Wie der Kapitalismus eine Gesellschaft zerstört

Die Mobilisierung beider Geschlechter und die Anforderungen des heutigen Arbeitslebens lassen nicht genug Zeit und Raum für Kinder. Familien sind systematisch benachteiligt ohne zufriedenstellenden Ausgleich durch den „Sozial“-Staat. Damit zerstört ein Vollzeit arbeitendes Volk langfristig sein Fundament, die Familie und damit sich selbst.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in aller Munde. Sie fehlt in kaum einer Pressekonferenz von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles oder Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Sie schwingt auch im neudeutschen Begriff der Work-Life-Balance mit. Das finden alle Beteiligten super (Unternehmen, Mitarbeiter, Wahlvolk, Staat, etc). Daran gibt es ebenso wenig auszusetzen wie am Weltfrieden. Doch nirgends klaffen Wunschdenken der Politik und Lebenswirklichkeit der berufstätigen Bevölkerung weiter auseinander.

Die Mobilisierung von Männern und Frauen für Vollzeit- bzw. Vollzeitnahe Stellen bringt auf den ersten Blick nur Gewinner hervor. Das Arbeitseinkommen der Familien steigt und ermöglicht einen höheren Lebensstandard. Der Staat profitiert durch höherer Steuereinnahmen, die dann großzügig umverteilt werden können. Zudem profitiert die Wirtschaft durch einen steigenden Konsum durch die gestiegene Kaufkraft der Haushalte. Für Unternehmen stehen mehr Arbeitskräfte zur Verfügung – Stichwort „Fachkräfte und deren Mangel“. Doch ein erhöhtes Arbeitskräfteangebot führt auch zu sinkenden Löhnen und Gehältern der arbeitenden Bevölkerung. Diese führt dazu, dass anfangs, die ersten Familien mit doppelten Einkommen noch profitieren, aber je höher der Anteil der Erwerbstätigen ist, ist der Vorteil hieraus immer geringer wird. Die letzten Familien werden dann auf zwei Einkommen angewiesen sein, da die Preise für viele Güter bereits durch die Doppelverdiener nach oben getrieben wurden (z.B. Miete, Hauspreise).

An diese Stelle sei auch die neue Freiheit der Frau durch die Emanzipation erwähnt, die durch ein eigenes Arbeitseinkommen Unabhängigkeit vom Mann erhält und die Emanzipation ermöglicht. Dies kann von festen Beziehungen, welche die Basis einer soliden Familie sind, zu gelockerten Partnerbeziehungen führen, in denen ein Kind ein Risiko darstellt. Nebenbei, man kann die Emanzipation der Frau als Freiheitskampf sehen, die sich dann in der Arbeitswelt selbstverwirklichen kann und Unabhängigkeit gewinnt. Man kann es aber auch aus Unternehmer/Kapitalistensicht sehen, nämlich dass durch den Eintritt der Frauen in die Arbeitswelt das Arbeitskräfteangebot steigt, mit sinkenden Arbeitsentgelt als Folge.

Ob nun der Mann oder die Frau arbeiten geht ist Privatsache. Es wird suggeriert, dass nur im Arbeitsleben eine Karriere möglich ist. Das ist falsch! Wichtig ist, es gibt auch Karrieren außerhalb von Unternehmen, z.B. die Führung einer erfolgreichen Familie! Erfolg misst sich hier nicht an materiellen Werten wie der Größe des Autos, sondern an den gelebten und vermittelten Werten, an emotional starken Kindern, am Familienzusammenhalt, am nachhaltigen Lebensstil, an Freundschaftspflege und am Glück. Auch wenn dies erstmal als der schwierigere Weg erscheint.

Eine zentrale Anforderung des heutigen Arbeitslebens ist die Flexibilität. Flexibilität bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man als Arbeitnehmer den Anforderungen und wünschen des Arbeitgebers bezüglich Arbeitsort, Arbeitszeit, Geschäftsreisen, Urlaub etc. folgen kann und folgt. Dies führt zu einer starken Bindung des Arbeitenden an das Unternehmen. Ein Mensch ist maximal flexibel, wenn er vollständig auf Kinder und Partner verzichtet. Dies ist heute eine weitverbreitete Reaktion der jungen Menschen.

Ein Elternteil der Familie kann nur annähernd so flexibel sein, wie ein ungebundener Mensch. Spätestens wenn die Kinder zur Schule gehen ändert sich auch dies rapide. Problematisch ist es, wenn eine Familie auf zwei Arbeitseinkommen angewiesen ist, wie es heute oft vorkommt. Da die staatliche Kinderbetreuung bei weitem nicht so flexibel wie die Arbeitswelt ist. So decken sich gerade im Westen die Öffnungszeiten von Kindergärten nicht mit den Arbeitszeiten eines Erwerbstätigen. Die geringere Flexibilität kann auch Geld kosten, denn dadurch verzichtet man vielleicht auf eine besser dotierte Stelle in einer anderen Stadt. In einer Gesellschaft mit immer mehr kinderlosen Führungskräften fehlt für eine geringere Flexibilität mittlerweile auch das Verständnis.

Hier muss aus Unternehmenssicht ein Umdenken stattfinden. Die Anforderungen zur Flexibilität eines Arbeitnehmers müssen reduziert werden.

Familien sind in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft systematisch benachteiligt. Durch eine Familiengründung entgeht der Familie erstmal ein Arbeitseinkommen, insbesondere, wenn sie glücklicherweise mehrere Kinder hat. Das Elterngelt und Kindergeld gleicht nun mal das entgangene Arbeitsentgelt langfristig nicht aus. Weiterhin ist das geringere Einkommen auf mehr Personen zu verteilen. So dass ein größeres Haus bzw. eine größere Wohnung mit einem geringeren Einkommen zu bezahlen ist. So wundert es nicht, dass Kinder das Armutsrisiko Nummer eins in Deutschland sind. Weiterhin steht die Mittelschicht in Deutschland unter enormen Druck. Die steuerliche Belastung ist hoch, ebenso die Gefahr durch Arbeitslosigkeit sozial abzusteigen. Schwierig ist es, nach einem Arbeitsplatzverlust wieder eine gleich gut dotierte Stelle im Umkreis zu finden (Stichwort geringere Flexibilität). Hier wirkt auch Hartz 4 sehr abschreckend. Die Menschen reagieren wiederum darauf, indem sie auf eine Familiengründung verzichten bzw. warten (bis es zu spät ist?). Hier ist auch ein Versagen des Staates festzustellen. Er erhöht lieber die Renten um 2%, als das Kindergeld spürbar zu erhöhen. Außerdem weiß jeder, dass es mit der Rente nicht gut steht, für unsere Nachkommen. Wie kann man daher die Renten erhöhen auf Kosten unserer Kinder. Weiterhin hat der Staat es versäumt die steuerliche Belastung von Familien zu reduzieren. Durch das Ehegattensplitting wird die Ehe gefördert. Es sollten aber die Ehen mit Kindern gefördert werden. In Ehe lebende Menschen ohne Kinder benötigen aufgrund ihres Einkommenspotentials keine Förderung! Auch Kindergrippen und Kindergartenplätze stehen nur in unzureichender Anzahl zur Verfügung und sind teilweise recht teuer. Das Recht auf Kinderbetreuung ist makulatur, wenn sie nicht unentgeltlich ist. Und sollten doch beide Familienmitglieder arbeiten gehen müssen, sind im Wesen die Öffnungszeiten alles andere als hilfreich. Betriebskindergärten sind hier nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Hier ist eine bessere und entschiedene Förderung durch den Staat notwendig. Sehr gute Ideen waren hier in der DDR vorhanden. Dort gab es trotz einer hohen Erwerbstätigenquote intakte Familien mit Nachwuchs.

Wenn beide Elternteile arbeiten gehen, hat dies erhebliche Auswirkungen auf das Familienleben. Es bleibt erheblich weniger Zeit und Energie für Kindererziehung. Wer hat nach einem langen Arbeitstag noch die Energie den Haushalt zu machen und sich auf angemessene Art und Weise um die Kinder und deren Erziehung zu kümmern? Die offenkundige Wahrheit bleibt meist unausgesprochen, obwohl sie von Millionen Menschen täglich erlebt wird: Wenn Mann und Frau beide in Vollzeit oder „vollzeitnah“ arbeiten, ist ein angemessenes Privatleben unmöglich. Man wird weder sich, der Familie, den Freunden oder dem eigenen Vereinen gerecht. Dies alles wird häufig verschwiegen, denn wer gibt schon gerne zu, dass er das alles nicht angemessen hinbekommt. In einer Zeit in der alles möglich erscheint, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Illusion von Politik und Wirtschaft propagiert wird. Das kapitalistische System „frisst“ seine Kinder.

Durch die Behauptung, Familie und Beruf seien vereinbar, lassen sich Menschen die nicht auf die Gründung einer Familie verzichten wollen in eine Vollzeitstelle locken. Sie verschleiert, dass sich „moderne“ (?) Industriegesellschaften nicht reproduzieren können. Es fehlt in Deutschland ein Kern in der Gesellschaft, der den alten Idealen entspricht und auf Kinder setzt (vergleichbar zur den Amish in den USA, oder den orthodoxen Juden in Israel).

Als kurzfristige Lösung, die jeder für sich selbst umsetzten kann, wird ein Wertewandel gesehen, weg vom Konsum hin zu sozialen, familiären, traditionellen Werten. Die Wirtschaft hat wieder dem Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Ideale Brechen Ketten.

Liebe – und ein bisschen Revolution

Das höchste Ziel

Das höchste Ziel ist und bleibt eine nationale Revolution und wir sind ein Leben lang auf der Suche, nach Menschen, die mit uns gemeinsam dieses Ziel anstreben. Jeder kleine Schritt, jede winzige Wendung, jeder Protest, der uns das Gefühl gibt, ein Stück weiter in Richtung der Revolution zu schreiten, lässt unser Herz höher schlagen. Der politische Protest ist und bleibt ein Ringen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Souveränität unseres Volkes.

Warum wir kämpfen

Wenn wir tiefer in uns gehen, werden wir erkennen, dass jeder Beweggrund, jede Wurzel und jeder Gedanke an die Revolution auf Liebe zurückzuführen ist.
Ein wahrer, aufrechter Nationalist kann niemals ein Faschist sein, denn alles was ihn führt kommt von Herzen. An höchster Stelle steht die Liebe zum Vaterland, dann die Liebe zur Sprache und Kultur und allem, was ein Volk prägt und eine Volksgemeinschaft ausmacht. Was aber das allerwichtigste ist, ist die Liebe in der eigenen Familie, zu unseren Kindern, zu unseren Eltern, zu unseren Geschwistern.

Wenn wir also auf die Straße gehen und unsere Fahnen hissen, gegen Kindermörder, gegen Vergewaltiger oder gegen einen Bildungsplan der gegen die Familie gerichtet ist, dann tun wir das, weil wir alle den selben Beweggrund haben: Unsere Liebsten zu schützen und alles dafür zu tun, immerzu zu kämpfen um ihnen ein Leben in einer besseren Welt zu ermöglichen. Und wenn wir wieder als „Hetzer“ und „hasserfüllt“ bezeichnet werden, stärkt uns das nur in unserem Handeln, denn der Ursprung dieses Hasses ist immer nur die Liebe.

„Nationalist wird man nicht aus Hass auf andere Völker, sondern aus Liebe zum eigenen.“

Revolution ohne Liebe oder Liebe ohne Revolution?

Nahezu jeder (männliche) Idealist stand schon mal vor einer derartigen Entscheidung. Diejenigen, die die „falsche“ Entscheidung getroffen haben, weilen nicht mehr unter uns. Nein, sie sind nicht gestorben, aber sie haben den Kampf aufgegeben. Nicht weil sie den Glauben an Deutschland und die Illusion im Sinne der Revolte gegen staatliche Repressionen verloren haben, sondern weil sie anderen Bedürfnissen nachgegangen sind.

In Dokumentationen über Rechtsextremismus hört man es immer wieder: Junge Nationalisten werden zu „Aussteigern“, weil sie Partnerinnen haben, die nicht der „Rechten Szene“ angehören. Auf Seiten von Singlebörsen im Internet wird vor „Neonazis“ gewarnt, die sich hinter Profilen verbergen. Doch ist die Entscheidung des männlichen Individuums „Liebe ohne Revolution“ wirklich die falsche und macht denn „Revolution ohne Liebe“ nicht unglücklich?

Revolution für die Liebe

Das Grundbedürfnis eines jeden Lebewesens ist das Stillen der Sehnsucht nach dem anderen Geschlecht. Egal ob Mensch oder Tier, wir wollen uns fortpflanzen, eine Familie gründen, Seite an Seite mit jemand besonderem alt werden.
In Zeiten des „NS“ entsprach die Pflege der Familie und das Streben nach Wachstum des Volkes einer gesunden Weltanschauung. Das Deutsche Mutterkreuz war eine ehrenvolle Auszeichnung für die deutsche Frau. In der modernen Welt erkennt der kluge Idealist die dekadente und hedonistische Lebensweise der Masse als Schmähung seiner Werte, seiner Überzeugungen und schlussendlich seiner selbst. Durch linke Sinnesart geprägte Trends, seien es Frauenquoten, Genderideologie u.a. Verschwörungen gegen die Volksgemeinschaft im Ganzen, wird die Dekadenz der „Liebe“, also auch der Familie und somit des Wachstums des Volkes gefördert. Umso mehr sehnen wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nach einer Revolution für die Liebe und die Familie. Umso schwerer wird die Entscheidung zwischen dem Kampf gegen die „moderne“ Liebe, die wahrlich den Volkstod heraufbeschwört, und der Sehnsucht nach der einzig wahren Liebe, welche in den meisten Fällen die Revolution außen vor lässt.
Perfektion kann in dieser Hinsicht nur sein: „Liebe – und ein bisschen Revolution“ und das im Einklang mit der eigenen Familie, dem Partner und den eigenen emotionalen Bedürfnissen.

Ideale Brechen Ketten!

Den Ahnungslosen die Augen öffnen

In Zeiten der Konsum- und Spaßgesellschaft hat es den Anschein als ob dem menschlichen Individuum alles immer mehr egal erscheint. Doch was sind die Gründe dafür? Und wie können wir diese Tatsache ändern?

Die meisten von uns gehen die ganze Woche auf die Arbeit um sich ihr Leben zu finanzieren. Getränke, Essen, Zigaretten, Alkohol, Partys und die neusten technischen Geräte sind für die meisten der Lebensinhalt schlecht hin. Denn wer in dieser Ellenbogengesellschaft etwas zu bieten hat und immer dem Trend folgt, kommt auch weiter. Und wenn man dann Abends von der Arbeitsstelle nach Hause zurück kehrt, die man für diese ganzen Sachen braucht, hat man keine Zeit oder keine Lust mehr sich einmal Gedanken über diese Welt zu machen und was auf ihr alles geschieht. Denn so mancher denkt nicht einmal über sich selbst nach. Ob es zum Beispiel besser wäre sich gesünder zu ernähren oder ob es gut ist etwas Sport zu treiben und in die Natur zu gehen. Denn es ist für viele Menschen wichtiger dass man immer auf „Facebook“ erreichbar ist, um den Mitteilungszwang zu stillen. Oder dass eine Persönlichkeit am besten auf zwei Feiern gleichzeitig ist, um aufzuzeigen, wie toll man doch ist. Und wenn dann ein jeder diesen Teufelskreis bis an sein Lebensende folgt, da er nie aus seiner scheinbar heilen Welt erwacht ist, ändert sich in diesen Land und auf der Welt nie etwas in eine positive Richtung!

Deshalb liegt es an den wenigen Menschen, die schon aufgewacht sind, den anderen die Augen zu öffnen. Aber diese Pflicht scheint sehr schwer erfüllbar zu sein, wenn man gegen mächtige Medienanstalten und die Regierung ankommen muss. Durch gezielte manipulative Schachzüge versuchen uns die Medien immer wieder das Gehirn zu waschen und dadurch eine totale Umerziehung herbei zu führen. Schon Joseph Goebbels erkannte: „Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben.“ Und so kommt es dass uns erzählt wird, es gäbe kaum Armut in Deutschland oder wir bräuchten dringend Fachkräfte aus fremden Ländern. Und wenn das Volk die Lügen einmal nicht glauben will braucht die Regierung einen “bösen“ Gegenspieler den es zu bekämpfen gilt, um sich so trotzdem die Stimmen der Bevölkerung sichern zu können. Wer dann weder “gut“ noch “böse“ ist , wird meistens von den “guten“ gezwungen ihre Meinung zu vertreten. Dass er ja nicht zu den “bösen“ überläuft, da die ja eigentlich die Wahrheit sagen und somit die Macht und das Geld der Regierung gefährden. Aber wenn man den neutralen Menschen nicht auf seine Seite zwingen kann und die Argumente fehlen, dann bleiben nur Verbote. Dann setzt es Geld- und Haftstrafen und ganzen Personengruppen wird es verboten sich zu treffen. Deshalb wird es schwer für uns die anderen “schlafenden“ wach zu rütteln.

Es braucht neue Ideen und gut überlegte Aktionen die selbst ein einzelner durchführen kann. Da “Die Unsterblichen“ meistens nur in der Gruppe funktionieren und Aufkleber, Flugblätter und Demos nicht das A und O sein können wenn man das eigene Volk nicht versteht, wenn man die Jugend nicht versteht – Wenn man altmodisch bleiben will, um jeden Preis. Klar muss ein jeder von uns dabei auch viel riskieren, aber im Widerstand muss einen klar sein dass viel auf dem Spiel steht. Aber diese Gefahren von heute waren schon früher mal an der Tagesordnung und hätten die Menschen damals aufgegeben, wären wir jetzt vielleicht gar nicht auf der Welt! Aber wenn sich jeder daran beteiligt und das alles in Kauf nimmt, können wir vielleicht aus der Ellenbogengesellschaft eine Volksgemeinschaft machen. Für diese es mehr als nur arbeiten, konsumieren, feiern und schlafen auf der Welt gibt. Und so können wir mit viel Mut und etwas Glück unser Land und sogar die Welt verändern. Es muss klar sein das wir um unsere gemeinsame Zukunft kämpfen und um die Zukunft unserer Kinder! Wir brauchen eine breite Programmliste, wir müssen erkennen was wichtig ist und handeln, es bringt nichts mehr in der Vergangenheit zu leben, wir müssen die heutigen Probleme erkennen und begreifen. Denn mit dem richtigen, freien Idealismus im Herzen kann man fast alles erreichen. Also fangt an euch Gedanken über die eine oder andere neue Aktion/Anktionsform zu machen! Und versucht dann andere dafür zu begeistern!

Gemeinsam sorgen wir dafür das die kommenden Jahre politisch nicht wie die Jahre zuvor werden!

 

Ideale Brechen Ketten!

Von Kämpfern und Pseudoaktivisten

Dieser Artikel gibt Zündstoff – Versprochen…

Pseudo-Aktivisten:

Es ist 4 Uhr nachts, “Skinhead18“ schreibt gerade seine geistigen Ergüsse ins Weltnetz. Er bezeichnet sich selbst als nationalen Aktivisten, schwelgt in einer Atmosphäre aus Nervenkitzel und Gefahr, die er damit verbindet, sonnt sich im vermeintlichen Respekt seiner Schreib-Bekanntschaften. Sprüche wie „Widerstand im ganzen Land!“ und „NS Jetzt!“ sind immer dabei, werden sofort von seinem Kameraden “Odin88“ kommentiert und von der „Zeckenhasserin“ mit positiv bewertet. Da die 3 jetzt „echten“ Widerstand geleistet haben, können sie nun endlich nach 12 Stunden Dauerbetrieb ihre Rechner ausschalten und in die Betten fallen…

Während sie den nächsten Tag selbst im Wachzustand verschlafen, geht das Leben derer, die oft auf einsamem Posten täglich für unser Land einstehen, weiter seinen gewohnten Gang. Zwischen Materialverteilung und Demo, Schulung, Sport, Kameradentreffen und Planung der nächsten Aktion bleibt für privaten Spaß nur wenig Zeit, Deutschlands Situation fordert Widerstand und echte Kämpfer antworten mit begeistertem Einsatz…

Tut ihr etwas für die Bewegung, oder seid ihr nur feige Internet-“Aktivisten“?

Es bringt nichts wenn man sich in 10 verschiedenen Netzforen anmeldet und dort seine Meinung immer und immer wieder Preis gibt, andere Nutzer beleidigt und sich dann als großer Widerständler fühlt. Wenn ihr keine Administratoren von einer Netzseite seid oder euren Beitrag zu einer Internetseite leistet, könnt ihr eure Zeit sinnvoller nutzen, als stundenlang vor dem Rechner zu sitzen. Gute Beispiele kennt ihr aus dem Netz ja genügend, tragt den Widerstand auch auf eure Straßen!

Musik:

Für unsere Bewegung ist es aus verschiedenen Gründen unverzichtbar, eine eigene Musikszene zu erhalten und weiter auszubauen. Wir danken hiermit jedem, der mit seinen Einkäufen dies begeistert zu unterstützen weiß, und es freut jeden Musiker aus unseren Reihen, eine ordentliche Anhängerschaft bei Auftritten zu verzeichnen.

Es ist der angenehmste Weg Wissen zu vermitteln, zum Nachdenken anzuregen und für den Widerstand zu begeistern. Viele finden erst über die Musik zu uns.

Aber keiner sollte auf dieser Stufe kleben bleiben und zur perfekten Kopie eines Mainstream-Fans mutieren… nur weil man eine schier endlose Plattensammlung nationaler Künstler zuhause hat und auf jedes Konzert rennt, ist man noch lange nicht im Widerstand aktiv! Denn die Musik wird dann ja nur konsumiert, jedoch ihr Sinn und Zweck nicht gelebt.

Gefeiert wird bei uns erst nach der Arbeit, dann haben wir auch einen Grund dazu!

Bekleidung:

Klar freut es uns, dass „Szene-Klamotten“ gefallen und sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, auch bei Publikum außerhalb unserer Reihen. Aber auch hier gilt es zu mahnen: Mehr Sein als Schein! Wer hauptsächlich sein Geld in die Verpackung steckt, neigt dazu den Inhalt zu vernachlässigen…

Es gibt genug umtriebige Aktivisten, die würdet ihr noch nicht einmal als solche erkennen, und genau diesen Umstand machen sie sich zunutze, um eben auch unsere Feinde zu verwirren.

Und bevor ihr oft überteuerte Markenkleidung kauft, steckt euer Geld lieber in Propaganda- und Aufklärungsmaterial!

Pseudo-Kämpfer:

Eigentlich würde man meinen, nach all den durch die Presse ausgeschlachteten Vorfällen bräuchte man jene unseligen Gewaltausbrüche nicht mehr zu erwähnen, aber leider passiert es eben doch immer wieder… Gemeint ist nicht nur die in allen Kreisen und Schichten vorkommende Prügelei nach zügellosem Alkoholkonsum, und gezielte bekloppte Aktionen nach selbigem, darauf gehen wir hier nur ungern näher ein, denn das versteht sich von selbst als kontraproduktiv und sollte auch innerhalb von Kameradschaften dementsprechend behandelt oder besser, verhindert werden. Zu lange Jahre war dies ein wunder Punkt, in welchem sich vor allem eingeschleuste Provokateure prima austoben konnten. Wer sich so verhält, sollte sich fragen wofür er eigentlich kämpft, denn das sind die Idioten, die uns in den Dreck ziehen und so den Medien den nächsten Skandal-Artikel auf dem Silbertablett servieren… und es hat nichts, überhaupt nichts mit unserem Widerstand zu tun, sich sinnlos herum zu prügeln! Solchen Zeitgenossen sei die englische Art des Fußball-Tourismus empfohlen…

Nun geht es uns hier auch um diverse unbedachte Gewaltaktionen und Anschläge auf politische Gegner oder sonstige unliebsame Personen bzw. deren Hab und Gut.

Es ist absolut falsch, sich auf das Niveau dieser unterbelichteten Staatsbüttel der zweiten Reihe herabzulassen! Aber klar ist: wer angegriffen wird, der soll sich auch wehren dürfen, wir sind keine Pazifisten, das wäre wider die Natur!

Wir möchten hier keine perversen Diskussionen nach linkem Vorbild führen, was erlaubt ist und welche Risiken für Leib und Leben der Gegner akzeptabel seien, daher an dieser Stelle ein einfacher Rat:

Weil die Gewalt von links kam und kommt, lasst dies die Öffentlichkeit auch so wahrnehmen!

Bei allem Verständnis und so schwer es fallen mag: durch einfallsreiche Aktionen mit denen ihr sie an den Pranger stellt, erreicht ihr viel mehr positive Aufmerksamkeit in unserem Volk als mit plumper Vergeltung.

Heutzutage ist der Kampf im Widerstand immer auch ein Kampf gegen den eigenen Schweinehund, es gilt den vermeintlichen Annehmlichkeiten und kranken, egoistischen Auswüchsen dieses Systems den alten, unserem Volke ureigenen Lebensstil neu entgegenzusetzen:

Gemeinnutz geht vor Eigennutz!

Wenn ihr wirkliche FREIE Idealisten seid, werdet ihr lieber die örtlichen Bauern und Gasthöfe unterstützen und nicht aus dem Supermarkt oder von Schnellessketten eure Nahrung beziehen. Baut, wenn ihr die Möglichkeit habt, selber Gemüse und Obst an und entzieht den Großkonzernen damit ein Stückchen ihrer Macht… und achtet beim Einkauf generell auf Produkte aus eurer Region um umweltschädigenden Endlostransporten den Kampf anzusagen!

Gebt wo immer es geht, dem Fahrrad den Vorzug vor dem Auto, hinterlasst keinen Müll in der Natur und so weiter, prangert an und verhindert die Zerstörung unsere Heimat durch achtlose Volksgenossen!

Informiert euch und lebt die alten Sitten und Bräuche unseres Volkes.

Auch das ist aktiver Widerstand!

Bewahrung der Traditionen, darum geht es in einem System, das sich zum Ziel gesetzt hat sämtliche Wurzeln der Völker auszureißen.

Es gibt genug Blender und Pseudo-Aktivisten in unserer Bewegung…

Zeigt das ihr es besser könnt !

Seid anderen lebendiges Vorbild !

Werdet im Widerstand aktiv !

Diese Stellungnahme gegen so manchen Pseudo-Aktivisten, soll auf keinen Fall eine Abschreckung für zukünftige Kämpfer sein. Der Kampf ist zwar hart, macht aber auch sehr viel Spaß und bringt der Persönlichkeit und dem Volke sehr viel. Man lebt die Gemeinschaft bei Konzerten, Demos und vielen tollen Aktionen, zeigt der Einheitsmasse das es auch anders geht und lernt jeden Tag sein kurzes Leben, sinnvoll zu nutzen.

Was ist Idealismus?

Was ist Idealismus?

Diese Frage diente schon zu mancher Zeit als Streitpunkt zwischen den verschiedensten Philosophen und philosophischen Richtungen und dementsprechend vielfältig sind daher die aufgestellten Definitionen des Wortes „Idealismus“. Jedoch sollte man auf den Begründer der idealistischen Philosophie zurückgreifen und dessen Lehre als die grundlegendste Basis betrachten, um zu erkennen, was unter „Idealismus“ zu verstehen sein sollte. Der erste Mann, der sich näher mit diesem Wort, beziehungsweise einer Art des „Idealismus“ beschäftigte, war der griechische Philosoph Platon, der zur Veranschaulichung seines Gedankens ein Gleichnis aufstellte. Freilich hatte er auch Analysen und Abhandlungen dazu verfasst, doch um das Gedankengut effektiv einer breiten Masse zugänglich und verständlich zu machen, wurde das sogenannte „Höhlengleichnis“ erschaffen. Es handelt sich dabei um die Veranschaulichung einer bestimmten Situation. Platon fordert hierbei den Leser dazu auf, sich eine Höhle vorzustellen, deren Eingang so gerichtet ist, dass Licht hineinfällt. Auf dem Weg des Höhleneingangs befindet sich eine Mauer, um die man herumgehen kann und weiter drunten, dort wo das Licht letzten Endes auftrifft, ist erneut eine relativ glatte Wand vorzufinden. Vor dieser Wand stehen Pfähle, an welche Menschen gebunden sind, die aber so stehen, dass sie nichts außer der Wand sehen, auf die das Licht fällt. Diese Menschen wurden in dieser Höhle geboren und haben nie etwas anderes gesehen als diese Wand. Oben, auf der Mauer am Höhleneingang, stehen Gegenstände, die von anderen Menschen hin- und hergetragen werden und die somit ein Schattenbild erzeugen, das die Gefesselten zu sehen in der Lage sind. Er beschreibt also eine Situation, in welcher das Weltbild bestimmter Menschen sich ausschließlich auf diese Schattentänze an der Wand beschränkt. Diese Menschen haben nie etwas anderes gesehen; sie kennen nichts anderes als die Formen der Gegenstände, die dort oben bewegt werden; sie kennen nichts anderes außer den Unterschied zwischen Licht und Schatten; darauf beschränkt sich ihr Weltbild, also ihr Bild von der Welt und auf nichts anderes weitet es sich aus, weil sie es nie kennen lernen konnten. Nun wird einer der Gefesselten befreit – dieser dreht sich als erstes um und blickt gen Höhleneingang: Dort erblickt er das allererste Mal unreflektiertes Sonnenlicht; es blendet ihn, doch nach einiger Zeit gewöhnen sich die Pupillen daran. Dann kann er das erste Mal in seinem ganzen Leben etwas anderes erkennen, außer Schatten und Licht, nämlich Personen und dreidimensionale, farbige Gegenstände. Was wird dieser wohl dabei denken und fühlen. Man geleitet ihn hinaus aus der Höhle, in die umgebende Umwelt, wo er zum ersten Mal in unglaublicher Intensität die Farbgebung der Erde erkennt und nicht nur das: außerdem findet er Objekte vor, wie Bäume, Erde, Grashalme, den Himmel, Felsen, Bäche, Flüsse, Seen und so weiter. Dann begibt er sich zurück in die Höhle zu den anderen, mit welchen er bisher nur gesprochen, die er aber nie zu Gesicht bekommen hatte – die Frage, die Platon nun den Lesern stellt, ist die nach der Reaktion der anderen, die, die danach fragt, wie sich der Befreite fühlt, was er denkt und die, welche fragt, ob das alles überhaupt geglaubt werden wird. Man stelle sich selbst nur vor, man sähe etwas, das man sich niemals auszumalen gedacht hätte, das einem selbst als Traum unmöglich erschienen wäre; wie würde man wohl selbst denken und fühlen? Sicherlich würde man mit aller aufzubietenden Sturheit die Umstände ableugnen, als können sie nicht Realität sein, nur weil das eigene Vorstellungs- und Erfahrungspotenzial den Umfang des neu- Erlebten sprengt. Dabei allerdings haben diese fiktiven Personen in Platons Höhlengleichnis weit mehr Neues zu erfassen, als dies in der Realität wahrscheinlich je möglich wäre; wie also würden sich diese Menschen ob dieser neuen Erfahrungen verhalten? Vielleicht sterben sie an einem schweren Schock, vielleicht aber ziehen sie sich freiwillig wieder vor ihre Schattenwand zurück, um all dem Unglaublichen draußen aus dem Wege zu gehen, weil sie Angst davor haben. Eines ist jedoch sicher: sie wären kaum in der Lage, dieses ohne Weiteres zu akzeptieren, vielleicht würden sie sogar versuchen, Gewalt gegen denjenigen anzuwenden, der sie daran erinnert, dass außerhalb ihrer beschränkten Welt noch etwas völlig Unbekanntes und zuErforschendes besteht. Wir können sicher sein, dass die Reaktion alles andere als positiv ausfallen wird – in etwa in der Art, wie wenn man einem kleinen Kind die Wahrheit gesteht und zugibt, dass der Osterhase nur eine Erfindung der Menschen selbst ist und die Geschenke kommerziell erworben wurden. Die sture und kompromisslose Verweigerung der Realität ist die Folge und eigentlich wollen die Opfer der eigenen Beschränktheit auch gar nicht weiter daran denken, dass außerhalb ihrer Welt etwas anderes existieren könnte, denn sie haben Angst, sie fürchten sich, denn sie sind nichts weiter als erbärmliche Feiglinge, die das außerhalb des Gewöhnlichen Liegende verachten, weil sie sich machtlos fühlen. „Idealismus“ leitet sich selbst von dem Wort „Idee“ ab – alleine der Name veroffenbart bereits den Grundgedanken dahinter: Die Idee ist der Faktor, der zählt, nicht die Realität, die für den Menschen nur so weit erfassbar ist, so weit er sich mit ihr umgibt. Wagt der Mensch sich nicht aus seiner ideellen Verkapselung heraus, so wird sich ihm die „Realität“, die er nie in vollem Umfange wahrnehmen kann, nur als das erscheinen, was er um sich herum sieht, auch wenn das Eigentliche, das Wirkliche sich viel weiter über alles Bekannte erstreckt. Er wird sich aus Angst verkriechen und er wird ein Leben in der Sicherheit führen, dass er alles kennt – allerdings nicht weil er tatsächlich alles weiß, sondern nur weil er es meint, aber zugleich wird er auch nie die Entfaltungsmöglichkeiten besitzen, über die jemand verfügt, der sich über seine eigene Furcht und Sturheit hinaus wagte, denn er kann nicht auf das zugreifen, das im Bereich des Möglichen liegt, denn er sieht nur all die Zustände, die er einmal als möglich erfahren hat. Dass darüber hinaus noch vieles Weitere möglich ist, kommt ihm gar nicht in den Sinn – das will er schließlich auch nicht, die Selbstzweifel und die Unsicherheit lassen ihm den Angstschweiß in Strömen von der Stirne fließen. Der Idealismus und die Erkenntnis desselben sollten zugleich eine offene Aufforderung an jeden Menschen sein, der sich seiner eigenen durch Angst entstandenen Schwäche bewusst wurde, seinen gedanklichen und ideellen Horizont über all das hinaus zu erweitern, was er bisher als „Realität“ wahrnahm, denn daraus resultiert die wahre Stärke eines Gedankenguts. Dies ist der Wendepunkt, an welchem die Frage nach der praktischen Anwendungsmöglichkeit dieser Gedanken gestellt werden muss. Spricht man von „Idealismus“, so sind immer Gedanken und Ideen gemeint, womit vor allem die politische Bedeutung des Idealismus hervorgehoben werden sollte. Idealismus in der Politik bedeutet dann zumeist, dass Ideologien und politische Forderungen vertreten werden, die dem Laien als „abenteuerhaft“ oder „realitätsfern“ erscheinen, weil er mit der reellen Ausführung dieser Ideen niemals vertraut werden konnte. Zugleich sollte aber nicht geglaubt werden, dass dieser große Philosoph die Menschen jemals dazu aufgefordert hätte, an etwas völlig Absurdes zu glauben, ohne dass dabei wenigstens gute Grüne gegeben wären, dies anzudenken. Dabei müsste aber auch „absurd“ erneut einer Definition unterzogen werden, denn schließlich wäre es den Gefesselten in der Höhle wohl absurd erschienen, hätten sie von der Welt draußen geträumt. Plato müsste hierbei als ein Vordenker des Rationalismus gewertet werden, denn kein Idealismus darf dem widersprechen, was bisher bereits als wahr und als reell gegolten hatte, womit der Idealismus zwar das Denken an das Mögliche fordern muss, dabei aber nie außer Acht lassen darf, dass das Mögliche dem bereits als Realität Wahrgenommenen nicht widersprechen sollte, weil ansonsten alleine gedanklich alles möglich wäre, auch dann, wenn man gewiss sein kann, dass dem nicht so ist, weil man durch die Erfahrung bereits gelehrt wurde, dass sich die Realität anders verhält. Es wäre zwar höchst idealistisch, zu glauben, ein fallen gelassener Stein erhebt sich gen Himmel, aber die Erfahrung zeigt uns doch eindeutig, dass dies unter normalen Umständen niemals der Fall sein wird. Man kann den Stein Millionen Male aufheben und wieder los lassen und er wird auch beim Millionen und ersten Mal wieder zu Boden fallen, sofern man nicht genug Kraft aufbringt, ihn aus dem Gravitationsfeld der Erde hinaus zu schleudern. Genau so wenig wäre als idealistisch zu betrachten, wenn jemand dem Irrglauben verfällt, er könne ewig lange sprinten, ohne dass er jemals seine Atemkraft überlasten würde, sodass er pausieren muss. Im Gegensatz dazu ist es hingegen idealistisch, sich über das hinaus zu wagen, was allgemeinhin als unmöglich geglaubt wird. In diesem Zusammenhang von sich zu behaupten, man hätte die Ausdauer, innerhalb eines Jahres zu Fuß von Deutschland nach Indien zu gehen, würde wohl von der Mehrheit ebenso wenig ernst genommen werden, doch die Furcht davor abzulegen, dass man scheitern könnte und an die Möglichkeit des Unterfangens zu glauben, wider allen Erwartungen zu kämpfen, das ist idealistisch. Wenn man nun in den deutschen Parteiensystemen und in der deutschen Politik eine Unterscheidung zwischen „Realos“, also jene, die Prinzipien vertreten, die in Deutschland als „möglich“ angesehen werden, und anderen Arten von Politikern trifft und wenn man betrachtet, wie massiv diese Unterscheidung als Wahlkampfmittel eingesetzt wird, um bestimmte politische Positionen zu verunglimpfen, dann erklärt sich auch zu einem großen Teil, warum die deutsche Politik sich seit Ende des zweiten Weltkrieges hauptsächlich mit dem Adjektiv „handlungsunfähig“ einen großen, aber beschämenden Namen gemacht hat. Es sollte akzeptiert werden: Wo sind die großen deutschen Lösungsansätze und die großes deutschen politischen Aktionen seitens des Staates, die großen Unternehmungen und politischen Kampagnen, die zur Erreichung eines bestimmten Zweckes dienen sollten? Die „Revolution“ 1989 und die Wiedervereinigung Deutschlands zwischen Ost und West wären da die einzigen Merkmale der deutschen Nachkriegsgeschichte, wo man dem Status quo der Realität, trotz seiner starren Haltung, trotzte und sich auf die Straße wagte, um das vermeintlich Unmögliche zu fordern und auch das waren keine Politiker, die man heute in der Regierung sehen würde und wahrscheinlich noch weniger deren Anhänger. Wären die Ostdeutschen, all jene die gegen den Tyrannenstaat DDR und für ein halbwegs geeintes Deutschland demonstrierten, ebenso verblendet gewesen, zu sagen, „dies sei unmöglich“, so wie deutsche Politiker heute sich selbst als „Realos“ loben und andere als „nicht- Realos“ beschimpfen, so hätte die DDR auch heute noch Bestand. Zwar war diese in argen finanziellen Schwierigkeiten, doch den Untergang des Staates selbst hätte dies nicht zwingend bedeutet – der „eiserne Vorhang“ wäre wohl etwas gelüftet worden. Gerade jetzt, das die BRD sich mit schweren Problemen bezüglich seiner Schuldenbelastung konfrontiert sieht, gerade jetzt, da das deutsche Volk durch seine niedrige Geburtenrate im Aussterben begriffen ist, gerade jetzt, da die Kriminalität in gewissen deutschen Städten und Stadtteilen massiv anwächst, gerade jetzt, da die internationale politische Durchsetzungsfähigkeit unter dem Aufschwung anderer Staaten stark zu leiden hat, kann es sich Deutschland nicht leisten, sich auf irgendeine dümmliche „Realo-Politik“ zu verlassen. Ein Beispiel könnte die Integration sein, wo man noch immer glaubt, durch Toleranz oder durch „bunte Projekte“ Fortschritte erzielen zu können, wobei der Hass offen zugegeben wird, den Ausländer gegenüber Deutschland fühlen und die Integrationsunwilligkeit der meisten dieser Personen ist ein vertuschtes Geheimnis, doch trotz allem eine Wahrheit. Dazu braucht man nur diese youtube-Videos anzusehen und man kennt die Lügen der geachteten Medien. Es ist nicht idealistisch zu sagen: „Multikulti funktioniert trotz allen unseren negativen Erfahrungen“, denn das Gegenteil ist offenbar; es ist einfach nur dumm. Idealistisch hingegen wäre es, über das hinaus zu gehen, was allgemeinhin als „unmöglich“ betrachtet wird, weil es irgendwelchen, auf falschen Grundlagen aufgebauten Prinzipien oder Moralvorstellungen widerspricht. Es wäre idealistisch, zu sagen: Obwohl wir uns mit Millionen „neuen Deutschen“ auf unserem Boden konfrontiert sehen, die nicht gewillt sind, sich uns anzupassen, werden wir dagegen ankämpfen, auch wenn es als eine moralische Unmöglichkeit erscheint, den Willen von Millionen mit politischer Gewalt brechen zu wollen. Hier ist ganz deutlich zu erkennen, dass ein „Dürfen wir nicht“, „Können wir nicht“, „Gibt’s nicht“ nicht existieren darf – das Hemmnis der Angst, dass man falsch handeln könnte, nur deshalb weil man bisher niemals so gehandelt hat, wird sonst unser Grabstein werden. Genau so wie wir in dieser Beziehung nicht darauf verzichten sollten, die Maximalforderung zu stellen, genau so müssen wir in anderer Hinsicht uns darauf besinnen, dass weit mehr möglich ist, als es uns die heutige politische Führungsschichte weismachen will und dementsprechend sollten wir unser Denken nicht von irgendwelchen Gesetzeslagen oder alten, als schlecht erwiesenen Denkweisen beschränken lassen und schon keineswegs fürchten, dass die Gegner einem Probleme bereiten können.