Volk ohne Dichter und Denker – Wie unser Gegenwartsliteratur verkümmert

Laut einer Statistik aus dem Jahre 2013 lesen nur etwa 35 % aller Frauen und
etwa 53 % der Männer einmal im Monat oder weniger.

Heute trotzt unsere zum Himmel schreiende Literaturwelt, die den geistigen Notstand der heutigen „Gesellschaft“ kaum verschleiern kann, so etwas wie ein blühendes literarisches Leben vor.

So zeigt eine der wirtschaftlich wichtigsten Literatursparten,
die Kinderliteratur, mit immerhin
15.8 % Marktanteil, doch wahrlich fragwürdige Inhalte auf:
„Willi ist anders. In der Welt der Großen würde man ihn „nicht normal“ nennen oder „behindert“. Hier tritt er als kleiner Außerirdischer von einem anderen Planeten auf. Willi kann vieles langsamer oder gar nicht, anderes umso besser. Küssen zum Beispiel. Und eines steht fest: Er liebt das Leben! Von Seite zu Seite wird „Planet Willi“ vorgestellt, farbenfröhlich, wild, laut, direkt: eine respektvolle Liebeserklärung der Autorin an ihren Sohn, der das Down-Syndrom hat. Gehört in jedes Bücherregal!“, so eine aktuelle Buchempfehlung.
Ob unsere Kinder mit Krankheiten und „Küssen“ in diesem Alter konfrontiert werden sollten? Laut Verlag ist das Buch ab 3 Jahren zu empfehlen.

Wir Deutschen, die weiterhin gern mit dem Anspruch eines Volkes der Dichter und Denker auftreten, obwohl davon auch nicht mehr entfernt die Rede sein kann, scheinen bisher unsere schrecklich entwickelte Literaturmisere
noch nicht bemerkt zu haben.
Schließlich kann man ja darauf verweisen, dass die Zahl der Literaturpreise
geradezu inflationäre Außmaße erreicht hat.

Solange wir Steuerzahler, weiter ungefragt zur Kasse gebeten werden,
damit wir unseren Obulus für literarisch fragliche Inhalte entrichten, von denen morgen schon niemand mehr Notiz nimmt, gelingt es,
die schleichende Agonie unserer Literatur zu verschleiern.

Gibt es heute noch Werke welche vor Jahrzehnten/ Jahrhunderten niedergeschrieben wurden und mit denen sich heute noch der wahrhaft Kultur-
interressierte Deutsche befasst, werden heute pro Jahr 120.000 neue Bücher verlegt und gedruckt welche kaum länger als 1 Generation interressieren.
Doch wo bleibt der Anspruch eines Autoren an seinem eigenen Werk?
Griesgrämig latschen sie auf durchgetretenen Turnschuhen durch die Ihnen so wenig zusagende deutsche Geschichte, als hätten ihre weit glücklicheren
Kollegen von gestern bereits alle essentiellen Themen boshaft vorweggenommen.

Denke man an Schriften von beispiellosen Dichtern wie August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (* 2. April 1798- † 19. Januar 1874) wie
„Das Lied der Deutschen“ ist dies ein Begriff des „Landes der Dichter und Denker“.

Übrig geblieben sind „Literarische Werke“ welche z. B.
dem Kind Non- Stop Toleranz und Gleichmachung vermitteln sollen.

Die Bücher der Gegenwart: über Körperöffnungen, über veraltete „Stars“, natürlich über die Gefahren des Rechtsextremismus und weitere unmögliche Themen.
Es gibt Bücher, welche diesen Titel nicht einmal verdienen.
Man wird von keiner Abartigkeit verschont, und in Anbetracht der widerwärtigen Themen welchen man heute ganz ungeniert nachlesen kann, fragt man sich wo da die Alterskontrolle bleibt. Man könnte meinen, es interessiert niemanden solang die Kasse klingelt.

Ja das sind unsere Autoren der Gegenwart, welche vor keiner Schweinerei
Halt machen, welche eine verderbte Phantasie und ein zerstörtes Menschenbild hervorbringen, um sich von großen Verlägen für „einen Apfel und ein Ei“ über den Tisch ziehen zu lassen.

Zu beneiden sind sie sicherlich nicht. So kommen heute nur noch
unermüdlich tätige Produzenten von langatmigen und inhaltslosen Fernsehserien auf einen grünen Zweig.

Aus einer großen Gesellschaft heraus
ging einst ein stiller Gelehrter nach Haus.
Man fragte: „Wie seid Ihr zufrieden gewesen?“
„Wärens Bücher“, sagte er, „ich würd‘ sie nicht lesen.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Uns allen ist mit dieser Einsicht eine beachtliche
Verantwortung übertragen.

Ehre, Loyalität und Treue – Versunkene Werte vergangener Tage

Die Tatsache, dass die meisten Hochkulturen untergegangen sind und dafür vermutlich einzig und allein List, Habgier und unfähige Herrscher die Ursache waren, lässt die Frage zu, welchen Zweck die versunkenen Werte haben und ob sie heute noch im Einheitsbrei von Kultur vorhanden sind. Loyalität, Ehre und Treue waren bis zum späten Mittelalter Werte, die beim Militär geprägt wurden. Diese Werte müssen jedoch einen Bezug haben, die nach der Meinung des Autors – die Vaterlandsliebe, die Liebe zur Familie und der Stolz einer Nationalität anzugehören sind. Wird dies nicht mehr vermittelt, so wie im heutigen Deutschland, so können sich dementsprechend List und Habgier ausbreiten, denn Ehre und Treue gibt es so wie im damaligen Kontext nicht mehr. Sie sollen auch gar nicht existieren. Gründe dafür sind, dass eben jene Werte die Stärke einer Nation, die Stärke einer militärischen Macht bedingen und die Grundlagen für Freiheit und Brüderlichkeit bilden. Nicht alle damaligen Krieger stellten den Schutz der Nation und der Familie über ihren eigenen Schutz. Die Menschen hatten auch damals schon große Schwierigkeiten die eigene Unversehrtheit zum Wohle der Gemeinschaft abzutreten und dennoch war dieser Gedanke bei den meisten Männern gegeben, während er heute nicht mehr existiert. Diese ganze Thematik ist eine Frage der Vermittlung. Die Vermittlung von Werten ist die Basis für deren Ausführung. Ein Beispiel muss mit angebracht werden, auch wenn dies politisch gesehen ein nicht immer nur grundlos verrufenes ist, aber es ist dennoch nennenswert. Der Nationalsozialismus stellte das Gemeinwohl über das Eigenwohl und man konnte sehen, dass diese Wirtschafts – und Finanzpolitik den Menschen Wohlstand und ihr Selbstbewusstsein zurückgegeben hat. Egal wie man den Nationalsozialismus darstellen und verstehen will, diese Fakten müssen benannt werden. Erst durch die Vermittlung, das Verstehen und Umsetzen kann sich eine Nation wieder die ursprünglichen Werte aneignen. Das Ausüben und Anerkennen von Ehre, Treue und Loyalität bedeutet nicht, dass eine Nation kriegerisch agiert und ständig andere Länder angreifen will. Nein, es geht um die innere Stärke eines Landes und deren Bewohner.
Die Argumentation mit sogenannten Selbstverständlichkeiten, dass eben jene Werte romantisch sind, weil die Gesellschaft sich halt verändert, ist nicht zulässig, weil die Ursache und der Zweck dieser Veränderung in den meisten Fällen nicht erläutert wird, auch wird häufig nicht in Betracht gezogen, dass alles Neue auch gleichzeitig gut ist. Leider ist dies ein Axiom der „modernen“ Gesellschaft und scheint unverrückbar zu sein. Die Betrachtung dessen, wozu uns dieser Werteverfall hingebracht hat, widerlegt jedoch die Tatsache, dass alles Neue auch gut ist. Sicherlich gab es auch zur damaligen Zeit Armut, Leid und Hunger, aber die Hypothese die besteht, ist, dass es niemals in einem solchem Ausmaß und mit einer solchen Technologie möglich ist, den gesamten Leidenskomplex nicht auflösen, schon gar nicht im eigenen Land.
Im Prinzip kann eine Gesellschaft und unsere heutigen „Kulturen“ nur gerettet werden, wenn jeder Einzelne versucht, festzustellen, nach welchen Werten er lebt. Da die meisten Menschen heute mit diesem Begriff „Wert“ nichts anzufangen wissen, muss man die Frage nach den wichtigen Dingen im Leben stellen. Die meisten werden Antworten geben, die im Materialismus angesiedelt sind und das Eigenwohl hervorkehren. Aufgrund dieses Verfalles von den Ursprungswerten Loyalität, Ehre und Treue ist es unmöglich eine Wende einzuleiten, eine neue freie große Gemeinschaft, die die Ideale und Visionen besitzt, welche notwendig sind, um eine Wende in Not herbeizuführen. Sprich, jungen Generationen diese Werte vorzuleben, das Füreinander Dasein und gegenseitiges Helfen, die Heimat, die Familie, Vater und Mutter zu ehren und zu lieben, wie auch zu erkennen, dass man nur in einer Gemeinschaft stark ist und sich gegen List, Habgier und unfähige, bezahlte Politikdarsteller gemeinsam zu wehren weiß.

In Gedenken an alle gefallenen Deutschen Soldaten, die ihr Leben ließen und denen Ruhm und Ehre gebührt für die Leiden, die sie auf sich genommen haben, um uns eine Heimat zu bieten, wie sie vollkommen schöner nicht sein könnte. Heute werden sie als Verbrecher und Mörder dargestellt und ihre Tapferkeit verleumdet. Mit dem Wissen, Witwen und Waisen zurückzulassen, war ihre Aufgabe befleckt, doch dies war die Bürde, die sie auf sich nahmen, um ihren Frauen, Söhne und Töchter weiterhin eine Heimat zu bieten.

Staat Teil 1

Heutzutage werden in der öffentlichen Gesellschaft, Politik und in vielen anderen Bereichen, in denen Menschen interagieren, Vokabeln in den Gesprächen verwendet, die für nahezu alle selbstverständlich erscheinen. Die Politikdarsteller verwenden immer Begrifflichkeiten, ohne diese im Speziellen zu definieren. Viele Begriffe, die im aktuellen Volksvokabular enthalten sind, haben ihre ursprünglich Bedeutung völlig verloren und werden sozusagen missbraucht. Wir haben die Situation, dass viele für die Verständigung wichtige Begriffe einer Institutionalisierung unterliegen und bei Anwendung entweder Aversionen gegenüber dem Sprecher erzeugen oder bereits als so selbstverständlich angenommen werden, dass niemand mehr hinterfragt, welchen Ursprung diese Formulierung hat und mit welcher Konnotation dieses Wort behaftet ist. Natürlich ist es in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr möglich erst bei den Ursprüngen dieser Wortschöpfung und deren Bedeutung anzusetzen. Stattdessen verwendet man diese Schöpfungen in allen möglichen Kontexten, ohne dass überhaupt jemand versteht, was es mit diesem Begriff auf sich hat, wo er herkommt, wann er entstand, was er bedeutet und wozu er eingesetzt wird und was die Unterschiede zwischen damals und heute sind. Ganz besonders wichtig ist zum Beispiel eine klare Definition des Begriffes „ Staat“.

Was ist ein Staat? Wie entsteht ein Staat? Wodurch erhält ein Staat seine Dignität? Wie kann die Diskrepanz zweier Herrschaftssysteme in einem Staatsgebiet entstehen und aufrechterhalten werden? Nutzt ein Staat vielleicht die Determination seiner Bevölkerung aus? Kann ein Staat für die Freiheit seiner Bürger sorgen? Lässt ein Staat Autarkie zu? Sind Staaten souverän? Wie entsteht ein Staat und warum entsteht er? Wer ist Staat? Ist ein Gesellschaftsvertrag das Band, mit dem Staat und Volk zusammengehalten werden?

Nahezu alle Fragen werden nicht mehr beantwortet und können es vielleicht auch gar nicht, deswegen ist es sehr wichtig, sich mit den grundlegenden Begriffen des Zusammenlebens der Menschen auseinanderzusetzen und dazu zählt man als Fundament den Staat.

Zunächst einmal muss man festhalten und ergründen, weshalb ein Staat überhaupt entstehen muss. Nach Platon finden sich Menschen in einem Kollektiv zusammen, weil sich der Einzelne nicht selbst genug ist und vieler anderer Helfer bedarf, um die eigenen Existenz aufrechtzuerhalten. Die Menschen beschließen also aus einem einzigen Grund, nämlich der gegenseitigen Bedürfnisbefriedigung, zu einer Wohnsiedlung zusammen zu finden, die man nun Staat nennt. Der Grund dieser Gegenseitig beruht darauf, dass der Einzelne nicht alle seine Bedürfnisse alleine befriedigen aber trotzdem die Bedürfnisse eines Anderen erfüllen kann. Innerhalb der Siedlung gibt es mehrere Menschen und jeder trägt aufgrund seiner Fähigkeiten dazu bei das jeder mit ausreichend Mittel zur Existenz ausgestattet ist. Betrachten wir die Existenzbedürfnisse einmal und nennen sie beim Namen.

  1. Beschaffung von Nahrung
  2. Beschaffung einer Wohnstätte
  3. Beschaffung von Kleidung

Eine Definition im Einzelnen ist hier nicht wichtig, denn es geht nur darum, dass diese Bedürfnisse existieren, wie sie speziell aussehen ist zunächst nicht relevant. Wir haben also nun unser Kollektiv, deren Vertrag es ist, sich gegenseitig bei der Bedürfnisbefriedigung zu helfen. Hier ist es angebracht festzuhalten, dass es nicht nur einen Staat gibt, sondern viele in anderen geografisch nicht exakt definierten Gebiet. Geht man nun also mit den Überlegungen weiter, finden wir nach kurzer Denkzeit ein weiteres Problem. Nämlich jenes der verschiedenen Klimazonen. Jeder Staat ist einem bestimmten Klima ausgesetzt, welches Einflüsse auf die Vegetation hat. Jede Vegetation kann nur eine kleine Anzahl an Ressourcen aufweisen, die zur notwendigen Existenzsicherung nötig sind. Ist eine Ressource erschöpft muss man andere Staaten aufsuchen, die diese Ressourcen oder ähnliche besitzen. Hier findet nun zum ersten Mal eine Konfrontation zweier Staaten und deren Bewohner statt. Man kann keinen Staat in einer Gegend anlegen, wo er nicht auf Einfuhren aus anderen Staaten angewiesen ist. Es werden also Personen benötigt, aus eben diesen Staaten, die unserem Staat die Dinge zuführen, derer er benötigt. Es entsteht ein Grundgedanke des Handelns zwischen zweier Staaten. Man kann nun aber nicht losziehen und Ressourcen aus anderen Staaten abziehen, sondern man muss eine Gegenleistung in Form von Bedürfnissen erbringen, die der jeweils zum Handeln ausgesuchte Staat dringend benötigt. Erst nach Übergabe dieser, kann man eine Ressource abziehen. Die zum Handeln erzeugten Güter muss man nun nicht nur für den eigenen Bedarf herstellen, sondern auch nach Art und Menge, wie es der Staat, mit dem man im Tauschverkehr steht, vorsieht. Die Güter, die man selbst in seinem eigenen Staat herstellt, muss man nun auch den anderen Mitgliedern des Staates zur Verfügung stellen und dies ist nur über einen Markt möglich.
Dieser Markt bekommt eine Währung als gültige Marke für den Tausch.
(Wie die Herstellung der Münze im Detail vonstatten geht, wird noch dargestellt.)
Wir haben nun also einen Staat, der es seinen Mitgliedern möglich macht, die Existenz aufgrund gegenseitiger Hilfe zu sichern und bei Verlust oder nicht Vorhandensein eines Gutes zur Befriedigung, Kontakt zu anderen Staaten aufzunehmen, mit diesem ausgeglichen Handel zu treiben und wir haben einen Markt, auf dem die Mitglieder eines Staates die Möglichkeit besitzen ihre Waren untereinander mitzuteilen. Als Tauschmittel benutzt man Münzen.
Man hat eine gegenseitige Bedarfsbefriedigung sichergestellt. Platon beschreibt diesen Zustand als eine „ gesunde Stadt“.

Eine Eigenart des Menschen ist es, sich nicht nur auf das Notwendigste zum Leben zu beschränken, sondern er entwickelt bei gesicherter Erfüllung seiner Bedürfnisse einer Stufe, den Drang nach Befriedigung anderer nicht existentieller Bedürfnisse, er Bedarf eine Befriedigung individueller Coleur. Der Staat muss also wachsen und den Zustand der „gesunden Stadt“ aufheben und diesen verlassen, wohl bemerkt, es geschah von seinen einzelnen Mitgliedern aus.
Wir müssen hier, bevor wir die weitere Entwicklung des Staates betrachten, zunächst einmal darauf schauen, wie das Zusammenleben geregelt ist. Sprich, wir benötigen Regeln, die das Zusammenleben bestimmen. Dieses Prozedere ist schwierig zu fassen, jedoch lassen auch einfache Überlegung eine mögliche Lösung entstehen. Betrachten wir den Wunsch auf Leben, haben wir schon eine erste Regel,

1. Niemand darf einem Mitglied des Staates das Leben verwehren.

Die Befriedung der Bedürfnisse wurde angesprochen, was einen vorigen Besitz eines Gutes voraussetzt. Ist dieses Gut nicht vorhanden, kann ein Bedürfnis nicht befriedigt werden. Die Regel würde also lauten,

2. Niemand darf einem anderen das Gut zur Befriedigung eines Bedürfnisses entziehen.

Jetzt entsteht ein weiteres Problem. Wie erhalte ich ein Gut? Ich erhalte es, wenn ich mit meiner Fähigkeit dafür sorge, dass jemand anderes eines von mir produziertes Gut zur eigenen Bedürfnisbefriedigung nutzen kann.

3. Jeder Einzelne trägt zu einer kollektiven Bedürfnisbefriedigung bei und erhält dadurch die Möglichkeit, Güter für den Eigenbedarf zu bekommen.

Diese Regeln wurden von jedem Mitglied des Staates akzeptiert, denn jeder ist von der Einhaltung dieser 3 Grundregeln abhängig, woraus eine vermeintliche Stabilität dieser Grundregeln entsteht.
Würde man jetzt weitere Überlegungen anstellen, könnte man feststellen, dass aus diesen 3 Grundregeln weitere Sekundärregeln entstehen. Da aber nun niemand weiß, mit welcher moralischen Grundeinstellung jeder geboren wird, ist es sehr schwierig in diese Richtung Thesen aufzustellen, die das Konzept des Zusammenlebens regeln. Hier muss man jetzt noch den Bereich der Individual- ,wie auch der Massenpsychologie eingehen, Dies würde aber den Rahmen dieses Themas „ Staat“ sprengen, auch wenn dadurch zahlreiche Lücken in diesen Überlegungen zu finden sind. Gehen wir davon aus, dass jedes Mitglied sich an diese Grundregeln hält, schließlich ist dieser Text nur eine  Theorie zum Staatswesen und dessen Entstehung.
Wir standen also kurz davor, unseren Staat aufgrund von erweiterten und neu entstandenen Bedürfnissen expandieren zu lassen. Der Staat greift nun über in die Gebiete der Nachbarn, denn diesen Boden benötigt er für die Befriedigung der neu entstandenen Bedürfnisse. Es entsteht ein Konflikt, denn der beschnittene Staat ist nicht bereit, seine Gebiete abzutreten, daraus folgt ein Zustand des Krieges. Es ist jedoch nicht von Belang, ob dieser Krieg Gutes oder Böses hervorruft, es geht zunächst einmal darum, dass dieser Zustand präsent ist, was für die persönlichen und öffentlichen Verhältnisse eine Quelle des Unheils darstellen kann.

Beschreibt  man nun den weiteren Verlauf des Krieges, würde man die Entstehung eines Staates nicht mehr betrachten, sondern nur die möglichen Konflikte eben jenes und die daraus resultierenden Folgen, welche allerdings wichtig sind für unsere heutige Situation.

Betrachten wir nun zunächst einmal nur wieder den Begriff Staat. Nach den vorangegangen Überlegungen beschreibt der Staat eine Art „Ist – Zustand“ mit einer rechtlichen und materialistischen Situation (Popp 2011), mit derer die Mitglieder eines Staates konfrontiert werden. Innerhalb dieses Staates, nach Platon muss es ein bestimmtes System der Herrschaft geben. Das Wort „ Herrschaft“ besteht aus zwei Teilen, nämlich „ Herr“ und „ Schaft“. Man schafft also einen Herren, welcher eine Form des Regierens bestimmt, um einen reibungslosen Ablauf innerhalb des Staates zu gewährleisten. Dieser Punkt ist besonders wichtig und stark auszuformulieren. Mit dem Beginn eines Herrschaftsapparates entsteht eine Art Zwang- oder Unterdrückungsapparat der die Mitglieder in ihrem freien Handeln einschränkt und somit ihrer Freiheit beraubt. Bereits hier entstehen weitere Fragen mit einem immensen Erklärungsanhang.

Handelt der Herr gerecht, oder ungerecht?
Was ist dies genau, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit?
Was ist Freiheit und wie definiert sie sich?

Nehmen wir an, dass der Herr, welcher nun eine Regierung innerhalb des Staates darstellt, von einem Volksrat bestimmt wurde. Dieses Phänomen finden wir bei allen Naturvölker, bei denen die Personen in den Stand des Herren erhoben wurden, die man für besonders weise und gut hielt. Bei den Naturvölkern heißen diese Personen nun aber nicht Herren, sondern Schamanen, Druiden etc. Jenes war notwendig, weil bestimmte Mitglieder des Staates aus einer Schwäche heraus die 3 Grundregeln nicht beachteten. Nach dieser Verletzung der aufgestellten Grundregeln ist man ratlos, weil jede weitere Verfahrensweise eine Regel verletzen würde. Man hat also festgestellt, dass man nach Ausbruch eines Einzelnen in einer Misere gelandet ist, in der man sich ratlos fühlt und bestimmt, dass es eine Gewalt geben soll, die eine Lösung erarbeitet. Die Mitglieder, nennen wir sie nun Volk, autorisieren eine Person oder Personengruppe, die sich mit solchen Gegebenheiten auseinandersetzt und Lösungen präsentiert. Zum allerersten Mal entsteht eine Aversion innerhalb des Staates bei einzelnen Mitgliedern, die dahin geht, dass sie gegen eine Grundregel stellen und diese nicht einhalten. Die Herrschaften müssen nun dieses Mitglied institutionalisieren und dafür Möglichkeiten entwickeln. Wie sollen diese Personen nun Handeln? Handeln sie gerecht und zum Wohle des Volkes oder handeln sie ungerecht und nutzen ihre durch das Volk autorisierte Machtposition aus? Da die Überlegungen Bezug nehmen zur realistischen Lage der heutigen Position müssen wir davon ausgehen, dass die Regierung ungerecht handelt, um ihre eigene Machtposition auszubauen. Um sich vor der Intuition des Volks für Ungerechtigkeit zu schützen, muss die Regierung gerecht scheinen und tut dies durch Ablenkung und Personen, die der Überredungskunst mächtig sind( Platon). Die Ungerechtigkeit wird nun zur Quelle zur Macht. Die Machtposition erlaubt es der Regierung neue Regelungen zu erlassen, nennen wir sie nun Gesetze, denen eine Scheingerechtigkeit innewohnt.

An dieser Stelle werden wir die Ausführung zur Entstehung eines Staates abbrechen, denn jedem von uns ist klar, wie diese Scheingerechtigkeit aussieht und wer sie ausübt und wie sie ausgeübt wird. Es ist an dieser Stelle nicht erforderlich die Gedankengänge weiter auszuführen, da es hier nun lediglich darum geht, ein wenig Struktur in diesem Informationswirrwarr herzustellen. Dennoch wollen wir noch einige angesprochene Aspekte genauer in Betracht ziehen. Die wären:

  1. Was ist Geld heute?
  2. Was ist Freiheit?

Lesen sie mehr im folgenden Artikel „Staat Teil 2“

Ein ganz persönliches Resümee – Ein freiwilliger Feuerwehrmann berichtet

Die Lebensgrundlagen von Hunderttausenden Deutschen wurden durch die Fluten zerstört und die Menschen fangen von 0 an und fragen sich, hätte man das Ganze nicht verhindern können?

Das späte reagieren der Behörden, verwunderte angesichts  des aufgeblähten Bürokratieapparates die Wenigsten.
Die großen Wahlversprechen der Politiker nach dem Hochwasser 2002, viel Kraft  in den Hochwasserschutz zu investieren, waren nichts weiter als heiße Luft.

Während Milliarden Euro von deutschen Steuergeldern für Zockerbanken, Projekte der EU und Auslandseinsätze für fremde Interessen sinnlos verschwendet werden, wird das eigene Land kaputt gespart. So werden z.B. bei Tsunamis, Erdbeben oder Hochwasser in fernen Ländern Millionen Euro Soforthilfe gezahlt, ohne dass diese Länder diese Gelder zurückzahlen müssen. Im eignen Land wird rum diskutiert, wer die enormen Schadensummen bezahlen soll.  Für andere Länder geht dies alles unbürokratisch und schnell, außer beim eigenen Volk, da wird alles mit Bürokratie in die Länge gezogen und der Staat lässt die Opfer der Flut vielerorts letztendlich im Stich um Kosten zu sparen.

Die Sparmaßnahmen im Heimatland machen sich immer mehr bemerkbar, die Spielplätze verrostet und verkommen, die meisten Schulen sind sanierungsbedürftig,  die Straßen verschlissen und marode, die  Infrastruktur bricht immer mehr zusammen und der Katastrophenschutz ist eine riesen Katastrophe! Die Volksvertreter Volksverräter haben trotz ihrer einflussreichen politischen Ämter nichts bewirkt.

Angela Merkel sagte vor laufenden Kameras: „ Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“

Während die Politik bemüht ist, die Kosten für den Hochwassereinsatz so gering wie möglich zu halten, herrscht in den Einsatzzentralen des Katastrophenschutzes das pure Chaos, verursacht durch Inkompetenz, aufgeblähte Bürokratie und politischen Sparzwang. So ist es nicht verwunderlich das z.B. in Dresden hunderte Feuerwehrleute aus Hessen aufgrund von Kompetenzgerangel der Behörden tatenlos zuschauen müssen und sehnsüchtig auf ihren Einsatz warten, während die meisten Fluthelfer stark erschöpft sind. Ein hessischer Feuerwehrmann kommentierte diese Lage mit dem Satz: „Wir sind ja nicht hier, um Urlaub zu machen. Wir wollen unser Wissen und unsere Geräte gerne einsetzen, um den Menschen zu helfen.“

Der Hilferuf erfolgte auf höchster Ebene, direkt von Ministerpräsident zu Ministerpräsident!!

Der Sprecher der Dresdner Feuerwehr Thomas Mende äußerte zu dieser Situation: „Wir haben die Kräfte aus Hessen nicht angefordert, das war der Freistaat. Der muss sie auch einsetzen.“

Eine Sprecherin des sächsischen Innenministeriums entgegnete dieser Aussage mit den Worten: „Über den Einsatz der Kräfte vor Ort entscheide der örtliche Krisenstab, nicht der Freistaat.“

Ein Vertreter des hessischen Innenministeriums bestätigte: „ Die Kreise und Städte in Sachsen haben die von der Landesregierung angeforderten Kräfte nicht abgerufen.“!

Die wenigen fähigen Leute die mit Verantwortungsbewusstsein diese Einsätze hätten  führen können, wurden  von der Politik aus den Einsatzzentralen verbannt, weil diese die Sparmaßnahmen im Katastrophenschutz stark kritisierten.
So wurden z.B. in Düsseldorf  9 Feuerwehrmänner die den Facebook Kommentar des Hauptbrandmeisters mit „Gefällt mir“  anklickten vom Dienst suspendiert. Der Hauptbrandmeister der ebenfalls suspendiert wurde schrieb: „Erst wenn der eigene Bürostuhl brennt, wird Herr Elbers erkennen, dass man mit Infopavillons keine Brände löscht.“ Die  Stadtverwaltung nannte als Ziel die endgültige Entfernung aus dem Dienst. Oberbürgermeister Dirk Elbers kündigte an: „Ich werde diese Leute entlassen.“

Meinungsfreiheit sieht anders aus!!!

Die kritischen Geister und Freidenker die sich gegen die politischen Entscheidungen stellen, werden systematisch aus ihren Positionen gemobbt oder enthoben und gegen Duckmäuser ersetzt, die der Politik hörig sind.

Verbot trotz Katastrophe:

Während Aken/Elbe in den Fluten versank, bereitete sich die Partnerwehr Erwitte aus NRW auf einen Hochwassereinsatz vor.  Der Einsatz wurde bis ins kleinste Detail geplant um auch den Brandschutz in Erwitte gewährleisten zu können. Der Stadtwehrleiter von Aken meldete sich voller  Verzweiflung bei der Partnerwehr mit den Worten:  „Wir sind am Ende, könnt ihr uns helfen?“ Keine 12 Stunden später standen 29 motivierte Feuerwehrmänner- und Frauen einsatzbereit  in der Feuerwehr Erwitte.

Das Ziel war allen klar: den Menschen in Not zu helfen!!

Sie wollten ihren Kameraden und Freunden der Feuerwehr Aken solidarisch im Kampf gegen die Flut  zur Seite stehen. Die Akener Feuerwehr ist bereits seit mehr als einer Woche im Dauereinsatz gewesen und freute sich auf die Unterstützung der Partnerwehr, weil die Einsatzkräfte  am Ende ihrer Kräfte waren.

Dauerstress, Schlafmangel, Verzweiflung und Hilfslosigkeit zermürbt die Betroffenen körperlich und psychisch.
Die Leitstelle wurde über den geplanten Einsatz informiert, die Fahrzeuge beladen und betankt, dann geschah das Unfassbare. Der Stadtwehrleiter von Erwitte sagte mit trauriger Stimme zu seinen motivierten Einsatzkräften  „Uns wurde die Hilfe für die vom Hochwasser betroffene Partnerstadt Aken/Elbe verboten!“

Der Innenminister von Nordrhein- Westfalen Ralf Jäger (SPD)  sah den Einsatz als Rechtswidrig an und drohte mit rechtlichen und disziplinarischen Konsequenzen falls die Wehr trotz des Verbotes  auf Einsatz fahren sollte. Der Leitende Regierungsdirektor  Paul Köhler verkündete voller Arroganz  das Verbot und verhöhnte die Führungskräfte der Feuerwehr mit den Worten: „Gut gedacht, aber schlecht gemacht!“ Entsetzen, Fassungslosigkeit, tiefe Betroffenheit und Tränen  füllten die Gesichter der Feuerwehrmitglieder.  Die Bürokraten verboten einer Feuerwehr, ihrem  Grundsatz:  „ Helfen in Not  ist unser Gebot“, Folge zu leisten.

Es ist eine Schande für unser Volk und unser Vaterland, dass solche inkompetenten Politiker über uns diktieren!

Und auch die nächste schlechte Botschaft ließ nicht lange auf sich warten. So verkündete die EU, dass für den Solidaritätsfonds Geld fehlt. Dieser Fonds soll für Schäden die  durch Überschwemmung, Waldbrände oder Erdbeben entstehen aufkommen.

Die Botschaft an die Politiker: „ Die Zeit des Rumschwafelns ist vorbei, Handeln ist schon lange überfällig!

Es müssen Katastrophenschutzpläne erstellt werden, die im Ernstfall auch koordiniert einsetzbar sind und frei von jeglicher aufgeblähter Bürokratie und politischen Sparzwang sind. Es muss massiv in den Bau und die Erhaltung von Hochwasserschutzeinrichtungen, wie z.B. Deichen, Pumpenwerken, Flutungspoldern und Hochwasserspundwänden investiert werden.

Jeder investierte Euro in den Hochwasserschutz kann 10 Euro Schaden verhindern!

Während die einen ihre Lebensexistenz verlieren, gibt es natürlich auch  Nutznießer dieser Katastrophe. Die Banken. Sie fahren nachdem Hochwasser Gewinne durch Spekulation mit Nahrungsmitteln an der Börse und Kredite zum Wiederaufbau ein. Da durch das Hochwasser ein Teil der Ernte vernichtet wurde,  werden die Preise künstlich nach oben getrieben um höchstmöglichen Gewinn zu erzielen.

In diesem Sinne liebe Leser, fangt an euch aus dem kapitalistischen System des Sparzwangs und Gutmenschentums  zu lösen. Steht auf, gegen die Übermacht der Bürokraten und kämpft für eure Freiheit und euer Vaterland damit auch die Zukunft unserer Kinder und Enkel gewährleistet wird.

Auch heute sind die Aussagen Otto von Bismarcks (1. Deutscher Reichskanzler) noch zutreffend:

„Die Politik hat nicht zu rächen, was geschehen ist, sondern zu sorgen, dass es nicht wieder geschehe.“

„Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten lässt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten helfen die besten Gesetze nichts.“

 

 

– Dieser Artikel wurde von einem freiwilligen Feuerwehrmann und Redaktionsmitglied des „Idealistischen Boten“ verfasst, der selbst beim Hochwasser 2013 bundesweit im Einsatz war. –