Wie der Kapitalismus eine Gesellschaft zerstört

Die Mobilisierung beider Geschlechter und die Anforderungen des heutigen Arbeitslebens lassen nicht genug Zeit und Raum für Kinder. Familien sind systematisch benachteiligt ohne zufriedenstellenden Ausgleich durch den „Sozial“-Staat. Damit zerstört ein Vollzeit arbeitendes Volk langfristig sein Fundament, die Familie und damit sich selbst.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in aller Munde. Sie fehlt in kaum einer Pressekonferenz von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles oder Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Sie schwingt auch im neudeutschen Begriff der Work-Life-Balance mit. Das finden alle Beteiligten super (Unternehmen, Mitarbeiter, Wahlvolk, Staat, etc). Daran gibt es ebenso wenig auszusetzen wie am Weltfrieden. Doch nirgends klaffen Wunschdenken der Politik und Lebenswirklichkeit der berufstätigen Bevölkerung weiter auseinander.

Die Mobilisierung von Männern und Frauen für Vollzeit- bzw. Vollzeitnahe Stellen bringt auf den ersten Blick nur Gewinner hervor. Das Arbeitseinkommen der Familien steigt und ermöglicht einen höheren Lebensstandard. Der Staat profitiert durch höherer Steuereinnahmen, die dann großzügig umverteilt werden können. Zudem profitiert die Wirtschaft durch einen steigenden Konsum durch die gestiegene Kaufkraft der Haushalte. Für Unternehmen stehen mehr Arbeitskräfte zur Verfügung – Stichwort „Fachkräfte und deren Mangel“. Doch ein erhöhtes Arbeitskräfteangebot führt auch zu sinkenden Löhnen und Gehältern der arbeitenden Bevölkerung. Diese führt dazu, dass anfangs, die ersten Familien mit doppelten Einkommen noch profitieren, aber je höher der Anteil der Erwerbstätigen ist, ist der Vorteil hieraus immer geringer wird. Die letzten Familien werden dann auf zwei Einkommen angewiesen sein, da die Preise für viele Güter bereits durch die Doppelverdiener nach oben getrieben wurden (z.B. Miete, Hauspreise).

An diese Stelle sei auch die neue Freiheit der Frau durch die Emanzipation erwähnt, die durch ein eigenes Arbeitseinkommen Unabhängigkeit vom Mann erhält und die Emanzipation ermöglicht. Dies kann von festen Beziehungen, welche die Basis einer soliden Familie sind, zu gelockerten Partnerbeziehungen führen, in denen ein Kind ein Risiko darstellt. Nebenbei, man kann die Emanzipation der Frau als Freiheitskampf sehen, die sich dann in der Arbeitswelt selbstverwirklichen kann und Unabhängigkeit gewinnt. Man kann es aber auch aus Unternehmer/Kapitalistensicht sehen, nämlich dass durch den Eintritt der Frauen in die Arbeitswelt das Arbeitskräfteangebot steigt, mit sinkenden Arbeitsentgelt als Folge.

Ob nun der Mann oder die Frau arbeiten geht ist Privatsache. Es wird suggeriert, dass nur im Arbeitsleben eine Karriere möglich ist. Das ist falsch! Wichtig ist, es gibt auch Karrieren außerhalb von Unternehmen, z.B. die Führung einer erfolgreichen Familie! Erfolg misst sich hier nicht an materiellen Werten wie der Größe des Autos, sondern an den gelebten und vermittelten Werten, an emotional starken Kindern, am Familienzusammenhalt, am nachhaltigen Lebensstil, an Freundschaftspflege und am Glück. Auch wenn dies erstmal als der schwierigere Weg erscheint.

Eine zentrale Anforderung des heutigen Arbeitslebens ist die Flexibilität. Flexibilität bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man als Arbeitnehmer den Anforderungen und wünschen des Arbeitgebers bezüglich Arbeitsort, Arbeitszeit, Geschäftsreisen, Urlaub etc. folgen kann und folgt. Dies führt zu einer starken Bindung des Arbeitenden an das Unternehmen. Ein Mensch ist maximal flexibel, wenn er vollständig auf Kinder und Partner verzichtet. Dies ist heute eine weitverbreitete Reaktion der jungen Menschen.

Ein Elternteil der Familie kann nur annähernd so flexibel sein, wie ein ungebundener Mensch. Spätestens wenn die Kinder zur Schule gehen ändert sich auch dies rapide. Problematisch ist es, wenn eine Familie auf zwei Arbeitseinkommen angewiesen ist, wie es heute oft vorkommt. Da die staatliche Kinderbetreuung bei weitem nicht so flexibel wie die Arbeitswelt ist. So decken sich gerade im Westen die Öffnungszeiten von Kindergärten nicht mit den Arbeitszeiten eines Erwerbstätigen. Die geringere Flexibilität kann auch Geld kosten, denn dadurch verzichtet man vielleicht auf eine besser dotierte Stelle in einer anderen Stadt. In einer Gesellschaft mit immer mehr kinderlosen Führungskräften fehlt für eine geringere Flexibilität mittlerweile auch das Verständnis.

Hier muss aus Unternehmenssicht ein Umdenken stattfinden. Die Anforderungen zur Flexibilität eines Arbeitnehmers müssen reduziert werden.

Familien sind in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft systematisch benachteiligt. Durch eine Familiengründung entgeht der Familie erstmal ein Arbeitseinkommen, insbesondere, wenn sie glücklicherweise mehrere Kinder hat. Das Elterngelt und Kindergeld gleicht nun mal das entgangene Arbeitsentgelt langfristig nicht aus. Weiterhin ist das geringere Einkommen auf mehr Personen zu verteilen. So dass ein größeres Haus bzw. eine größere Wohnung mit einem geringeren Einkommen zu bezahlen ist. So wundert es nicht, dass Kinder das Armutsrisiko Nummer eins in Deutschland sind. Weiterhin steht die Mittelschicht in Deutschland unter enormen Druck. Die steuerliche Belastung ist hoch, ebenso die Gefahr durch Arbeitslosigkeit sozial abzusteigen. Schwierig ist es, nach einem Arbeitsplatzverlust wieder eine gleich gut dotierte Stelle im Umkreis zu finden (Stichwort geringere Flexibilität). Hier wirkt auch Hartz 4 sehr abschreckend. Die Menschen reagieren wiederum darauf, indem sie auf eine Familiengründung verzichten bzw. warten (bis es zu spät ist?). Hier ist auch ein Versagen des Staates festzustellen. Er erhöht lieber die Renten um 2%, als das Kindergeld spürbar zu erhöhen. Außerdem weiß jeder, dass es mit der Rente nicht gut steht, für unsere Nachkommen. Wie kann man daher die Renten erhöhen auf Kosten unserer Kinder. Weiterhin hat der Staat es versäumt die steuerliche Belastung von Familien zu reduzieren. Durch das Ehegattensplitting wird die Ehe gefördert. Es sollten aber die Ehen mit Kindern gefördert werden. In Ehe lebende Menschen ohne Kinder benötigen aufgrund ihres Einkommenspotentials keine Förderung! Auch Kindergrippen und Kindergartenplätze stehen nur in unzureichender Anzahl zur Verfügung und sind teilweise recht teuer. Das Recht auf Kinderbetreuung ist makulatur, wenn sie nicht unentgeltlich ist. Und sollten doch beide Familienmitglieder arbeiten gehen müssen, sind im Wesen die Öffnungszeiten alles andere als hilfreich. Betriebskindergärten sind hier nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Hier ist eine bessere und entschiedene Förderung durch den Staat notwendig. Sehr gute Ideen waren hier in der DDR vorhanden. Dort gab es trotz einer hohen Erwerbstätigenquote intakte Familien mit Nachwuchs.

Wenn beide Elternteile arbeiten gehen, hat dies erhebliche Auswirkungen auf das Familienleben. Es bleibt erheblich weniger Zeit und Energie für Kindererziehung. Wer hat nach einem langen Arbeitstag noch die Energie den Haushalt zu machen und sich auf angemessene Art und Weise um die Kinder und deren Erziehung zu kümmern? Die offenkundige Wahrheit bleibt meist unausgesprochen, obwohl sie von Millionen Menschen täglich erlebt wird: Wenn Mann und Frau beide in Vollzeit oder „vollzeitnah“ arbeiten, ist ein angemessenes Privatleben unmöglich. Man wird weder sich, der Familie, den Freunden oder dem eigenen Vereinen gerecht. Dies alles wird häufig verschwiegen, denn wer gibt schon gerne zu, dass er das alles nicht angemessen hinbekommt. In einer Zeit in der alles möglich erscheint, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Illusion von Politik und Wirtschaft propagiert wird. Das kapitalistische System „frisst“ seine Kinder.

Durch die Behauptung, Familie und Beruf seien vereinbar, lassen sich Menschen die nicht auf die Gründung einer Familie verzichten wollen in eine Vollzeitstelle locken. Sie verschleiert, dass sich „moderne“ (?) Industriegesellschaften nicht reproduzieren können. Es fehlt in Deutschland ein Kern in der Gesellschaft, der den alten Idealen entspricht und auf Kinder setzt (vergleichbar zur den Amish in den USA, oder den orthodoxen Juden in Israel).

Als kurzfristige Lösung, die jeder für sich selbst umsetzten kann, wird ein Wertewandel gesehen, weg vom Konsum hin zu sozialen, familiären, traditionellen Werten. Die Wirtschaft hat wieder dem Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Ideale Brechen Ketten.

Liebe – und ein bisschen Revolution

Das höchste Ziel

Das höchste Ziel ist und bleibt eine nationale Revolution und wir sind ein Leben lang auf der Suche, nach Menschen, die mit uns gemeinsam dieses Ziel anstreben. Jeder kleine Schritt, jede winzige Wendung, jeder Protest, der uns das Gefühl gibt, ein Stück weiter in Richtung der Revolution zu schreiten, lässt unser Herz höher schlagen. Der politische Protest ist und bleibt ein Ringen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Souveränität unseres Volkes.

Warum wir kämpfen

Wenn wir tiefer in uns gehen, werden wir erkennen, dass jeder Beweggrund, jede Wurzel und jeder Gedanke an die Revolution auf Liebe zurückzuführen ist.
Ein wahrer, aufrechter Nationalist kann niemals ein Faschist sein, denn alles was ihn führt kommt von Herzen. An höchster Stelle steht die Liebe zum Vaterland, dann die Liebe zur Sprache und Kultur und allem, was ein Volk prägt und eine Volksgemeinschaft ausmacht. Was aber das allerwichtigste ist, ist die Liebe in der eigenen Familie, zu unseren Kindern, zu unseren Eltern, zu unseren Geschwistern.

Wenn wir also auf die Straße gehen und unsere Fahnen hissen, gegen Kindermörder, gegen Vergewaltiger oder gegen einen Bildungsplan der gegen die Familie gerichtet ist, dann tun wir das, weil wir alle den selben Beweggrund haben: Unsere Liebsten zu schützen und alles dafür zu tun, immerzu zu kämpfen um ihnen ein Leben in einer besseren Welt zu ermöglichen. Und wenn wir wieder als „Hetzer“ und „hasserfüllt“ bezeichnet werden, stärkt uns das nur in unserem Handeln, denn der Ursprung dieses Hasses ist immer nur die Liebe.

„Nationalist wird man nicht aus Hass auf andere Völker, sondern aus Liebe zum eigenen.“

Revolution ohne Liebe oder Liebe ohne Revolution?

Nahezu jeder (männliche) Idealist stand schon mal vor einer derartigen Entscheidung. Diejenigen, die die „falsche“ Entscheidung getroffen haben, weilen nicht mehr unter uns. Nein, sie sind nicht gestorben, aber sie haben den Kampf aufgegeben. Nicht weil sie den Glauben an Deutschland und die Illusion im Sinne der Revolte gegen staatliche Repressionen verloren haben, sondern weil sie anderen Bedürfnissen nachgegangen sind.

In Dokumentationen über Rechtsextremismus hört man es immer wieder: Junge Nationalisten werden zu „Aussteigern“, weil sie Partnerinnen haben, die nicht der „Rechten Szene“ angehören. Auf Seiten von Singlebörsen im Internet wird vor „Neonazis“ gewarnt, die sich hinter Profilen verbergen. Doch ist die Entscheidung des männlichen Individuums „Liebe ohne Revolution“ wirklich die falsche und macht denn „Revolution ohne Liebe“ nicht unglücklich?

Revolution für die Liebe

Das Grundbedürfnis eines jeden Lebewesens ist das Stillen der Sehnsucht nach dem anderen Geschlecht. Egal ob Mensch oder Tier, wir wollen uns fortpflanzen, eine Familie gründen, Seite an Seite mit jemand besonderem alt werden.
In Zeiten des „NS“ entsprach die Pflege der Familie und das Streben nach Wachstum des Volkes einer gesunden Weltanschauung. Das Deutsche Mutterkreuz war eine ehrenvolle Auszeichnung für die deutsche Frau. In der modernen Welt erkennt der kluge Idealist die dekadente und hedonistische Lebensweise der Masse als Schmähung seiner Werte, seiner Überzeugungen und schlussendlich seiner selbst. Durch linke Sinnesart geprägte Trends, seien es Frauenquoten, Genderideologie u.a. Verschwörungen gegen die Volksgemeinschaft im Ganzen, wird die Dekadenz der „Liebe“, also auch der Familie und somit des Wachstums des Volkes gefördert. Umso mehr sehnen wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nach einer Revolution für die Liebe und die Familie. Umso schwerer wird die Entscheidung zwischen dem Kampf gegen die „moderne“ Liebe, die wahrlich den Volkstod heraufbeschwört, und der Sehnsucht nach der einzig wahren Liebe, welche in den meisten Fällen die Revolution außen vor lässt.
Perfektion kann in dieser Hinsicht nur sein: „Liebe – und ein bisschen Revolution“ und das im Einklang mit der eigenen Familie, dem Partner und den eigenen emotionalen Bedürfnissen.

Ideale Brechen Ketten!

Frauenquoten, Emanzipation, Gender- Untergang der Gesellschaft?

„Männer können Welten bauen, ein Volk steht und fällt mit seinen Frauen.“

Schon als Kinder erfuren wir: Papa geht arbeiten und Mama kümmert sich um Haushalt und erzieht die Kinder. Das entsprach der Normalität, dem Idealbild der Familie. Seit wir denken können existiert dieses traditionelle Familienbild, doch es droht zu scheitern und die alten Werte werden verdrängt und durch ein neues „Klischee“ ersetzt, das in uns den Anschein erwecken soll, dass alles Neue, Moderne einer besser funktionierenden Familie entspricht. Doch warum glauben wir, dass das alte Modell nicht mehr zeitgemäß ist?

 

Einführung von Frauenquoten
Vom System eingeführte Frauenquoten sollen dazu dienen, der Frau Gleichberechtigung zu verschaffen. Die Frau fühlt sich diskriminiert, da Männer in vielen Berufszweigen bevorzugt werden. Dies bezieht sich hauptsächlich auf Beförderungen in höhere Positionen. Doch welche Frauen sind das, die sich diskriminiert fühlen? Feministinnen? Deprimierte Hausfrauen? Karrieregeile Weibsbilder? Da wir in einer Demokratie leben und sich hier rein gar niemand, auch keine Minderheit, diskriminiert fühlen darf, muss die Mehrheit des Volkes auf alle Randgruppen Rücksicht nehmen. Wenn sich also ein paar Frauen ungerecht behandelt fühlen, muss sich die gesamte Gesellschaft darauf einstellen. Spezielle Gesetze müssen von der Regierung eingeführt werden und dann werden einfach einmal ein paar Familienväter aus ihren Managerpositionen gedrängt, da die Frauenquoten per Gesetz steigen sollen.

Gendermainstreaming
Die Wissenschaft des Genderismus (engl. gender = Geschlecht) dient dem Zweck, die Theorie zu belegen, dass Männer und Frauen von Grund auf „gleich“ sind. Alle typisch weiblichen und männlichen Eigenschaften, Vorlieben und Denkweisen seien ursprünglich gleich und von den Eltern und der gesamten Gesellschaft anerzogen worden. Das soziale Geschlecht existiert also nicht und ist reine Fiktion, eine bloße Erfindung der Menschheit.
D.h., wenn Mädchen gerne mit Puppen spielen, dann ist das der „Verdienst“ der Eltern, da diese ja ihren Töchtern eingetrichtert haben, dass Mädchen mit Puppen spielen müssen. Genauso verfahren diese „sexistischen Eltern“ mit ihren Söhnen. Wenn Jungs mit ihren Schwestern Barbie spielen, statt draußen im Matsch versuchen einen Ball ins Tor zu jagen, dann droht der Papa seinen Söhnen mit Prügeln.
Alles natürlich reine Ironie, doch genau so stellen es Gutmenschen dar.

Schon in der Kinderbibel lasen wir, dass Mann und Frau von Gott erschaffen wurden. Adam und Eva, die ersten Menschen im Paradies. Eva war anders als Adam, nicht nur biologisch, sondern auch ihre Denkweisen waren divers. Es handelte sich um zwei verschiedene Charaktere. Das Bild von Mann und Frau hat sich über Jahrtausende in unserer Gesellschaft verankert und wir orientieren uns stets daran und das in nahezu jeder Lebensituation, jedoch unbewusst.

Nicht nur im Christentum wird dieses Menschenbild gewahrt, sondern auch der Darwinismus belegt die Theorie, dass es Mann und Frau schon immer gab.

„Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand“ (Charles Darwin)

In der Tierwelt wird nicht über Geschlechter diskutiert, sie existieren einfach und jede Geschlechterrolle hat ihre konkreten Aufgaben in der Herde, im Rudel oder einfach nur in der Tierfamilie.
Irrelevant welche Quellen wir hinzuziehen, ob religiöse, wissenschaftliche oder schlicht und einfach die Natur, in jeder Hinsicht finden wir ähnliche Interpretationen der Rollen des Weiblichen und Männlichen.

Emanzipation – Frauen bekommen mehr Rechte
Im Jahre 1919 wurde das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Die Frau sollte mehr Rechte bekommen und genauso über die Zukunft des Staates mitentscheiden dürfen wie der Mann. Bis 1977 musste die Frau ihren Ehemann fragen, wenn sie einer beruflichen Tätigkeit nachgehen wollte. Anhand dieser zwei Beispiele sieht man wie sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt und die Frau immer mehr Rechte bekam und auch in Zukunft bekommen wird, denn wie man den Medien entnehmen kann, ist die Frau immer noch nicht gleichberechtigt genug. Jede Benachteiligung der Frau in der Menschheitsgeschichte muss doppelt und dreifach wieder „gutgemacht“ werden um den Schein der demokratischen Gesellschaft zu wahren. .

Die Frau als (Mit-)Ernährer der Familie
Innerhalb der letzten 20 Jahre ist eine drastische Veränderung der Rolle der Frau innerhalb der Familie erkennbar. Früher entsprach es der Normalität, dass die Frau die Kinder erzog und den Haushalt führte, während der Mann arbeitete um die Familie zu ernähren. Heutzutage ist die Frau schier gar gezwungen, arbeiten zu gehen, um für die Familie (mit)zusorgen. Hinsichtlich Währungsreform, steigender Mietpreise, Wirtschaftskrise, Erhöhung der Mehrwertsteuer, etc. ist es nur noch wenigen Familienvätern möglich, als Alleinverdiener den durchschnittlichen Lebensstandard der Familie zu sichern.
Dies führte während der letzten zwei Jahrzehnte zu erhöhter Belastung der Haushaltskasse, was widerrum die Frau indirekt dazu „gezwungen“ hatte, mit einem zusätzlichen Gehalt die Familie mitzuernähren. Ob es sich bei diesem zusätzlichen Verdienst um eine berufliche Tätigkeit in Voll-, Teilzeit handelt oder um einen Minijob, steht ganz außer Frage, jedenfalls wird die Frau zusätzlich „belastet“, in dem sie sich um Kinder und Haushalt kümmern muss und obendrein noch halbtags oder ganztags das Einkommen der Familie aufbessern muss.

Die Frau will arbeiten!
Viele Frauen behaupten von sich, sie wollen arbeiten. Ob das wirklich das wahre Bedürfnis ist oder die Frau einfach von der Gesellschaft dazu „gedrängt“ wird, weil die moderne Frau Karriere machen sollte, bleibt offen.
Die Frau ist ein Organisationstalent im Haushalt. Keiner beherrscht das Multi-tasking so wie sie. Kochen, Waschen, Putzen, Einkaufen, Kindererziehung uvm. zu organisieren ist ein Talent, dass nur sehr wenige Männer beherrschen. Der Mann ist ein erfolgsorientiertes Arbeitstier, die Frau ein Genie im Haus. Dass die Stärken beider Geschlechter in diesen Gebieten verwirklicht werden ist ein Zusammenspiel, das eine funktionierende Familie ausmacht.

Neuzeitliche Familienmodelle
Durch die erhöhte Scheidungsrate in der Bundesrepublik, finden wir immer öfter das Beispiel des Alleinerziehenden. In den 90er-Jahren vermehrt alleinerziehende Mütter, heutzutage keine Seltenheit: Alleinerziehende Väter. Die traditionelle Familie droht zu zerbrechen. Doppelbelastungen, Arbeit und Familienführung kombiniert, liegen an der Tagesordnung in deutschen Familien. Der Alleinerziehende muss also die Aufgaben beider Elternteile, Vater und Mutter, komplett allein meistern und muss nach außen den Schein wahren, dass beides zusammen keine Herausforderung für ihn stellt.
Das darausfolgende Modell: Patchwork – zwei alleinerziehende finden sich und gründen gemeinsam eine Familie. Dieses neuartige Modell kann sehr gut funktionieren oder auch in einigen Fällen gar nicht, siehe Hartz-4-TV auf „RTL“, „SAT1“, etc.

Welche Problematik finden wir bei diesen Familien, bei denen es nicht funktioniert? Die Frau, die zuvor alleinerziehend mit bspw. zwei Kindern war, nun einen Mann kennengelernt hat, der selbst drei Kinder hat, die alle bei ihm leben, weil seine Frau ihn verlassen hat, muss jetzt lernen sich zu arrangieren. In der vorhergegangenen Situation war sie auf sich allein gestellt und lernte sich und ihr Leben mit ihren Kindern und der Arbeit, der sie wohl oder übel nachgehen musste um ihre Kinder zu ernähren, zu organisieren. Sie hat einen gewissen Grad an Selbstvertrauen und Stärke erlangt und weiß nun einigermaßen, das Leben zu meistern. Sie hat Spaß an ihrem neuen Teilzeitjob in einer Boutique. Früher war ihre Arbeit nicht unbedingt nötig, da ihr Ex-Ehemann ein hohes Tier bei einer großen Bank war und das Geld immer von allen Seiten reichte. Nun hat sich die Frau, der Situation bestens angepasst und steht mit beiden Beinen im Leben. Ihr neuer Ehemann arbeitet lediglich als Lagerist in einer kleinen Fabrik und das Geld liegt gerade so über der Mindestlohngrenze. Da zwei plus drei bekanntlich fünf gibt und die Familie auch etwas Wurst auf das Brot haben möchte, sind nun beide Eltern gezwungen arbeiten zu gehen um allen Kindern einen durchschnittlichen Lebensstandard zu ermöglichen.

Die Frau, das Organisationstalent im Haushalt möchte natürlich alles im Griff haben und der Haushalt muss einwandfrei funktionieren, denn in dieser Hinsicht ist sie Perfektionistin. Der Mann arbeitete bisher immer und den Haushalt bekam er immer irgendwie hin, so dass alles einigermaßen in Ordnung war. Er hat sich seine eigenen Angewohnheiten geschaffen und den Tagesablauf auf ihn und seine Arbeit ausgerichtet. Dieser Haushaltsplan, soweit es einen gibt, unterscheidet sich vollkommen von dem der Frau und beide sind nur sehr schwierig aufeinander abzustimmen. Da aber beide Elternteile in Vollzeit arbeiten gehen müssen, und das in verschiedenen Schichten, treffen hier verschiedene Angewohnheiten und Talente aufeinander, die zu Problemen führen. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und durch die Doppelbelastungen beider Partner, Haushalt und Arbeit kombiniert, kommt es zu Differenzen und Meinungsverschiedenheiten. Die Frau, die gelernt hat, unabhängig zu sein, muss nun zwar nicht abhängig sein, aber wieder neu lernen sich unterzuordnen. Unterordnung ist nicht für jeden eine Herausforderung, doch für einige Menschen ein großes Problem.

Jedes Geschlecht bringt ein gewisses Talent mit sich, das widerspricht nicht der Tatsache, dass auch der Mann einen ordentlichen Haushalt führen kann und genauso gut die Kinde erziehen kann wie die Frau, aber die Grundidee liegt in der Teilung der Aufgaben des Alltags. Jeder kann nur 100 % geben und die Perfektion liegt darin, diese 100 % auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Es ist die beste und vernünftigste Weise, das Familienleben zu meistern und dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Wir müssen nicht nach Klischees leben, aber die Vergangenheit bestätigt uns immer wieder in unseren Ansichten und Idealen. Wenn unserem gesellschaftlichen Leben, bei dem ohne Wenn und Aber die Familie die Basis ist, das Scheitern droht, dann müssen wir reagieren und unser Handeln analysieren. Wir selbst müssen in uns gehen und erkennen, welche Entscheidungen vorab getroffen wurden und welches Handeln der Gesellschaft diese Missstände verursacht haben. Veränderungen können eine Verbesserung hervorrufen oder aber eine negativere Auswirkung haben, als das Vorherige.
Dieser Artikel wurde verfasst von einer Frau. 🙂