot – two kills“, also „Ein Schuss, zwei Tote“ und diese Kleidungsstücke zeigten ein Fadenkreuz, das auf den Bauch einer in eine Burka gehüllte schwangere Frau gerichtet war. Dass Israel während dieser Operation Reporter aus dem Gaza-Streifen ausschloss, eine UNOHauptquartier schließen ließ, zivile Einrichtungen, wie Schulen und Krankenhäuser bombardierte, sollte wohl eindeutig zeigen, dass Kritik an Israel berechtigt ist und nicht schlicht „Antisemitismus“ darstellt. Sicher mag man einwerfen, dass es ja die Hamas gewesen sein, die den Krieg zum Jahreswechsel eigentlich begonnen hatte, doch wenn man betrachtet, unter welchen Umständen die Palästinenser tatsächlich zu leben haben, dann darf es wohl niemanden verwundern, dass sich Palästina mit Mitteln der Gewalt zur Wehr zu setzen versucht. Und der Israel-Freund sollte an diesr Stelle – wollte er Kritik an dieser Auffassung anbringen – besser den dummen Mund halten, denn genau dasselbe Mittel, nämlich die Gewalt, war für Israel Jahrzehnte lang legitim, als es um die Durchsetzung der Grundrechte der Juden ging und nun soll dasselbe Recht dem palästinensischen Volk abgesprochen werden, nun da sich gerade dieses in seiner höchsten Not befindet? Wer dies noch fordert, ist ein krankes, philosemitisches Hirn, das selbst noch eher der „Blut-und-Boden- Politik“ eines Herrn Reichsführer-SS Heinrich Himmler näher steht, als jeder wahre Antisemit. Israel setzt nämlich zur Zeit die ideologischen Grundgedanken des SS-Führers um, insofern als dass es den Boden jüdisch macht. In dem Zusammenhang, in welchem Himmler von der „Germanisierung“ von Boden sprach, betreibt Israel eine Politik der „Semitisierung“ des arabischpalästinensischen Bodens, indem es aufgrund völkischer Zugehörigkeiten bestimmte Menschen vertreibt und neue, Juden, beziehungsweise Semiten, ansiedelt. Am besten wäre es dann doch, die Israel-Unterstützer würden ihre Stimme erheblich senken, denn schließlich wird jeder Widerstand gegen die unaufhaltbare immer stärker und dynamischer werdende Auflehnung, den Zorn derselben Bewegung verstärken. Israel-Kritik ist die moralische Verpflichtung gegenüber dem Selbstbestimmungsrecht und der Freiheit der Völker!