Die Theorie der Memetik in Anwendung auf die moderne Gesellschaft und Versklavung des Geistes

Die Beschäftigung mit gesellschaftlichen Phänomenen, Regierungskonstruktion, medialen Einflüssen und vielen anderen Dingen, die eine Person als einzelnes Individuum betreffen, wie auch größere Personengruppen, erfordert einen wissenschaftliches Fundament um Erklärungen eines Ist – Zustandes zu liefern. Wenn man sich das menschliche Zusammenleben anschaut, stößt man auf Kommunikation, denn Interaktion macht den Menschen erst fähig, eine Gesellschaft aufzubauen. Im folgenden Aufsatz wird versucht, eine Theorie zu entwickeln, die hilft, Tatsachen im Regierungssektor verstehen zu können. Welche Tatsachen sind gemeint? Geht man auf die Straße, wird man von visuellen Reizen überflutet, die von Werbeagenturen entwickelt und publiziert werden, um die überproduzierte  Konsumgesellschaft aufrechtzuerhalten, um somit Profite und Gewinne zu steigern, die mit dem Konsum einhergehen. Das wäre also die erste Tatsache, welche den Kapitalismus, die Regierung stützt. Die zweite Tatsache findet man nicht nur auf der Straße, sondern im Heim. Nahezu jeder Haushalt in der BRD besitzt ein Fernsehgerät, das regelmäßig, besonders in den Abendstunden zur Entspannung in Betrieb genommen wird. Man erfährt „ Neues“ aus der Welt, natürlich alles wahre Darstellungen und lässt sich von Mainstreammedien das Gehirn vollpusten. Genau hier kann man ansetzen und Fragen stellen, die für wichtig gehalten werden sollten und die in kritischer Auseinandersetzung Antworten geben können, um eine Welt mit Hunger, Leid, Elend, Globalisierung, physisch unmöglichen Wirtschaftswachstum, verschuldeten Staaten, Drogenkonsum und kollektivem Wahnsinn, welcher in einer Volksverdummung endet, zu verstehen. Man stellt sich die Frage nach dem freien Willen des Einzelnen und ob man überhaupt einen hat. Man sollte sich die Frage stellen, wie alle 4 Jahre Politikdarsteller vom Volk gewählt wird, ohne das jenes ein schlechtes Gewissen hat. Warum geht man überhaupt wählen? Weshalb unterstützt man ein System, welches Krieg, Hunger und Leid fordert und fördert, anstatt es zu beseitigen. Warum werden die Kinder in ein AusBildungssystem geschleust, dass nur roboterähnliche Zinssklaven produziert? Wieso und weshalb schafft man es, der Bevölkerung einzutrichtern, das BRD sei ein Staat? Warum darf man das am Mittelmeer lebende Volk nicht kritisieren und bestimmte Personen nicht gut finden?
Wer sorgt dafür und mit welchem Ziel, dass die Menschen und deren Nachkommen nur plappern anstatt zu reden? Warum soll man Multikulti toll finden und warum werden Menschen als Nazi abgestempelt, wenn sie es nicht tun? Diese Fragen sollte man beantworten und die folgenden Thesen sollen ihren Teil dazu beitragen, ein wenig erhellendes Kerzenlicht in die dunkle Stube der dogmatisierten Gesellschaft zu bringen.
Die Antworten auf solche Fragen findet man in einem tollen Buch. Susan Blackmore verfasste das Buch „ Die Macht der Meme oder die Evolution des Geist“ indem man sehr gut feststellen kann, wie heutige Menschenlandwirte aus Profit – und Machtgründen arbeiten und trotzdem von der breiten Masse der Ressource Mensch nicht hinterfragt werden.   
Die Memetik bietet einen Erklärungsansatz, um die aktuelle geistige Landschaft in einer Gesellschaft zu verstehen. Zunächst einmal sollte jedoch geklärt werden, was die Memetik ist und womit sich diese Theorie beschäftigt.

Die Genetik beschreibt die physische Gestaltung des Körpers und deren biologischen Vorteil. Die Memetik versucht eine Theorie der psychischen Gestaltung des Menschen zu erstellen und damit Evolutionsprozesse nach dem darwinistischen Modell zu hinterfragen und Alternativen anzubieten, indem sie versucht die Evolution anhand psychischer Selektion zu erklären. Was ist ein Mem? „Mem: Ein Element der Kultur, das offenbar nicht auf genetischem Weg, insbesondere durch Imitation, weitergegeben wird“ (Blackmore, 1999). Die Memetik geht also davon aus, dass alles was man tut und denkt auf Imitation zurückzuführen ist, ohne über diese Imitation nachzudenken, weil es einfach geschieht. Die Imitation von Memen geschieht sowohl auf vertikaler Ebene, Kinder ahmen die Verhaltensweisen ihrer Eltern nach, wie auch auf horizontaler Ebene, Nachahmung innerhalb einer Generation. Wichtig hierbei ist festzuhalten, dass der Mensch die einzige Art ist, die die Fähigkeit der Imitation besitzt, aufgrund des übergroßen Gehirns. Blackmore schreibt zum Imitationsverhalten und deren verschiedenen Lerntypen, „Wir benutzen denselben Begriff – Lernen – für einfache Lernassoziationen oder „klassische Konditionierungen“ ( etwas, das praktisch alle Tiere können), für das Lernen durch Versuch und Irrtum (etwas, das alle Tiere können) und für das Lernen durch Nachahmung (etwas, das kein Tier kann)“ (Blackmore, 1999). Dies bedeutet, dass die unglaubliche Leichtigkeit, mit der Menschen einander imitieren können, den Menschen als Spezie auszeichnet. Der Mensch ist die einzige Art auf diesem Planeten, der es möglich ist, Imitation als Leichtigkeit zu empfinden und jedes menschliche Wesen ist permanent von Memen umgeben ist. Was nun aber genau sind eigentlich Meme? Richard Dawkin schreibt, dass „Meme von Gehirn zu Gehirn überspringen, vermittelt durch einen Prozess, den man im weitesten Sinne als Imitation bezeichnen kann“ (Dawkins, 1976). Das bedeutet, Meme sind Informationseinheiten, welche von einer Person oder Medium auf ein anderes überspringen und sich dort zunächst verankern. Alles was zum menschlichen Gehirn auf verbaler und visueller Ebene gelangt, ist ein Mem. Dies sind alle Wörter im Wortschatz einer Person, alle Geschichten, Fertigkeiten, Gewohnheiten und besonders wichtig, alle Dogmen und Regeln. Festzuhalten ist, das Meme als Informationseinheit im Ausgang absolut wertneutral sind. Sie verbreiten sich, ohne darüber nachzudenken, ob sie schädlich, nützlich oder neutral für ein menschliches Gehirn sein können. „Natürlich scheren sich Meme nicht um die Folgen, sie sind egoistisch wie Gene und verbreiten sich einfach, wenn sie können und erfolgreiche Meme kopiert werden und sich ausbreiten, erfolglose hingegen nicht“ (Blackmore, 1999). Genau diese Stelle ist interessant, da im Hinblick auf die moderne Gesellschaft und der geistigen Versklavung wichtig ist, wie Meme erfolgreich werden und welche Meme dies sind.
Anhand von ausgewählten Beispielen wird eine Theorie dargestellt. Bereits an dieser Stelle kann man sagen, sofern diese Theorie in der Praxis haltbar ist, dass der Determinismus (Lehre von der Unfreiheit des menschlichen Willens) in unserer Gesellschaft Bestand hat, jedoch nicht bewusst internalisiert wurde, da determinierte Menschen nützlich sind. Um Evidenz walten zu lassen, lässt man noch einmal Blackmore zu Wort kommen. Sie schreibt, „Statt unsere Ideen als Eigenschöpfungen anzusehen, die für uns arbeiten, müssen wir sie uns als autonome egoistische Meme ansehen, denen es nur darum geht, kopiert zu werden. Dank unserer Fähigkeit zur Imitation sind wir Menschen lediglich die physischen „ Wirte“ geworden, die die Meme benötigen, um sich auszubreiten. So sieht die Welt jedenfalls aus Sicht der Meme aus“ (Blackmore, 1999). Zum Glück schwächt sie diese erschreckende Aussage für jeden vermeintlich freiheitlich und autark denkenden Menschen mit dem letzten Satz des Zitats ab, denn dies würde bedeuten, dass die menschliche Zivilisation geistig ohnmächtig ist,  außer derer, die die Hebel der Memetik für sich nutzen und bedienen. Meme sind neutrale Informationseinheiten, denen es nur darum geht, möglichst häufig kopiert zu werden, um so als Informationseinheit in den menschlichen Wirten bestehen zu bleiben und physisch in Erscheinung treten. Physische Erscheinung in dem Sinne, dass die menschlichen Wirte bestimmte Handlungen vollziehen, die von den Memträgern der ersten Generation in die psychische Welt gesetzt wurden. Memträger ist die Machtelite, die hier nicht genauer benannt wird. Die Memverbreitung der Machtelite findet über die Medien jeglicher Art statt, wie auch durch Strohmänner in Politik und Wirtschaft. Die Machtelite ist darauf bedacht, bestimmte Meme zu verbreiten, die ihre Machtposition festigen und dafür sorgen, dass sie nicht infrage gestellt werden.
Da diese Personengruppe ihre Macht mithilfe des Geldes hält, müssen sie also dafür sorgen, dass die Memwirte mit dem Mem  – Geld ist die Bedingung für ein tolles und sorgenfreies Leben – infiziert werden, sodass die Memwirte diese Informationseinheit so oft wie nur möglich kopieren und bei physischer in Erscheinung – Tretung dieser Einheit mithilfe eines Belohnungssystems belobigt werden. Das Geldmem ist also darauf ausgerichtet, das System des Kapitalismus zu stützen. Gelobt wird der Memwirt, indem er sich im Sinne des Materialismus Befriedigung schafft und den Status erhält, den seine Besitztümer an Wert haben. Einfach gesagt, in einer kapitalversessenen Gesellschaft ist man als Memwirt nur dann erfolgreich und angesehen, wenn man einen Porsche, ein teures Haus und viele andere schicke tolle Sachen besitzt. Alle anderen Memwirte, die diese Sachen nicht besitzen, jedoch vom Geldmem betroffen sind, sehen nun, wie man belobigt wird und versuchen dem Geld um jeden Preis nachzujagen, um ebenfalls belobigt zu werden. Sie bedienen eine ganze Industrie. Dieses System ist ebenso primitiv wie genial.
Nehmen wir ein anderes Beispiel, eines, das manch einen direkt betrifft. Geht man auf das substantielle Mem Wissen ein. Dafür ist es wichtig, dass Wissen eine Definition erfährt, die sogleich folgen soll.

Wissen = Über die objektiv wichtigen und relevanten Tatsachen in der Welt Kenntnis haben und strukturiert wider geben können.

Wissen ist ein Mem der ersten Ebene, heißt, dieses Mem ist zunächst absolut neutral und wird nicht gewertet. Die zweite Ebene dieses Mems ist die Ebene der Verbreitung und Kopierhäufigkeit. Auf dieser Ebene entscheidet sich, ob und welches Wissen erfolgreich ist. In Anbetracht der Tatsache, dass man zum Teil in der Lage ist, Wissen in der aktuellen Situation differenziert betrachten zu können, kann an dieser Stelle eine nächste Memtheorie dargestellt werden. Es gibt zwei Arten von Wissen,

  1. (Nonkonformes) Wahres Wissen
  2. Konformes, institutionalisiertes Wissen

Zu 1.)
Dieses Wissen geht mit dem Revisionismus einher und stellt Tatsachen transparent und real innerhalb des Weltgeschehens auf allen Ebenen wertfrei dar.

Zu 2.)
Dieses Wissen stellt Tatsachen zur Machterhaltung verzerrt und im Sinne der „ Nach – Richten“ dar und versucht zum Erhalt des bestehenden Systems die Memwirte in den Erziehungsanstalten in die Konformität zu dirigieren. Dieses Wissen ist das Mittel zum Zweck.

Als Beispiel ein Mem, welches gerade im Geltungsbereich der Besatzungsmächte häufig angewendet wird. Das Multikulti – Mem. Dieses Mem hat noch weitere unterstützende Meme, die wiederum an weitere Meme andocken und bestimmte Verhaltensweisen bei den Wirten hervorrufen (dazu an anderer Stelle aber mehr). Das Multikulti – Mem wird über die Medien und die sogenannten Bildungssysteme als Informationseinheit installiert. Auch hier muss man anfangs wieder von Neutralität sprechen.
Die Multikultur wird jedoch von den Medien und entsprechenden Ausbildungsinstitutionen  als großartig und toll dargestellt, als eine Chance für uns alle. Dies sind weitere Meme, die Multikulti nicht mehr als neutral konnotieren, sondern als gut. Da die Sachlage jedoch nach dem Wissen 1. ganz anders aussieht, ist das gute Mem nicht mehr haltbar, obwohl es sich sehr erfolgreich verbreitet hat und oft kopiert wurde, da eine multikulturelle Einstellung ja belobigt wird. Es gibt jedoch auch Menschen, die sich nicht für jede Informationseinheit als Wirte nutzen lassen und die oft kopierten Meme auf ihre Stichhaltigkeit prüfen. An diesem Punkt arbeitet wieder das primitive System der Memverbreitung durch die Medien. Es werden, um Multikultur zu retten, Meme eingeschleust, die die Menschen ausschalten sollen,  bei denen Multikultur nicht infiziert wurde. Es wird das deutsche Gespenst bedient, welches  ein riesiger Memkomplex ist. Das deutsche Gespenst ist die Nazigeschichte und Adolf Hitler. Sie werden wohl angewendet, um den kritischen Memwirt auszuschalten, indem man das Gespenst mit einem negativen Anhang behaftet.
Zur Struktur:

Mem 1 = Multikultur

Mem 2 = Multikultur ist gut und gewollt ( Mittel zu bestimmten Zwecken)

Mem 3 = Alle die Multikultur nicht toll finden, müssen ausgeschaltet werden, da gefährlich

Mem 4 ( Warum gefährlich?)  = Diese Memwirte sind rechtsradikal, weil sie Adolf Hitler toll finden und Ausländer nicht

Dies ist etwas salopp und unwissenschaftlich ausgedrückt, aber so ist das Prozedere im Allgemeinen. Man muss sich also fragen, was die Machtelite mit diesem Prozedere bezweckt.

 

Um zu verdeutlichen, was gemeint ist, kann man auf den Moscheebau in Köln eingehen.

Diese Moschee soll als Zeichen der Toleranz und der guten Integration des Islams auf deutschen Gebieten angesehen werden. Die Partei „ Pro NRW“, von den Medien (erfolgreicher Memverbreiter) als rechtsradikal dargestellt, verlangte den Abbruch dieser Planungen. Menschen die nun noch nicht so ganz von diesem Bau überzeugt waren, haben sich nun automatisch für die Moschee entschieden, ohne differenziert darüber nachzudenken, warum sie das tun und plötzlich für die Moschee sind. Sie sind gegen Rechts, also automatisch für die Moschee. Niemand will schließlich als rechtsradikal gelten, nur weil er einen Moscheebau im Land verweigert. Sogenannte Neonazis, auch ein geschaffenes Mem, werden nämlich aufgrund deutscher Schulbuchgeschichte (Wissen 2.) diffamiert, da sie mit ihrer Einstellung für Intoleranz und Hass sorgen und man sich das nicht leisten darf.
Man kann bereits an diesen einfachen Beispielen ganz klar eine Versklavung des menschlichen Geistes für politische Zwecke erkennen und man stellt fest, dass sie immer weiter fortschreitet.
Wo fängt man an Memwirt zu werden, um das bestehende System zu bedienen und aufrechtzuerhalten?
Die Behauptung liegt nahe, dass die Institution Schule als tragendes Element dafür verantwortlich gemacht werden kann, wenn die Erziehung der Eltern außen vor gelassen wird. Die Schule wird hierzulande als geradezu heilig angesehen und die Einschulung groß gefeiert. Es besteht eine Schulpflicht, dass heißt, man wird als kleiner Junge oder als kleines Mädchen mit einem unglaublichen großen geistigen Potential in die Schule geschickt, um Bildung zu erfahren. In Wirklichkeit schickt man sie wohl in eine geistige Versklavung.

Eine kurze Überlegung, bevor fortgefahren wird. In den letzten Jahren wurde das Abitur auf 12 Jahre festgelegt und die Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt, die ein straffes schulisches Programm vorsehen. Warum all dies? Warum wird das Abitur und das Studium gekürzt? Die Behauptung liegt nahe, dies geschieht zum Zwecke des Finanzsystems. Wenn die Generationen schneller auf dem Arbeitsmarkt landen und stets darauf bedacht sind, eine möglichst große Quantität im Bildungssystem an den Tag zu legen, so bleibt eine qualitativ hochwertige und mit Leidenschaft verbundene Ausbildung auf der Strecke.  Soll heißen, je schneller neue Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, um besteuert zu werden und Kredite aufzunehmen, umso besser für das Schuldensystem. Da die Quantität nun auch noch im Vordergrund steht und nicht die Qualität, kann man stark davon ausgehen, dass wir eine konforme Masse haben, die nur Wissen 2. wider geben kann und das System möglicherweise nicht hinterfragt.
Die geistige Versklavung findet also in der Schule statt. Anhand zweier Fächer, denen besondere Bedeutung beigemessen wird, wird die Behauptung begründet. Geschichte und Politische Bildung sind die Kandidaten. Diese Fächer eignen sich besonders gut, um systemunterstützende Meme bei den Jugendlichen zu infizieren, da sie ja beschreiben, wie das Konstrukt BRD entstanden ist und funktioniert. Im Zuge der großen Finanzcrash in der Geschichte, gelangten privat bezahlte Berufe, wie Lehrer oder Arzt in den öffentlichen Dienst, in den Dienst der Staatsgewalt, da das besteuerte Volk nicht mehr in der Lage war, die finanziellen Mittel für Privatlehrer etc. aufzubringen. Die „Bildungssysteme“ befinden sich also, wie man heute erkennen kann, in staatlicher Gewalt. Der Staat bestimmt, welches Wissen an seine Untertanen weitergegeben werden soll. Dieses Wissen muss allerdings den Staat als richtig und unverrückbar darstellen, denn sonst könnte es passieren, dass die Generationen die beschult werden, gegen den Staat rebellieren, denn sie besitzen den Intellekt, um  Probleme zu erkennen. Dazu müssen diese Probleme jedoch erst vermittelt werden. Man sollte genauer werden und dafür soll das eigene kleine Besatzungsproblem herhalten. Es wird in den Schulen das Mem vermittelt, BRD = Staat und GG = Verfassung. Dies sind wohl nur zwei Meme von vielen, die für eine Konformität des Geistes sorgen. Das Mem BRD = Staat soll widerlegt werden, indem kurz auf die Geschichte eingegangen wird.

Am 8. Mai 1945 kapituliert die deutsche Wehrmacht und es wird ein militärisches Übergabe – Abkommen zwischen dem Oberkommando der Wehrmacht und den westalliierten Streitkräften unterzeichnet, in dem es heißt:

„Diese Kapitulationsurkunde stellt kein Präjudiz für die an ihre Stelle tretende allgemeine Kapitulationsbedingungen dar, die durch die Vereinten Nationen oder in ihrem Namen festgesetzt werden und Deutschland und die Deutsche Wehrmacht als Ganzes betreffen werden.“

Jedoch folgt diesem rein militärischen Abkommen kein politisches, das heißt, dass Deutsche Reich als Staat unterwirft sich nicht. Die Regierung tritt nicht zurück und die angekündigten Kapitulationsbedingungen der Vereinten Nationen werden später nicht gestellt. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1948 verlangt jedoch vergeblich, dass die vier Hauptsiegermächte ihre internen Streitigkeiten beilegen und mit dem Deutschen Reich Frieden schließen. Ein Friedensvertrag gibt es bis heute nicht, was impliziert, dass der zweite Weltkrieg rein formal nach wie vor Bestand hat und, dass das Deutsche Reich, welches von dem seit 1990 nicht mehr rechtskräftigen BRD illegal verwaltet wird, besetztes Gebiet ist. Warum ist das BRD seit 1990 nicht mehr rechtskräftig? Im Herbst 1990 wurde vor der Zusammenlegung der West – und Mittelsektoren der Geltungsbereich des besatzungsrechtlichen Mittels am 17. Juli 1990 mit Wirkung zum 18. Juli 1990 aufgehoben, siehe Art. 23 GG. Seit dem 18. Juli 1990 besitzt das GG für das BRD keinen Geltungsbereich und ist somit juristisch erloschen. Das bedeutet die Reichsverfassung von 1919 ist wieder vollkommen rechtskräftig, sollte aber vor einer Wiederwahl überarbeitet werden. Das BRD ist ein Verwaltungsorgan welches von den Alliierten errichtet worden ist und nach wie vor unter deren Oberaufsicht (SHAEF – Militärgesetze) stünde. Es ist also kein Staat, sondern ein staatsähnliches Provisorium, das sich in Art. 146 GG selber aufhebt. Das Deutsche Reich ist noch immer existent, aber handlungsunfähig, weil es keine Staatsorgane hat. Das wird auch vom Bundesverfassungsgericht mehrfach bestätigt. Es gibt vom 31. 7. 1973 folgenden Leitsatz zum Grundlagenvertrag zwischen BRD und der DDR.  

„Es wird festgehalten, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland noch später untergegangen ist. Es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig.“

Dieser kurze Abriss der Geschichte wird so nicht in den Geschichtsbüchern dargestellt. Bedeutet also, Meme nach dem Wissen 1. werden nicht infiziert. Eine detaillierte Ausgabe der Geschehnisse ist nicht zentrales Thema des Aufsatzes.

Das Mem GG = Verfassung. Dazu folgendes Zitat.

„Ein Grundgesetz ist ein besatzungsrechtliches Mittel zur Schaffung von Ruhe und Ordnung in einem durch Kriegshandlung besetzten Gebiet. Gegeben von der Siegermacht (oder den Siegermächten), für das auf Zeit eingesetzte Verwaltungsorgan (BRD). Ein Grundgesetz ist definitiv keine Verfassung und darf als solches nicht mit einer Verfassung gleichgestellt werden. Die Unterschiede beider Begriffsbestimmungen kann gar nicht unterschiedlicher sein.“

Das Grundgesetz hebt sich in Art. 146 GG selber auf, denn es gibt zu, keine Verfassung zu sein. Artikel 146 Grundgesetz lautet:

„Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

Danach dürfte die Bundesrepublik Deutschland, juristisch genau genommen, überhaupt keine Verfassungsorgane haben, denn unser Grundgesetz ist nach dem eindeutigen Wortlaut des Art. 146 keine Verfassung, sondern nur ein Provisorium, das von einer vom Volk gemeinsam verabschiedeten Verfassung ersetzt werden soll. Das Grundgesetz ist somit völlig unstreitig lediglich ein vorläufiges ordnungsrechtliches Instrumentarium der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Der herausragende Politiker und Demokrat Carlo Schmid bezeichnete in einer Rede vor dem Parlamentarischen Rat am 8.9.1948 die Bundesrepublik Deutschland als „Staatsfragment“ und das Grundgesetz ausdrücklich als Provisorium und nicht als Verfassung. Die so genannten “Deutschen Väter des Grundgesetzes” dürften dabei kaum mehr als Punkt und Komma gesetzt haben.
Erhalten die Schüler eine solche objektive und juristische Vorgehensweise bei der Vermittlung? Nein, das tun sie nicht, da sie in die Konformität dirigiert werden sollen. Warum aber sind diese Meme, wie sie in der Schule vermittelt werden, erfolgreich? Sie sind erfolgreich, weil sie keine Gegner haben und bei getreuer Widergabe, sprich, bei kopieren werden sie mit entsprechenden Noten belohnt. Warum sollte man etwas infrage stellen, wenn man dafür belohnt wird und die Aussichten auf ein sorgenfreies Leben in materiellem Wohlstand dadurch gesichert sind?

Schule ist also ein klassisches Konditionierungssystem, welches das große geistige Entwicklungspotential jeder neuen Schülergeneration auf ein Minimum verhindert und für ihre Ohnmacht sorgt, die meist ein ganzes Leben lang anhält. Man kann es tagtäglich sehen, wie Menschen sich im Sinne des Finanzsystems den Rücken krumm arbeiten und den Geist still legen. Meme werden im Sinne einer geistigen Versklavung genutzt, um ein System aufrechtzuerhalten, über das alle schimpfen und es doch immer und immer wieder anerkennen. Man geht in dem Glauben zur Wahl, etwas zu verändern. Auch dies sind infizierte Meme, Denkschablonen, die von A nach B springen und dadurch kopiert werden. Der Autor möchte auch ganz gezielt ein Mem infiltrieren und ist gespannt, wie es sich im Konkurrenzkampf mit den bereits infizierten Memen schlägt. Das Mem, welches als Informationseinheit beim Leser einschleust werden möchte ist die Wahl.

Die Wahl, welche alle vier Jahre stattfindet ist ganz klar die Anerkennung des Systems( Mord; Betrug; Raub; Krieg; Hunger, Elend), egal wen man wählt. Indem man wählen geht, erkennt man das System, seine Institutionen und Machtmittel  der Unterdrückung und Versklavung an. Wählen gehen heißt, einen Vertrag über Unmündigkeit der Herrschenden gegenüber zu unterschreiben und anzuerkennen. Wählen gehen zeigt die geistige Armut und Massenvernichtung des Gutes „ menschliche Intelligenz“. Wählen heißt, Verantwortung abgeben und sich in Blindheit und Stummheit üben. Wählen soll man nur sich selbst und seinen Geist.

Man muss bedenken, dass der Grad zwischen Aufklärung und Indoktrination sehr schmal ist (Kairos 2011). Dieser Aufsatz soll ein kleiner Einblick sein, in eine Theorie, die auf die aktuelle Situation Anwendung finden soll. Der Fokus liegt dabei vorwiegend auf geschichtspolitische Themen. An dieser Stelle ist es nochmals wichtig zu sagen, dass Meme absolut wertneutral sind. Die momentane Freiheitsberaubung, Versklavung und unrechtmäßige Handlungsweise der unrechtmäßigen Regierung des BRD ist nicht Bestandteil der medialen Memverbreitung und deshalb ist es angebracht, Meme in einem sehr geringen Umfang einzuschleusen, in der Hoffnung, dass ihre Wirkung sich irgendwann entfalten und zu einer neuen Ordnung führen werden.
Hält man fest, dass die beiden Meme, welche dargestellt wurden, Meme der Kategorie Wissen 2. sind. Sie werden gezielt infiziert, um den Kinder, welche in Deutschland leben und die sich als Deutsche identifizieren, den Eindruck vermitteln, dass dieses System oder besser gesagt, das von den Alliierten eingesetztes Verwaltungsorgan zur Herstellung von Ruhe und Ordnung in einem durch Kriegshandlung besetztem Gebiet, als ein historisch falsches Mem infiziert wird. Es wird anerkannt, durch entsprechende Belobigung wider gegeben und häufig kopiert. Während die historisch wahre Darstellung durch die Memverbreiter der ersten Generation mit einer Negation konnotiert ist und dadurch bei Verbreitung dieser Memkomplexe Bestrafungen durchgeführt werden. Das historisch falsche Mem ist also erfolgreicher, weil es häufiger kopiert wird.

 

„Unmöglich ist’s, drum eben glaubenswert.“

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Staat Teil 2

  1. Was ist Geld heute?
  2. Was ist Freiheit?

Diese 2 Aspekte sind wichtig und relevant, wenn man sich über das Konzept „Staat“ unterhält. Da wir nun ungefähr wissen, wie ein Staat entstand, was seine Urfunktion war, können wir ab der Stelle, wo das Volk eine Herrschaft zum Regieren autorisiert hat, diese Aspekte nutzen und uns erklären, wie sie ihre Macht nutzt, um ihre Macht zu erhalten.

1. Was ist Geld heute und wie funktioniert es?

Im Grunde genommen ist das eine sehr einfach zu beantwortende Frage, jedoch stellt sie niemand aufgrund der Indoktrination seit der Kindheit, die beinhaltet, dass Geld das Einzige Mittel zum Leben und Überleben ist. Dieser Tatsache liegt wohl dem zugrunde, dass wir es uns angewöhnt haben, Geld als natürlich und unwiderruflich zu betrachten. Wobei bei nahezu allen, die im Leben „gescheitert“ sind, immer der Faktor Geld eine wichtige Rolle spielte und meistens fangen diese Personen erst dann an, sich die Frage zu stellen“ Wenn Geld eine von uns Menschen geschaffene Quelle ist, wieso nutzt uns diese Quelle nicht, sondern schadet uns?“ Schulden, die aufgrund von Krediten entstehen, sind Druck –  und Zwangmittel, die uns ein sorgenvolles Leben bescheren. Wieso haben wir also kein Geldsystem, dass uns Menschen nutzt, sondern uns nur benutzt. Die Frage ist leicht zu beantworten, wenn sich mit dieser Thematik beschäftigt wird. Die folgende Darstellung ist stark vereinfacht.
Stellen wir uns vor, wir besitzen einen Staat mit 11 Mitgliedern. Jedes Mitglied trägt seinen Teil zur kollektiven Bedürfnisbefriedigung bei, indem es Güter herstellt. Diese Güter müssen nun den anderen Mitgliedern mitgeteilt werden, ein Markt entsteht. Nun haben wir das Problem, dass man nicht einschätzen kann, wie viele Schuhe ein Hase wert ist oder wie viele Hasen für einen Schuh zum Tausch benötigt werden. Dann kommt ein Mitglied auf die Idee uns sagt: „ Hey Leute, wir haben doch eine Goldmine, nur wussten wir vorher damit nichts weiter anzufangen, außer uns damit zu schmücken. Ich trage meinen Teil für einen reibungslosen Ablauf des Staatswesen bei, indem ich aus dem Gold Münzen präge und wir jedem Gut einen bestimmten Münzwert geben.“ Die anderen Mitglieder überlegten und stimmen zu, in der Hoffnung, dass der schwierige Tauschhandel endlich ein Ende habe.
Die eine Person, nennen wir sie den Geldmann, lässt also Münzen herstellen, 1100 an der Zahl, sodass für jedes Mitglied 100 Goldmünzen zur Verfügung stehen. Die Münzen sind fertig und Person A möchte 100 Goldtaler abholen. Der Geldmann gibt ihm diese 100 Goldtaler, verlangt dafür aber eine Leihgebühr von 10 Goldtalern, die er bei der Rückzahlung dieser 100 Taler aufbringen muss. Der Geldmann bekommt also 110 Taler für seine Leistung zurück. Person A überlegt nicht lange, da ihn die Aussicht auf einen vereinfachten und schnellen Tauschhandel beim Denken stört und nimmt das Angebot an. Person B ergeht es genauso, wie auch allen anderen Mitgliedern des Staates. Es sind nun also 1100 Goldtaler im Umlauf. Person A kann nach kurzer Zeit, weil er gut gewirtschaftet hat, 100 und 10 Goldtaler zurück zahlen und besitzt trotzdem noch genug Restgeld um zu wirtschaften. Hier ist der Knackpunkt. Diese 10 Goldtaler existieren nicht, denn sie wurden gar nicht hergestellt. Gehen wir kurz zurück. Der Geldmacher produziert 1100 Goldtaler  und gibt jedem Mitglied 100 Goldtaler. Er verlangt jedoch 10 Goldtaler als Leihgebühr, die sogenannten Zinsen – leistungsloser Gewinn des Geldmannes. Diese existieren jedoch nicht. Der Geldmann hat sie frei erfunden. Jetzt kommt das System ins Rollen. Person A musste also von Person B 10 Goldtaler abziehen, um die Zinsen zurückzahlen zu können, d.h. Person B besitzt demnach nur noch 90 Goldtaler und ist somit gar nicht in der Lage, die Zinsen zurück zu zahlen, also muss Person B gut wirtschaften und von jemand anderem über den Handel Geld abziehen, um seinen Kredit mit Zinsen zurückzahlen zu können. Person C ist demnach gar nicht mehr in der Lage, das Geld plus die Zinsen zurückzuzahlen, weil sie nicht mehr im Umlauf sind und muss nochmals einen Kredit beim Geldmann aufnehmen inklusive Zinsen. Zusammengefasst heißt das, dass Zinsen nicht existieren und demnach gar nicht zurückgezahlt werden können, es sei denn, man nimmt einer anderen Person über das Marktgeschehen die fehlenden Zinsen weg, sodass diese nicht mehr in der Lage ist, aus den Schulden herauszukommen und somit vom Geldmann kontrolliert werden kann.
Der Grund, warum die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht, ist, dass das Vermögen der Reichen mit einem Vermögenszins ausgestattet ist, der als leistungsloser Gewinn auf das Konto übertragen wird. Dieser leistungslose Gewinn muss dann jedoch von jemand anderes abgezogen werden, wodurch dieser verarmt. Deswegen werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer(Popp).
So funktioniert das Geldsystem, wie es in jeder heutigen Staatsform existiert. Prüft man nun, in welchen privaten (lat. Privare – Berauben) Händen sich die Gelddruck – und Steuerungsrechte befinden, können wir nur annehmen, welche Macht diese Personengruppe besitzt, denn alle Länder dieser Erde sind verschuldet und somit Gläubiger einer privaten Gruppe von Männern und Frauen.

2. Was ist Freiheit?

Ein unheimlich schwer zu fassender, aber für die Werbeindustrie unheimlich nützliches und mächtiges Wort – Freiheit. Es ist wichtig, diesen Begriff mithilfe des aktuellen Systems, des Kapitalismus, einfach zu erläutern. Der Kapitalismus verwendet Freiheit in dem Sinne, dass der Konsument zwischen 2 oder 3 Produkten wählen kann. Die Freiheit des Konsumenten. Diese Produkte hat er selbst aber nicht bestimmt und somit ist dies nur eine Scheinfreiheit (Agnoli). BRD, hier ist es jetzt egal, ob man den Geltungsbereich dieser BRD als rechtskräftig anerkennt, ob dieser rechtskräftig ist, oder nicht, spielt in diesem Zusammenhang zunächst keine Rolle. Wir betrachten die BRD unter dem Aspekt der Freiheit und stoßen prompt auf die heilige sogenannte Demokratie. Ebenfalls ein Herrschaftssystem, welches neben dem Kapitalismus existiert. Wir haben also nun zwei Herrschaftssysteme, die den Beherrschten die Illusion vermitteln, frei zu sein. Die sogenannte Demokratie enthält die Funktion der Freien Wahlen und gibt somit den Beherrschten eine Art Souveränität.
Ist das Volk also souverän und kann frei wählen? Schauen wir genauer hin. Auch hier fällt das Volk, wie beim Kapitalismus in eine Art Konsumentenhaltung, denn es kann nicht frei Wählen, sondern nur ein bestimmtes Parteienangebot konsumieren. Eine Entscheidungsbefugnis beim Volk existiert nicht und nach den Wahlen hat das Volk überhaupt nichts zu sagen und kann nur hoffen, dass die gewählten Politikdarsteller ihre Programme, aufgrund derer sie gewählt wurden, umsetzen. Dies ist jedoch wegen des freien Mandats häufig fragwürdig. Nehmen wir nun noch die Tatsache mit hinein, dass die BRD, wie auch alle anderen Staaten dieser Welt Schuldner sind, bei einer Privatbank, dann können wir hier nicht einmal ansatzweise von Freiheit sprechen. Denn Abhängigkeit negiert Freiheit. Man kann also festhalten, dass eine Entscheidungsbefugnis beim Volk nicht besteht, denn wie soll sie auch existieren, schließlich geben wir unsere Stimme alle 4 Jahre an einem Tag, an dem wir vermeintlich souverän sind, AB. Nach den Wahlen besitzen wir also keine Stimme mehr und werden nur noch von den Steuern gesteuert, deswegen heißt es schließlich auch Steuern.
An dieser Stelle wollen wir einmal Kant zitieren, der da sagte:
„ Eine Verfassung ist eine lügenhafte Publizität.“
Wenn wir von Freiheit sprechen, muss diese Freiheit auch festgehalten werden. Im Art. 20 GG steht geschrieben, „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus:“ Das Volk ist also frei und souverän in seinem Handeln und bestimmt das Staatsgeschehen. Nun hier ist einerseits ein Denkfehler und eine „lügenhafte Publizität“ enthalten. Die Staatsgewalt wird durch besondere Organe ausgeübt, die jedoch wiederum laut Platon vom Volk legitimiert werden müssen. Es kommt bei der Staatsgewalt aber nicht darauf an, wo sie herkommt, sondern wer sie ausübt (Agnoli). Demnach ist Art. 20 GG eine falsche Formulierung, die eine Scheinsouveränität darstellt. Richtig müsste es heißen, wenn man denn will, das das Volk souverän ist, „ Alle Staatsgewalt geht dem Volke aus.“
Kann ein Staat nun für die Befreiung des Einzelnen sorgen. Nach den bisherigen Erläuterungen, kommt man zu dem Schluss, dass dies nicht möglich ist. Der Staat, wie wir ihn heute kennen, ist ein Zwangsverband und kein Verband, der für Befreiung sorgt. Ein Staat sorgt mit seinen entsprechenden Organen für Ruhe, Ordnung, Wohlstand und einer guten Position der Gesellschaft, aber nicht für die Befreiung des Einzelnen. Die Wohlstandsgesellschaft ist also nicht frei, sie glaubt sich frei und setzt Freiheit gleich mit Konsumfreiheit, die der Materialismus ermöglicht. Bis zu diesem Punkt wurde die Freiheit in unseren Staaten nur widerlegt und somit die eigentliche Frage nicht beantwortet. Nun wollen wir die Lebenshaltung der Germanen hier in die Publizität mit aufnehmen.
Die alten  Germanen hatten eine nahezu perfekte Vorstellung von Freiheit und deren Autarkie. Ein Germane war erst frei, wenn er sich alleine versorgen konnte, ohne von Anderen bei der Produktion von Existenzgütern abhängig zu sein. Eine autarke Landwirtschaft, die  ihn  und seine Familie ernähren konnte, galt als das höchste Ziel eines jeden Germanen. Die anderen Personen unterstellten sich im Interesse der eigenen Versorgung freiwillig dem Oberhaupt und genossen seinen Schutz als Gegenleistung für ihre Arbeit innerhalb dieses autarken Systems (Popp).
Ist die Autarkie eines Menschen die wirkliche, wahre Freiheit?  Nun Freiheit ist wie schon angedeutet ein schwer fassbarer vielleicht auch ein nicht zu erklärender Begriff, denn der Mensch befindet sich permanent in Abhängigkeit zu seiner Umwelt und ist somit nicht frei im Sinne von Eigenständigkeit, aber zumindest frei im Sinne des Materialismus, sofern er sich selbst versorgen kann, unterliegt er nicht mehr dem Konsumzwang und hat sich ein Stück persönlicher Freiheit in einem System erobert.

Der Kapitalismus, wie auch die westliche Demokratie bescheren dem Menschen eine Freiheit des Konsums und gleichzeitig ein Zwang dieser Konsumgüter, die wir nicht bestimmt haben. Dieser Zwang ist ein Mittel des Staates, seine Beherrschten zu steuern und seinen Willen aufzuzwingen und dies aber dem Volk als eine Freiheit zu verkaufen. An dieser Stelle müssen wir die Frage stellen, wer nun gerecht und ungerecht handelt. Handelt derjenige ungerecht, der die Scheingerechtigkeit der Herrschenden verletzt, oder handeln die vom Volk legitimierten Herrschenden mit ihrer Scheingerechtigkeit ungerecht. Ist Gerechtigkeit überhaupt möglich, oder scheitert dieses Konstrukt am Menschenbild? Ist die Negation eines Systems, dass dabei ist, die Welt zu zerstören der einzige Weg in die Freiheit? Je mehr man sich mit diesen Dingen auseinandersetzt, desto mehr Fragen tauchen auf und man könnte alles „zerphilosophieren“. Deswegen sollte man sich auf die Grundlegenden Dinge einer souveränen Gesellschaft besinnen, diese wohl auch sein sollten,

1. Recht auf Leben

2. Recht auf Wohlstand und Versorgung

3. Recht auf einen freien Geist

4. Recht auf Entscheidung

5. Recht auf Gesundheit

6. Recht auf Autarkie

7. Recht auf wahres Wissen

 

„Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.“

Jiddu Krishnamurti

Staat Teil 1

Heutzutage werden in der öffentlichen Gesellschaft, Politik und in vielen anderen Bereichen, in denen Menschen interagieren, Vokabeln in den Gesprächen verwendet, die für nahezu alle selbstverständlich erscheinen. Die Politikdarsteller verwenden immer Begrifflichkeiten, ohne diese im Speziellen zu definieren. Viele Begriffe, die im aktuellen Volksvokabular enthalten sind, haben ihre ursprünglich Bedeutung völlig verloren und werden sozusagen missbraucht. Wir haben die Situation, dass viele für die Verständigung wichtige Begriffe einer Institutionalisierung unterliegen und bei Anwendung entweder Aversionen gegenüber dem Sprecher erzeugen oder bereits als so selbstverständlich angenommen werden, dass niemand mehr hinterfragt, welchen Ursprung diese Formulierung hat und mit welcher Konnotation dieses Wort behaftet ist. Natürlich ist es in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr möglich erst bei den Ursprüngen dieser Wortschöpfung und deren Bedeutung anzusetzen. Stattdessen verwendet man diese Schöpfungen in allen möglichen Kontexten, ohne dass überhaupt jemand versteht, was es mit diesem Begriff auf sich hat, wo er herkommt, wann er entstand, was er bedeutet und wozu er eingesetzt wird und was die Unterschiede zwischen damals und heute sind. Ganz besonders wichtig ist zum Beispiel eine klare Definition des Begriffes „ Staat“.

Was ist ein Staat? Wie entsteht ein Staat? Wodurch erhält ein Staat seine Dignität? Wie kann die Diskrepanz zweier Herrschaftssysteme in einem Staatsgebiet entstehen und aufrechterhalten werden? Nutzt ein Staat vielleicht die Determination seiner Bevölkerung aus? Kann ein Staat für die Freiheit seiner Bürger sorgen? Lässt ein Staat Autarkie zu? Sind Staaten souverän? Wie entsteht ein Staat und warum entsteht er? Wer ist Staat? Ist ein Gesellschaftsvertrag das Band, mit dem Staat und Volk zusammengehalten werden?

Nahezu alle Fragen werden nicht mehr beantwortet und können es vielleicht auch gar nicht, deswegen ist es sehr wichtig, sich mit den grundlegenden Begriffen des Zusammenlebens der Menschen auseinanderzusetzen und dazu zählt man als Fundament den Staat.

Zunächst einmal muss man festhalten und ergründen, weshalb ein Staat überhaupt entstehen muss. Nach Platon finden sich Menschen in einem Kollektiv zusammen, weil sich der Einzelne nicht selbst genug ist und vieler anderer Helfer bedarf, um die eigenen Existenz aufrechtzuerhalten. Die Menschen beschließen also aus einem einzigen Grund, nämlich der gegenseitigen Bedürfnisbefriedigung, zu einer Wohnsiedlung zusammen zu finden, die man nun Staat nennt. Der Grund dieser Gegenseitig beruht darauf, dass der Einzelne nicht alle seine Bedürfnisse alleine befriedigen aber trotzdem die Bedürfnisse eines Anderen erfüllen kann. Innerhalb der Siedlung gibt es mehrere Menschen und jeder trägt aufgrund seiner Fähigkeiten dazu bei das jeder mit ausreichend Mittel zur Existenz ausgestattet ist. Betrachten wir die Existenzbedürfnisse einmal und nennen sie beim Namen.

  1. Beschaffung von Nahrung
  2. Beschaffung einer Wohnstätte
  3. Beschaffung von Kleidung

Eine Definition im Einzelnen ist hier nicht wichtig, denn es geht nur darum, dass diese Bedürfnisse existieren, wie sie speziell aussehen ist zunächst nicht relevant. Wir haben also nun unser Kollektiv, deren Vertrag es ist, sich gegenseitig bei der Bedürfnisbefriedigung zu helfen. Hier ist es angebracht festzuhalten, dass es nicht nur einen Staat gibt, sondern viele in anderen geografisch nicht exakt definierten Gebiet. Geht man nun also mit den Überlegungen weiter, finden wir nach kurzer Denkzeit ein weiteres Problem. Nämlich jenes der verschiedenen Klimazonen. Jeder Staat ist einem bestimmten Klima ausgesetzt, welches Einflüsse auf die Vegetation hat. Jede Vegetation kann nur eine kleine Anzahl an Ressourcen aufweisen, die zur notwendigen Existenzsicherung nötig sind. Ist eine Ressource erschöpft muss man andere Staaten aufsuchen, die diese Ressourcen oder ähnliche besitzen. Hier findet nun zum ersten Mal eine Konfrontation zweier Staaten und deren Bewohner statt. Man kann keinen Staat in einer Gegend anlegen, wo er nicht auf Einfuhren aus anderen Staaten angewiesen ist. Es werden also Personen benötigt, aus eben diesen Staaten, die unserem Staat die Dinge zuführen, derer er benötigt. Es entsteht ein Grundgedanke des Handelns zwischen zweier Staaten. Man kann nun aber nicht losziehen und Ressourcen aus anderen Staaten abziehen, sondern man muss eine Gegenleistung in Form von Bedürfnissen erbringen, die der jeweils zum Handeln ausgesuchte Staat dringend benötigt. Erst nach Übergabe dieser, kann man eine Ressource abziehen. Die zum Handeln erzeugten Güter muss man nun nicht nur für den eigenen Bedarf herstellen, sondern auch nach Art und Menge, wie es der Staat, mit dem man im Tauschverkehr steht, vorsieht. Die Güter, die man selbst in seinem eigenen Staat herstellt, muss man nun auch den anderen Mitgliedern des Staates zur Verfügung stellen und dies ist nur über einen Markt möglich.
Dieser Markt bekommt eine Währung als gültige Marke für den Tausch.
(Wie die Herstellung der Münze im Detail vonstatten geht, wird noch dargestellt.)
Wir haben nun also einen Staat, der es seinen Mitgliedern möglich macht, die Existenz aufgrund gegenseitiger Hilfe zu sichern und bei Verlust oder nicht Vorhandensein eines Gutes zur Befriedigung, Kontakt zu anderen Staaten aufzunehmen, mit diesem ausgeglichen Handel zu treiben und wir haben einen Markt, auf dem die Mitglieder eines Staates die Möglichkeit besitzen ihre Waren untereinander mitzuteilen. Als Tauschmittel benutzt man Münzen.
Man hat eine gegenseitige Bedarfsbefriedigung sichergestellt. Platon beschreibt diesen Zustand als eine „ gesunde Stadt“.

Eine Eigenart des Menschen ist es, sich nicht nur auf das Notwendigste zum Leben zu beschränken, sondern er entwickelt bei gesicherter Erfüllung seiner Bedürfnisse einer Stufe, den Drang nach Befriedigung anderer nicht existentieller Bedürfnisse, er Bedarf eine Befriedigung individueller Coleur. Der Staat muss also wachsen und den Zustand der „gesunden Stadt“ aufheben und diesen verlassen, wohl bemerkt, es geschah von seinen einzelnen Mitgliedern aus.
Wir müssen hier, bevor wir die weitere Entwicklung des Staates betrachten, zunächst einmal darauf schauen, wie das Zusammenleben geregelt ist. Sprich, wir benötigen Regeln, die das Zusammenleben bestimmen. Dieses Prozedere ist schwierig zu fassen, jedoch lassen auch einfache Überlegung eine mögliche Lösung entstehen. Betrachten wir den Wunsch auf Leben, haben wir schon eine erste Regel,

1. Niemand darf einem Mitglied des Staates das Leben verwehren.

Die Befriedung der Bedürfnisse wurde angesprochen, was einen vorigen Besitz eines Gutes voraussetzt. Ist dieses Gut nicht vorhanden, kann ein Bedürfnis nicht befriedigt werden. Die Regel würde also lauten,

2. Niemand darf einem anderen das Gut zur Befriedigung eines Bedürfnisses entziehen.

Jetzt entsteht ein weiteres Problem. Wie erhalte ich ein Gut? Ich erhalte es, wenn ich mit meiner Fähigkeit dafür sorge, dass jemand anderes eines von mir produziertes Gut zur eigenen Bedürfnisbefriedigung nutzen kann.

3. Jeder Einzelne trägt zu einer kollektiven Bedürfnisbefriedigung bei und erhält dadurch die Möglichkeit, Güter für den Eigenbedarf zu bekommen.

Diese Regeln wurden von jedem Mitglied des Staates akzeptiert, denn jeder ist von der Einhaltung dieser 3 Grundregeln abhängig, woraus eine vermeintliche Stabilität dieser Grundregeln entsteht.
Würde man jetzt weitere Überlegungen anstellen, könnte man feststellen, dass aus diesen 3 Grundregeln weitere Sekundärregeln entstehen. Da aber nun niemand weiß, mit welcher moralischen Grundeinstellung jeder geboren wird, ist es sehr schwierig in diese Richtung Thesen aufzustellen, die das Konzept des Zusammenlebens regeln. Hier muss man jetzt noch den Bereich der Individual- ,wie auch der Massenpsychologie eingehen, Dies würde aber den Rahmen dieses Themas „ Staat“ sprengen, auch wenn dadurch zahlreiche Lücken in diesen Überlegungen zu finden sind. Gehen wir davon aus, dass jedes Mitglied sich an diese Grundregeln hält, schließlich ist dieser Text nur eine  Theorie zum Staatswesen und dessen Entstehung.
Wir standen also kurz davor, unseren Staat aufgrund von erweiterten und neu entstandenen Bedürfnissen expandieren zu lassen. Der Staat greift nun über in die Gebiete der Nachbarn, denn diesen Boden benötigt er für die Befriedigung der neu entstandenen Bedürfnisse. Es entsteht ein Konflikt, denn der beschnittene Staat ist nicht bereit, seine Gebiete abzutreten, daraus folgt ein Zustand des Krieges. Es ist jedoch nicht von Belang, ob dieser Krieg Gutes oder Böses hervorruft, es geht zunächst einmal darum, dass dieser Zustand präsent ist, was für die persönlichen und öffentlichen Verhältnisse eine Quelle des Unheils darstellen kann.

Beschreibt  man nun den weiteren Verlauf des Krieges, würde man die Entstehung eines Staates nicht mehr betrachten, sondern nur die möglichen Konflikte eben jenes und die daraus resultierenden Folgen, welche allerdings wichtig sind für unsere heutige Situation.

Betrachten wir nun zunächst einmal nur wieder den Begriff Staat. Nach den vorangegangen Überlegungen beschreibt der Staat eine Art „Ist – Zustand“ mit einer rechtlichen und materialistischen Situation (Popp 2011), mit derer die Mitglieder eines Staates konfrontiert werden. Innerhalb dieses Staates, nach Platon muss es ein bestimmtes System der Herrschaft geben. Das Wort „ Herrschaft“ besteht aus zwei Teilen, nämlich „ Herr“ und „ Schaft“. Man schafft also einen Herren, welcher eine Form des Regierens bestimmt, um einen reibungslosen Ablauf innerhalb des Staates zu gewährleisten. Dieser Punkt ist besonders wichtig und stark auszuformulieren. Mit dem Beginn eines Herrschaftsapparates entsteht eine Art Zwang- oder Unterdrückungsapparat der die Mitglieder in ihrem freien Handeln einschränkt und somit ihrer Freiheit beraubt. Bereits hier entstehen weitere Fragen mit einem immensen Erklärungsanhang.

Handelt der Herr gerecht, oder ungerecht?
Was ist dies genau, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit?
Was ist Freiheit und wie definiert sie sich?

Nehmen wir an, dass der Herr, welcher nun eine Regierung innerhalb des Staates darstellt, von einem Volksrat bestimmt wurde. Dieses Phänomen finden wir bei allen Naturvölker, bei denen die Personen in den Stand des Herren erhoben wurden, die man für besonders weise und gut hielt. Bei den Naturvölkern heißen diese Personen nun aber nicht Herren, sondern Schamanen, Druiden etc. Jenes war notwendig, weil bestimmte Mitglieder des Staates aus einer Schwäche heraus die 3 Grundregeln nicht beachteten. Nach dieser Verletzung der aufgestellten Grundregeln ist man ratlos, weil jede weitere Verfahrensweise eine Regel verletzen würde. Man hat also festgestellt, dass man nach Ausbruch eines Einzelnen in einer Misere gelandet ist, in der man sich ratlos fühlt und bestimmt, dass es eine Gewalt geben soll, die eine Lösung erarbeitet. Die Mitglieder, nennen wir sie nun Volk, autorisieren eine Person oder Personengruppe, die sich mit solchen Gegebenheiten auseinandersetzt und Lösungen präsentiert. Zum allerersten Mal entsteht eine Aversion innerhalb des Staates bei einzelnen Mitgliedern, die dahin geht, dass sie gegen eine Grundregel stellen und diese nicht einhalten. Die Herrschaften müssen nun dieses Mitglied institutionalisieren und dafür Möglichkeiten entwickeln. Wie sollen diese Personen nun Handeln? Handeln sie gerecht und zum Wohle des Volkes oder handeln sie ungerecht und nutzen ihre durch das Volk autorisierte Machtposition aus? Da die Überlegungen Bezug nehmen zur realistischen Lage der heutigen Position müssen wir davon ausgehen, dass die Regierung ungerecht handelt, um ihre eigene Machtposition auszubauen. Um sich vor der Intuition des Volks für Ungerechtigkeit zu schützen, muss die Regierung gerecht scheinen und tut dies durch Ablenkung und Personen, die der Überredungskunst mächtig sind( Platon). Die Ungerechtigkeit wird nun zur Quelle zur Macht. Die Machtposition erlaubt es der Regierung neue Regelungen zu erlassen, nennen wir sie nun Gesetze, denen eine Scheingerechtigkeit innewohnt.

An dieser Stelle werden wir die Ausführung zur Entstehung eines Staates abbrechen, denn jedem von uns ist klar, wie diese Scheingerechtigkeit aussieht und wer sie ausübt und wie sie ausgeübt wird. Es ist an dieser Stelle nicht erforderlich die Gedankengänge weiter auszuführen, da es hier nun lediglich darum geht, ein wenig Struktur in diesem Informationswirrwarr herzustellen. Dennoch wollen wir noch einige angesprochene Aspekte genauer in Betracht ziehen. Die wären:

  1. Was ist Geld heute?
  2. Was ist Freiheit?

Lesen sie mehr im folgenden Artikel „Staat Teil 2“