Ratgeber zur Krisenvorsorge

Der größte Teil der Bevölkerung hat sich mit dem Thema Krisenvorsorge noch nicht wirklich befasst, da es ein Tabuthema ist. Wobei momentan auch wieder einige Dinge vor sich gehen, die sich schlimmer auswirken können, als sie schon sind. Es ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je, um an Krisenvorsorge zu denken. Egal ob Umweltkatastrophe, Krieg oder die Finanz-/Wirtschaftskrise. Fakt ist dass der Großteil der Menschen schlecht darauf vorbereitet ist.

Die meisten Menschen begreifen gar nicht in was für einem labilen System wir eigentlich Leben. Ein Stromausfall durch technisches Versagen oder ähnliches, kann Millionenschäden verursachen und tausende Leben fordern.
Bei einem flächendeckenden und lang anhaltenden Stromausfall, bricht sehr schnell das Chaos aus, da zum Beispiel Ampelanlagen ausfallen und es dadurch zu schweren Unfällen kommt. Die örtliche Rettungsleitstelle ist dann auch an ihren Grenzen angelangt, denn ohne Strom laufen auch ihre Computer nicht mehr, um die erforderlichen Einheiten zu alarmieren.
In vielen weiteren Einrichtungen aller Art, wie beispielsweise in der Landwirtschaft, der Industrie, etc. hängen ganze Betriebsabläufe vom Strom ab. Wäre dieser weg, könnte der Milchbauer seine 160 Kühe nicht mehr melken. Eine Verschiebung der Melkzeiten kann Euterentzündungen und sogar das Platzen des Euters verursachen, woran dann tausende Tiere verenden würden. Da in vielen Mastbetrieben die Futterzuführung und die Belüftung auch vollautomatisch sind, würden auch diese Tiere nach ein paar Tagen ohne Wasser und Futter verenden, wenn der Bauer nicht genug Arbeitskräfte zusammen bekommt, um die Maschinen zu ersetzten.

 

Man kann für einen Stromausfall durch Notstromaggregate eine Vorsorge treffen, jedoch haben diese auch nur begrenzte Kapazitäten. Angenommen der Lieferverkehr des“Just in Time“ Prinzips kommt durch eventuelle Katastrophen zum Erliegen, so werden auch diese Aggregate schnell zum Stillstand kommen, wenn der nötige Kraftstoff zum betreiben fehlt.
Da die Bevölkerung kurz nach bekannt werden der Krise sogenannte Hamsterkäufe tätigt, werden die Regale im Supermarkt schnell leer sein und der Sprit an der Tankstelle wird ebenso rasant ausverkauft sein. Dadurch ist Chaos und Kriminalität praktisch vorprogrammiert, denn jeder Mensch verfügt über einen Überlebenswillen.
Das beste Beispiel ist New York nach dem Hurrikan “Sandy“. Die Bürger bewaffneten sich mit Knüppeln, Schusswaffen und sonstigen Gegenständen zur Abwehr von Plünderern und Dieben.
Besonders in den Städten schlägt die Krise mit voller Härte zu, da dort niemand nennenswerte Ressourcen besitzt. In ländlichen Regionen hingegen ist es üblich Schweine, Ziegen, Hühner oder andere Tiere zu halten, um unabhängig von dem Lebensmittelmarkt zu sein. Da dieses Potential auch schnell in der Stadt erkannt werden wird, werden Plündertrupps in die Dörfer ziehen und alle Lebensmittel rauben die sie finden.

 

Auf die Arbeit der Behörden und Organisationen der öffentlichen Sicherheit, ist kein Verlass mehr, denn diese haben auch keine personellen und materiellen Ressourcen, um einer großen Krise entgegen zu wirken. So können manche Feuerwehren in der jetzigen Zeit schon in brenzlige Situationen geraten, wenn diese Kraftstoff benötigen. Da die Tankkarten wie so oft nicht funktionieren, weil der Staat nicht in der Lage ist, diese Rechnungen zu bezahlen und ohne Kraftstoff laufen keine Einsatzfahrzeuge, keine Pumpen und auch keine Aggregate.

 

Jeder sollte sich selbst für die mögliche nächste Krise vorbereiten!

Deshalb hier die 6 Goldenen Regeln um die Krise zu überleben:

 

1. Lebensmittelvorräte und Trinkwasservorrat für mindestens 1 Monat anlegen!!

2. Silberchlorid zur Entkeimung und Haltbarmachung von Trinkwasser anschaffen.(Diese Mittel sind in den bekanntesten Bundeswehr- und Freizeitläden recht preiswert zu kaufen )

3. Anschaffen eines Notstromaggregats und der dazugehörigen Kraftstoffreserve

4. Eigenes Anbauen von Gemüse und Obst, sowie /WENN MÖGLICH/ eigene Viehhaltung, um unabhängiger vom Lebensmittelmarkt zu sein

5. Beschaffung von Gegenständen und Waffen, zur Verteidigung

6. Aneignen von Wissen zur Nutzung natürlicher Ressourcen zum Überleben in der freien Natur