Volk ohne Dichter und Denker – Wie unser Gegenwartsliteratur verkümmert

Laut einer Statistik aus dem Jahre 2013 lesen nur etwa 35 % aller Frauen und
etwa 53 % der Männer einmal im Monat oder weniger.

Heute trotzt unsere zum Himmel schreiende Literaturwelt, die den geistigen Notstand der heutigen „Gesellschaft“ kaum verschleiern kann, so etwas wie ein blühendes literarisches Leben vor.

So zeigt eine der wirtschaftlich wichtigsten Literatursparten,
die Kinderliteratur, mit immerhin
15.8 % Marktanteil, doch wahrlich fragwürdige Inhalte auf:
„Willi ist anders. In der Welt der Großen würde man ihn „nicht normal“ nennen oder „behindert“. Hier tritt er als kleiner Außerirdischer von einem anderen Planeten auf. Willi kann vieles langsamer oder gar nicht, anderes umso besser. Küssen zum Beispiel. Und eines steht fest: Er liebt das Leben! Von Seite zu Seite wird „Planet Willi“ vorgestellt, farbenfröhlich, wild, laut, direkt: eine respektvolle Liebeserklärung der Autorin an ihren Sohn, der das Down-Syndrom hat. Gehört in jedes Bücherregal!“, so eine aktuelle Buchempfehlung.
Ob unsere Kinder mit Krankheiten und „Küssen“ in diesem Alter konfrontiert werden sollten? Laut Verlag ist das Buch ab 3 Jahren zu empfehlen.

Wir Deutschen, die weiterhin gern mit dem Anspruch eines Volkes der Dichter und Denker auftreten, obwohl davon auch nicht mehr entfernt die Rede sein kann, scheinen bisher unsere schrecklich entwickelte Literaturmisere
noch nicht bemerkt zu haben.
Schließlich kann man ja darauf verweisen, dass die Zahl der Literaturpreise
geradezu inflationäre Außmaße erreicht hat.

Solange wir Steuerzahler, weiter ungefragt zur Kasse gebeten werden,
damit wir unseren Obulus für literarisch fragliche Inhalte entrichten, von denen morgen schon niemand mehr Notiz nimmt, gelingt es,
die schleichende Agonie unserer Literatur zu verschleiern.

Gibt es heute noch Werke welche vor Jahrzehnten/ Jahrhunderten niedergeschrieben wurden und mit denen sich heute noch der wahrhaft Kultur-
interressierte Deutsche befasst, werden heute pro Jahr 120.000 neue Bücher verlegt und gedruckt welche kaum länger als 1 Generation interressieren.
Doch wo bleibt der Anspruch eines Autoren an seinem eigenen Werk?
Griesgrämig latschen sie auf durchgetretenen Turnschuhen durch die Ihnen so wenig zusagende deutsche Geschichte, als hätten ihre weit glücklicheren
Kollegen von gestern bereits alle essentiellen Themen boshaft vorweggenommen.

Denke man an Schriften von beispiellosen Dichtern wie August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (* 2. April 1798- † 19. Januar 1874) wie
„Das Lied der Deutschen“ ist dies ein Begriff des „Landes der Dichter und Denker“.

Übrig geblieben sind „Literarische Werke“ welche z. B.
dem Kind Non- Stop Toleranz und Gleichmachung vermitteln sollen.

Die Bücher der Gegenwart: über Körperöffnungen, über veraltete „Stars“, natürlich über die Gefahren des Rechtsextremismus und weitere unmögliche Themen.
Es gibt Bücher, welche diesen Titel nicht einmal verdienen.
Man wird von keiner Abartigkeit verschont, und in Anbetracht der widerwärtigen Themen welchen man heute ganz ungeniert nachlesen kann, fragt man sich wo da die Alterskontrolle bleibt. Man könnte meinen, es interessiert niemanden solang die Kasse klingelt.

Ja das sind unsere Autoren der Gegenwart, welche vor keiner Schweinerei
Halt machen, welche eine verderbte Phantasie und ein zerstörtes Menschenbild hervorbringen, um sich von großen Verlägen für „einen Apfel und ein Ei“ über den Tisch ziehen zu lassen.

Zu beneiden sind sie sicherlich nicht. So kommen heute nur noch
unermüdlich tätige Produzenten von langatmigen und inhaltslosen Fernsehserien auf einen grünen Zweig.

Aus einer großen Gesellschaft heraus
ging einst ein stiller Gelehrter nach Haus.
Man fragte: „Wie seid Ihr zufrieden gewesen?“
„Wärens Bücher“, sagte er, „ich würd‘ sie nicht lesen.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Uns allen ist mit dieser Einsicht eine beachtliche
Verantwortung übertragen.

Ehre, Loyalität und Treue – Versunkene Werte vergangener Tage

Die Tatsache, dass die meisten Hochkulturen untergegangen sind und dafür vermutlich einzig und allein List, Habgier und unfähige Herrscher die Ursache waren, lässt die Frage zu, welchen Zweck die versunkenen Werte haben und ob sie heute noch im Einheitsbrei von Kultur vorhanden sind. Loyalität, Ehre und Treue waren bis zum späten Mittelalter Werte, die beim Militär geprägt wurden. Diese Werte müssen jedoch einen Bezug haben, die nach der Meinung des Autors – die Vaterlandsliebe, die Liebe zur Familie und der Stolz einer Nationalität anzugehören sind. Wird dies nicht mehr vermittelt, so wie im heutigen Deutschland, so können sich dementsprechend List und Habgier ausbreiten, denn Ehre und Treue gibt es so wie im damaligen Kontext nicht mehr. Sie sollen auch gar nicht existieren. Gründe dafür sind, dass eben jene Werte die Stärke einer Nation, die Stärke einer militärischen Macht bedingen und die Grundlagen für Freiheit und Brüderlichkeit bilden. Nicht alle damaligen Krieger stellten den Schutz der Nation und der Familie über ihren eigenen Schutz. Die Menschen hatten auch damals schon große Schwierigkeiten die eigene Unversehrtheit zum Wohle der Gemeinschaft abzutreten und dennoch war dieser Gedanke bei den meisten Männern gegeben, während er heute nicht mehr existiert. Diese ganze Thematik ist eine Frage der Vermittlung. Die Vermittlung von Werten ist die Basis für deren Ausführung. Ein Beispiel muss mit angebracht werden, auch wenn dies politisch gesehen ein nicht immer nur grundlos verrufenes ist, aber es ist dennoch nennenswert. Der Nationalsozialismus stellte das Gemeinwohl über das Eigenwohl und man konnte sehen, dass diese Wirtschafts – und Finanzpolitik den Menschen Wohlstand und ihr Selbstbewusstsein zurückgegeben hat. Egal wie man den Nationalsozialismus darstellen und verstehen will, diese Fakten müssen benannt werden. Erst durch die Vermittlung, das Verstehen und Umsetzen kann sich eine Nation wieder die ursprünglichen Werte aneignen. Das Ausüben und Anerkennen von Ehre, Treue und Loyalität bedeutet nicht, dass eine Nation kriegerisch agiert und ständig andere Länder angreifen will. Nein, es geht um die innere Stärke eines Landes und deren Bewohner.
Die Argumentation mit sogenannten Selbstverständlichkeiten, dass eben jene Werte romantisch sind, weil die Gesellschaft sich halt verändert, ist nicht zulässig, weil die Ursache und der Zweck dieser Veränderung in den meisten Fällen nicht erläutert wird, auch wird häufig nicht in Betracht gezogen, dass alles Neue auch gleichzeitig gut ist. Leider ist dies ein Axiom der „modernen“ Gesellschaft und scheint unverrückbar zu sein. Die Betrachtung dessen, wozu uns dieser Werteverfall hingebracht hat, widerlegt jedoch die Tatsache, dass alles Neue auch gut ist. Sicherlich gab es auch zur damaligen Zeit Armut, Leid und Hunger, aber die Hypothese die besteht, ist, dass es niemals in einem solchem Ausmaß und mit einer solchen Technologie möglich ist, den gesamten Leidenskomplex nicht auflösen, schon gar nicht im eigenen Land.
Im Prinzip kann eine Gesellschaft und unsere heutigen „Kulturen“ nur gerettet werden, wenn jeder Einzelne versucht, festzustellen, nach welchen Werten er lebt. Da die meisten Menschen heute mit diesem Begriff „Wert“ nichts anzufangen wissen, muss man die Frage nach den wichtigen Dingen im Leben stellen. Die meisten werden Antworten geben, die im Materialismus angesiedelt sind und das Eigenwohl hervorkehren. Aufgrund dieses Verfalles von den Ursprungswerten Loyalität, Ehre und Treue ist es unmöglich eine Wende einzuleiten, eine neue freie große Gemeinschaft, die die Ideale und Visionen besitzt, welche notwendig sind, um eine Wende in Not herbeizuführen. Sprich, jungen Generationen diese Werte vorzuleben, das Füreinander Dasein und gegenseitiges Helfen, die Heimat, die Familie, Vater und Mutter zu ehren und zu lieben, wie auch zu erkennen, dass man nur in einer Gemeinschaft stark ist und sich gegen List, Habgier und unfähige, bezahlte Politikdarsteller gemeinsam zu wehren weiß.

In Gedenken an alle gefallenen Deutschen Soldaten, die ihr Leben ließen und denen Ruhm und Ehre gebührt für die Leiden, die sie auf sich genommen haben, um uns eine Heimat zu bieten, wie sie vollkommen schöner nicht sein könnte. Heute werden sie als Verbrecher und Mörder dargestellt und ihre Tapferkeit verleumdet. Mit dem Wissen, Witwen und Waisen zurückzulassen, war ihre Aufgabe befleckt, doch dies war die Bürde, die sie auf sich nahmen, um ihren Frauen, Söhne und Töchter weiterhin eine Heimat zu bieten.