Die Theorie der Memetik in Anwendung auf die moderne Gesellschaft und Versklavung des Geistes

Die Beschäftigung mit gesellschaftlichen Phänomenen, Regierungskonstruktion, medialen Einflüssen und vielen anderen Dingen, die eine Person als einzelnes Individuum betreffen, wie auch größere Personengruppen, erfordert einen wissenschaftliches Fundament um Erklärungen eines Ist – Zustandes zu liefern. Wenn man sich das menschliche Zusammenleben anschaut, stößt man auf Kommunikation, denn Interaktion macht den Menschen erst fähig, eine Gesellschaft aufzubauen. Im folgenden Aufsatz wird versucht, eine Theorie zu entwickeln, die hilft, Tatsachen im Regierungssektor verstehen zu können. Welche Tatsachen sind gemeint? Geht man auf die Straße, wird man von visuellen Reizen überflutet, die von Werbeagenturen entwickelt und publiziert werden, um die überproduzierte  Konsumgesellschaft aufrechtzuerhalten, um somit Profite und Gewinne zu steigern, die mit dem Konsum einhergehen. Das wäre also die erste Tatsache, welche den Kapitalismus, die Regierung stützt. Die zweite Tatsache findet man nicht nur auf der Straße, sondern im Heim. Nahezu jeder Haushalt in der BRD besitzt ein Fernsehgerät, das regelmäßig, besonders in den Abendstunden zur Entspannung in Betrieb genommen wird. Man erfährt „ Neues“ aus der Welt, natürlich alles wahre Darstellungen und lässt sich von Mainstreammedien das Gehirn vollpusten. Genau hier kann man ansetzen und Fragen stellen, die für wichtig gehalten werden sollten und die in kritischer Auseinandersetzung Antworten geben können, um eine Welt mit Hunger, Leid, Elend, Globalisierung, physisch unmöglichen Wirtschaftswachstum, verschuldeten Staaten, Drogenkonsum und kollektivem Wahnsinn, welcher in einer Volksverdummung endet, zu verstehen. Man stellt sich die Frage nach dem freien Willen des Einzelnen und ob man überhaupt einen hat. Man sollte sich die Frage stellen, wie alle 4 Jahre Politikdarsteller vom Volk gewählt wird, ohne das jenes ein schlechtes Gewissen hat. Warum geht man überhaupt wählen? Weshalb unterstützt man ein System, welches Krieg, Hunger und Leid fordert und fördert, anstatt es zu beseitigen. Warum werden die Kinder in ein AusBildungssystem geschleust, dass nur roboterähnliche Zinssklaven produziert? Wieso und weshalb schafft man es, der Bevölkerung einzutrichtern, das BRD sei ein Staat? Warum darf man das am Mittelmeer lebende Volk nicht kritisieren und bestimmte Personen nicht gut finden?
Wer sorgt dafür und mit welchem Ziel, dass die Menschen und deren Nachkommen nur plappern anstatt zu reden? Warum soll man Multikulti toll finden und warum werden Menschen als Nazi abgestempelt, wenn sie es nicht tun? Diese Fragen sollte man beantworten und die folgenden Thesen sollen ihren Teil dazu beitragen, ein wenig erhellendes Kerzenlicht in die dunkle Stube der dogmatisierten Gesellschaft zu bringen.
Die Antworten auf solche Fragen findet man in einem tollen Buch. Susan Blackmore verfasste das Buch „ Die Macht der Meme oder die Evolution des Geist“ indem man sehr gut feststellen kann, wie heutige Menschenlandwirte aus Profit – und Machtgründen arbeiten und trotzdem von der breiten Masse der Ressource Mensch nicht hinterfragt werden.   
Die Memetik bietet einen Erklärungsansatz, um die aktuelle geistige Landschaft in einer Gesellschaft zu verstehen. Zunächst einmal sollte jedoch geklärt werden, was die Memetik ist und womit sich diese Theorie beschäftigt.

Die Genetik beschreibt die physische Gestaltung des Körpers und deren biologischen Vorteil. Die Memetik versucht eine Theorie der psychischen Gestaltung des Menschen zu erstellen und damit Evolutionsprozesse nach dem darwinistischen Modell zu hinterfragen und Alternativen anzubieten, indem sie versucht die Evolution anhand psychischer Selektion zu erklären. Was ist ein Mem? „Mem: Ein Element der Kultur, das offenbar nicht auf genetischem Weg, insbesondere durch Imitation, weitergegeben wird“ (Blackmore, 1999). Die Memetik geht also davon aus, dass alles was man tut und denkt auf Imitation zurückzuführen ist, ohne über diese Imitation nachzudenken, weil es einfach geschieht. Die Imitation von Memen geschieht sowohl auf vertikaler Ebene, Kinder ahmen die Verhaltensweisen ihrer Eltern nach, wie auch auf horizontaler Ebene, Nachahmung innerhalb einer Generation. Wichtig hierbei ist festzuhalten, dass der Mensch die einzige Art ist, die die Fähigkeit der Imitation besitzt, aufgrund des übergroßen Gehirns. Blackmore schreibt zum Imitationsverhalten und deren verschiedenen Lerntypen, „Wir benutzen denselben Begriff – Lernen – für einfache Lernassoziationen oder „klassische Konditionierungen“ ( etwas, das praktisch alle Tiere können), für das Lernen durch Versuch und Irrtum (etwas, das alle Tiere können) und für das Lernen durch Nachahmung (etwas, das kein Tier kann)“ (Blackmore, 1999). Dies bedeutet, dass die unglaubliche Leichtigkeit, mit der Menschen einander imitieren können, den Menschen als Spezie auszeichnet. Der Mensch ist die einzige Art auf diesem Planeten, der es möglich ist, Imitation als Leichtigkeit zu empfinden und jedes menschliche Wesen ist permanent von Memen umgeben ist. Was nun aber genau sind eigentlich Meme? Richard Dawkin schreibt, dass „Meme von Gehirn zu Gehirn überspringen, vermittelt durch einen Prozess, den man im weitesten Sinne als Imitation bezeichnen kann“ (Dawkins, 1976). Das bedeutet, Meme sind Informationseinheiten, welche von einer Person oder Medium auf ein anderes überspringen und sich dort zunächst verankern. Alles was zum menschlichen Gehirn auf verbaler und visueller Ebene gelangt, ist ein Mem. Dies sind alle Wörter im Wortschatz einer Person, alle Geschichten, Fertigkeiten, Gewohnheiten und besonders wichtig, alle Dogmen und Regeln. Festzuhalten ist, das Meme als Informationseinheit im Ausgang absolut wertneutral sind. Sie verbreiten sich, ohne darüber nachzudenken, ob sie schädlich, nützlich oder neutral für ein menschliches Gehirn sein können. „Natürlich scheren sich Meme nicht um die Folgen, sie sind egoistisch wie Gene und verbreiten sich einfach, wenn sie können und erfolgreiche Meme kopiert werden und sich ausbreiten, erfolglose hingegen nicht“ (Blackmore, 1999). Genau diese Stelle ist interessant, da im Hinblick auf die moderne Gesellschaft und der geistigen Versklavung wichtig ist, wie Meme erfolgreich werden und welche Meme dies sind.
Anhand von ausgewählten Beispielen wird eine Theorie dargestellt. Bereits an dieser Stelle kann man sagen, sofern diese Theorie in der Praxis haltbar ist, dass der Determinismus (Lehre von der Unfreiheit des menschlichen Willens) in unserer Gesellschaft Bestand hat, jedoch nicht bewusst internalisiert wurde, da determinierte Menschen nützlich sind. Um Evidenz walten zu lassen, lässt man noch einmal Blackmore zu Wort kommen. Sie schreibt, „Statt unsere Ideen als Eigenschöpfungen anzusehen, die für uns arbeiten, müssen wir sie uns als autonome egoistische Meme ansehen, denen es nur darum geht, kopiert zu werden. Dank unserer Fähigkeit zur Imitation sind wir Menschen lediglich die physischen „ Wirte“ geworden, die die Meme benötigen, um sich auszubreiten. So sieht die Welt jedenfalls aus Sicht der Meme aus“ (Blackmore, 1999). Zum Glück schwächt sie diese erschreckende Aussage für jeden vermeintlich freiheitlich und autark denkenden Menschen mit dem letzten Satz des Zitats ab, denn dies würde bedeuten, dass die menschliche Zivilisation geistig ohnmächtig ist,  außer derer, die die Hebel der Memetik für sich nutzen und bedienen. Meme sind neutrale Informationseinheiten, denen es nur darum geht, möglichst häufig kopiert zu werden, um so als Informationseinheit in den menschlichen Wirten bestehen zu bleiben und physisch in Erscheinung treten. Physische Erscheinung in dem Sinne, dass die menschlichen Wirte bestimmte Handlungen vollziehen, die von den Memträgern der ersten Generation in die psychische Welt gesetzt wurden. Memträger ist die Machtelite, die hier nicht genauer benannt wird. Die Memverbreitung der Machtelite findet über die Medien jeglicher Art statt, wie auch durch Strohmänner in Politik und Wirtschaft. Die Machtelite ist darauf bedacht, bestimmte Meme zu verbreiten, die ihre Machtposition festigen und dafür sorgen, dass sie nicht infrage gestellt werden.
Da diese Personengruppe ihre Macht mithilfe des Geldes hält, müssen sie also dafür sorgen, dass die Memwirte mit dem Mem  – Geld ist die Bedingung für ein tolles und sorgenfreies Leben – infiziert werden, sodass die Memwirte diese Informationseinheit so oft wie nur möglich kopieren und bei physischer in Erscheinung – Tretung dieser Einheit mithilfe eines Belohnungssystems belobigt werden. Das Geldmem ist also darauf ausgerichtet, das System des Kapitalismus zu stützen. Gelobt wird der Memwirt, indem er sich im Sinne des Materialismus Befriedigung schafft und den Status erhält, den seine Besitztümer an Wert haben. Einfach gesagt, in einer kapitalversessenen Gesellschaft ist man als Memwirt nur dann erfolgreich und angesehen, wenn man einen Porsche, ein teures Haus und viele andere schicke tolle Sachen besitzt. Alle anderen Memwirte, die diese Sachen nicht besitzen, jedoch vom Geldmem betroffen sind, sehen nun, wie man belobigt wird und versuchen dem Geld um jeden Preis nachzujagen, um ebenfalls belobigt zu werden. Sie bedienen eine ganze Industrie. Dieses System ist ebenso primitiv wie genial.
Nehmen wir ein anderes Beispiel, eines, das manch einen direkt betrifft. Geht man auf das substantielle Mem Wissen ein. Dafür ist es wichtig, dass Wissen eine Definition erfährt, die sogleich folgen soll.

Wissen = Über die objektiv wichtigen und relevanten Tatsachen in der Welt Kenntnis haben und strukturiert wider geben können.

Wissen ist ein Mem der ersten Ebene, heißt, dieses Mem ist zunächst absolut neutral und wird nicht gewertet. Die zweite Ebene dieses Mems ist die Ebene der Verbreitung und Kopierhäufigkeit. Auf dieser Ebene entscheidet sich, ob und welches Wissen erfolgreich ist. In Anbetracht der Tatsache, dass man zum Teil in der Lage ist, Wissen in der aktuellen Situation differenziert betrachten zu können, kann an dieser Stelle eine nächste Memtheorie dargestellt werden. Es gibt zwei Arten von Wissen,

  1. (Nonkonformes) Wahres Wissen
  2. Konformes, institutionalisiertes Wissen

Zu 1.)
Dieses Wissen geht mit dem Revisionismus einher und stellt Tatsachen transparent und real innerhalb des Weltgeschehens auf allen Ebenen wertfrei dar.

Zu 2.)
Dieses Wissen stellt Tatsachen zur Machterhaltung verzerrt und im Sinne der „ Nach – Richten“ dar und versucht zum Erhalt des bestehenden Systems die Memwirte in den Erziehungsanstalten in die Konformität zu dirigieren. Dieses Wissen ist das Mittel zum Zweck.

Als Beispiel ein Mem, welches gerade im Geltungsbereich der Besatzungsmächte häufig angewendet wird. Das Multikulti – Mem. Dieses Mem hat noch weitere unterstützende Meme, die wiederum an weitere Meme andocken und bestimmte Verhaltensweisen bei den Wirten hervorrufen (dazu an anderer Stelle aber mehr). Das Multikulti – Mem wird über die Medien und die sogenannten Bildungssysteme als Informationseinheit installiert. Auch hier muss man anfangs wieder von Neutralität sprechen.
Die Multikultur wird jedoch von den Medien und entsprechenden Ausbildungsinstitutionen  als großartig und toll dargestellt, als eine Chance für uns alle. Dies sind weitere Meme, die Multikulti nicht mehr als neutral konnotieren, sondern als gut. Da die Sachlage jedoch nach dem Wissen 1. ganz anders aussieht, ist das gute Mem nicht mehr haltbar, obwohl es sich sehr erfolgreich verbreitet hat und oft kopiert wurde, da eine multikulturelle Einstellung ja belobigt wird. Es gibt jedoch auch Menschen, die sich nicht für jede Informationseinheit als Wirte nutzen lassen und die oft kopierten Meme auf ihre Stichhaltigkeit prüfen. An diesem Punkt arbeitet wieder das primitive System der Memverbreitung durch die Medien. Es werden, um Multikultur zu retten, Meme eingeschleust, die die Menschen ausschalten sollen,  bei denen Multikultur nicht infiziert wurde. Es wird das deutsche Gespenst bedient, welches  ein riesiger Memkomplex ist. Das deutsche Gespenst ist die Nazigeschichte und Adolf Hitler. Sie werden wohl angewendet, um den kritischen Memwirt auszuschalten, indem man das Gespenst mit einem negativen Anhang behaftet.
Zur Struktur:

Mem 1 = Multikultur

Mem 2 = Multikultur ist gut und gewollt ( Mittel zu bestimmten Zwecken)

Mem 3 = Alle die Multikultur nicht toll finden, müssen ausgeschaltet werden, da gefährlich

Mem 4 ( Warum gefährlich?)  = Diese Memwirte sind rechtsradikal, weil sie Adolf Hitler toll finden und Ausländer nicht

Dies ist etwas salopp und unwissenschaftlich ausgedrückt, aber so ist das Prozedere im Allgemeinen. Man muss sich also fragen, was die Machtelite mit diesem Prozedere bezweckt.

 

Um zu verdeutlichen, was gemeint ist, kann man auf den Moscheebau in Köln eingehen.

Diese Moschee soll als Zeichen der Toleranz und der guten Integration des Islams auf deutschen Gebieten angesehen werden. Die Partei „ Pro NRW“, von den Medien (erfolgreicher Memverbreiter) als rechtsradikal dargestellt, verlangte den Abbruch dieser Planungen. Menschen die nun noch nicht so ganz von diesem Bau überzeugt waren, haben sich nun automatisch für die Moschee entschieden, ohne differenziert darüber nachzudenken, warum sie das tun und plötzlich für die Moschee sind. Sie sind gegen Rechts, also automatisch für die Moschee. Niemand will schließlich als rechtsradikal gelten, nur weil er einen Moscheebau im Land verweigert. Sogenannte Neonazis, auch ein geschaffenes Mem, werden nämlich aufgrund deutscher Schulbuchgeschichte (Wissen 2.) diffamiert, da sie mit ihrer Einstellung für Intoleranz und Hass sorgen und man sich das nicht leisten darf.
Man kann bereits an diesen einfachen Beispielen ganz klar eine Versklavung des menschlichen Geistes für politische Zwecke erkennen und man stellt fest, dass sie immer weiter fortschreitet.
Wo fängt man an Memwirt zu werden, um das bestehende System zu bedienen und aufrechtzuerhalten?
Die Behauptung liegt nahe, dass die Institution Schule als tragendes Element dafür verantwortlich gemacht werden kann, wenn die Erziehung der Eltern außen vor gelassen wird. Die Schule wird hierzulande als geradezu heilig angesehen und die Einschulung groß gefeiert. Es besteht eine Schulpflicht, dass heißt, man wird als kleiner Junge oder als kleines Mädchen mit einem unglaublichen großen geistigen Potential in die Schule geschickt, um Bildung zu erfahren. In Wirklichkeit schickt man sie wohl in eine geistige Versklavung.

Eine kurze Überlegung, bevor fortgefahren wird. In den letzten Jahren wurde das Abitur auf 12 Jahre festgelegt und die Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt, die ein straffes schulisches Programm vorsehen. Warum all dies? Warum wird das Abitur und das Studium gekürzt? Die Behauptung liegt nahe, dies geschieht zum Zwecke des Finanzsystems. Wenn die Generationen schneller auf dem Arbeitsmarkt landen und stets darauf bedacht sind, eine möglichst große Quantität im Bildungssystem an den Tag zu legen, so bleibt eine qualitativ hochwertige und mit Leidenschaft verbundene Ausbildung auf der Strecke.  Soll heißen, je schneller neue Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, um besteuert zu werden und Kredite aufzunehmen, umso besser für das Schuldensystem. Da die Quantität nun auch noch im Vordergrund steht und nicht die Qualität, kann man stark davon ausgehen, dass wir eine konforme Masse haben, die nur Wissen 2. wider geben kann und das System möglicherweise nicht hinterfragt.
Die geistige Versklavung findet also in der Schule statt. Anhand zweier Fächer, denen besondere Bedeutung beigemessen wird, wird die Behauptung begründet. Geschichte und Politische Bildung sind die Kandidaten. Diese Fächer eignen sich besonders gut, um systemunterstützende Meme bei den Jugendlichen zu infizieren, da sie ja beschreiben, wie das Konstrukt BRD entstanden ist und funktioniert. Im Zuge der großen Finanzcrash in der Geschichte, gelangten privat bezahlte Berufe, wie Lehrer oder Arzt in den öffentlichen Dienst, in den Dienst der Staatsgewalt, da das besteuerte Volk nicht mehr in der Lage war, die finanziellen Mittel für Privatlehrer etc. aufzubringen. Die „Bildungssysteme“ befinden sich also, wie man heute erkennen kann, in staatlicher Gewalt. Der Staat bestimmt, welches Wissen an seine Untertanen weitergegeben werden soll. Dieses Wissen muss allerdings den Staat als richtig und unverrückbar darstellen, denn sonst könnte es passieren, dass die Generationen die beschult werden, gegen den Staat rebellieren, denn sie besitzen den Intellekt, um  Probleme zu erkennen. Dazu müssen diese Probleme jedoch erst vermittelt werden. Man sollte genauer werden und dafür soll das eigene kleine Besatzungsproblem herhalten. Es wird in den Schulen das Mem vermittelt, BRD = Staat und GG = Verfassung. Dies sind wohl nur zwei Meme von vielen, die für eine Konformität des Geistes sorgen. Das Mem BRD = Staat soll widerlegt werden, indem kurz auf die Geschichte eingegangen wird.

Am 8. Mai 1945 kapituliert die deutsche Wehrmacht und es wird ein militärisches Übergabe – Abkommen zwischen dem Oberkommando der Wehrmacht und den westalliierten Streitkräften unterzeichnet, in dem es heißt:

„Diese Kapitulationsurkunde stellt kein Präjudiz für die an ihre Stelle tretende allgemeine Kapitulationsbedingungen dar, die durch die Vereinten Nationen oder in ihrem Namen festgesetzt werden und Deutschland und die Deutsche Wehrmacht als Ganzes betreffen werden.“

Jedoch folgt diesem rein militärischen Abkommen kein politisches, das heißt, dass Deutsche Reich als Staat unterwirft sich nicht. Die Regierung tritt nicht zurück und die angekündigten Kapitulationsbedingungen der Vereinten Nationen werden später nicht gestellt. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1948 verlangt jedoch vergeblich, dass die vier Hauptsiegermächte ihre internen Streitigkeiten beilegen und mit dem Deutschen Reich Frieden schließen. Ein Friedensvertrag gibt es bis heute nicht, was impliziert, dass der zweite Weltkrieg rein formal nach wie vor Bestand hat und, dass das Deutsche Reich, welches von dem seit 1990 nicht mehr rechtskräftigen BRD illegal verwaltet wird, besetztes Gebiet ist. Warum ist das BRD seit 1990 nicht mehr rechtskräftig? Im Herbst 1990 wurde vor der Zusammenlegung der West – und Mittelsektoren der Geltungsbereich des besatzungsrechtlichen Mittels am 17. Juli 1990 mit Wirkung zum 18. Juli 1990 aufgehoben, siehe Art. 23 GG. Seit dem 18. Juli 1990 besitzt das GG für das BRD keinen Geltungsbereich und ist somit juristisch erloschen. Das bedeutet die Reichsverfassung von 1919 ist wieder vollkommen rechtskräftig, sollte aber vor einer Wiederwahl überarbeitet werden. Das BRD ist ein Verwaltungsorgan welches von den Alliierten errichtet worden ist und nach wie vor unter deren Oberaufsicht (SHAEF – Militärgesetze) stünde. Es ist also kein Staat, sondern ein staatsähnliches Provisorium, das sich in Art. 146 GG selber aufhebt. Das Deutsche Reich ist noch immer existent, aber handlungsunfähig, weil es keine Staatsorgane hat. Das wird auch vom Bundesverfassungsgericht mehrfach bestätigt. Es gibt vom 31. 7. 1973 folgenden Leitsatz zum Grundlagenvertrag zwischen BRD und der DDR.  

„Es wird festgehalten, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland noch später untergegangen ist. Es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig.“

Dieser kurze Abriss der Geschichte wird so nicht in den Geschichtsbüchern dargestellt. Bedeutet also, Meme nach dem Wissen 1. werden nicht infiziert. Eine detaillierte Ausgabe der Geschehnisse ist nicht zentrales Thema des Aufsatzes.

Das Mem GG = Verfassung. Dazu folgendes Zitat.

„Ein Grundgesetz ist ein besatzungsrechtliches Mittel zur Schaffung von Ruhe und Ordnung in einem durch Kriegshandlung besetzten Gebiet. Gegeben von der Siegermacht (oder den Siegermächten), für das auf Zeit eingesetzte Verwaltungsorgan (BRD). Ein Grundgesetz ist definitiv keine Verfassung und darf als solches nicht mit einer Verfassung gleichgestellt werden. Die Unterschiede beider Begriffsbestimmungen kann gar nicht unterschiedlicher sein.“

Das Grundgesetz hebt sich in Art. 146 GG selber auf, denn es gibt zu, keine Verfassung zu sein. Artikel 146 Grundgesetz lautet:

„Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

Danach dürfte die Bundesrepublik Deutschland, juristisch genau genommen, überhaupt keine Verfassungsorgane haben, denn unser Grundgesetz ist nach dem eindeutigen Wortlaut des Art. 146 keine Verfassung, sondern nur ein Provisorium, das von einer vom Volk gemeinsam verabschiedeten Verfassung ersetzt werden soll. Das Grundgesetz ist somit völlig unstreitig lediglich ein vorläufiges ordnungsrechtliches Instrumentarium der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Der herausragende Politiker und Demokrat Carlo Schmid bezeichnete in einer Rede vor dem Parlamentarischen Rat am 8.9.1948 die Bundesrepublik Deutschland als „Staatsfragment“ und das Grundgesetz ausdrücklich als Provisorium und nicht als Verfassung. Die so genannten “Deutschen Väter des Grundgesetzes” dürften dabei kaum mehr als Punkt und Komma gesetzt haben.
Erhalten die Schüler eine solche objektive und juristische Vorgehensweise bei der Vermittlung? Nein, das tun sie nicht, da sie in die Konformität dirigiert werden sollen. Warum aber sind diese Meme, wie sie in der Schule vermittelt werden, erfolgreich? Sie sind erfolgreich, weil sie keine Gegner haben und bei getreuer Widergabe, sprich, bei kopieren werden sie mit entsprechenden Noten belohnt. Warum sollte man etwas infrage stellen, wenn man dafür belohnt wird und die Aussichten auf ein sorgenfreies Leben in materiellem Wohlstand dadurch gesichert sind?

Schule ist also ein klassisches Konditionierungssystem, welches das große geistige Entwicklungspotential jeder neuen Schülergeneration auf ein Minimum verhindert und für ihre Ohnmacht sorgt, die meist ein ganzes Leben lang anhält. Man kann es tagtäglich sehen, wie Menschen sich im Sinne des Finanzsystems den Rücken krumm arbeiten und den Geist still legen. Meme werden im Sinne einer geistigen Versklavung genutzt, um ein System aufrechtzuerhalten, über das alle schimpfen und es doch immer und immer wieder anerkennen. Man geht in dem Glauben zur Wahl, etwas zu verändern. Auch dies sind infizierte Meme, Denkschablonen, die von A nach B springen und dadurch kopiert werden. Der Autor möchte auch ganz gezielt ein Mem infiltrieren und ist gespannt, wie es sich im Konkurrenzkampf mit den bereits infizierten Memen schlägt. Das Mem, welches als Informationseinheit beim Leser einschleust werden möchte ist die Wahl.

Die Wahl, welche alle vier Jahre stattfindet ist ganz klar die Anerkennung des Systems( Mord; Betrug; Raub; Krieg; Hunger, Elend), egal wen man wählt. Indem man wählen geht, erkennt man das System, seine Institutionen und Machtmittel  der Unterdrückung und Versklavung an. Wählen gehen heißt, einen Vertrag über Unmündigkeit der Herrschenden gegenüber zu unterschreiben und anzuerkennen. Wählen gehen zeigt die geistige Armut und Massenvernichtung des Gutes „ menschliche Intelligenz“. Wählen heißt, Verantwortung abgeben und sich in Blindheit und Stummheit üben. Wählen soll man nur sich selbst und seinen Geist.

Man muss bedenken, dass der Grad zwischen Aufklärung und Indoktrination sehr schmal ist (Kairos 2011). Dieser Aufsatz soll ein kleiner Einblick sein, in eine Theorie, die auf die aktuelle Situation Anwendung finden soll. Der Fokus liegt dabei vorwiegend auf geschichtspolitische Themen. An dieser Stelle ist es nochmals wichtig zu sagen, dass Meme absolut wertneutral sind. Die momentane Freiheitsberaubung, Versklavung und unrechtmäßige Handlungsweise der unrechtmäßigen Regierung des BRD ist nicht Bestandteil der medialen Memverbreitung und deshalb ist es angebracht, Meme in einem sehr geringen Umfang einzuschleusen, in der Hoffnung, dass ihre Wirkung sich irgendwann entfalten und zu einer neuen Ordnung führen werden.
Hält man fest, dass die beiden Meme, welche dargestellt wurden, Meme der Kategorie Wissen 2. sind. Sie werden gezielt infiziert, um den Kinder, welche in Deutschland leben und die sich als Deutsche identifizieren, den Eindruck vermitteln, dass dieses System oder besser gesagt, das von den Alliierten eingesetztes Verwaltungsorgan zur Herstellung von Ruhe und Ordnung in einem durch Kriegshandlung besetztem Gebiet, als ein historisch falsches Mem infiziert wird. Es wird anerkannt, durch entsprechende Belobigung wider gegeben und häufig kopiert. Während die historisch wahre Darstellung durch die Memverbreiter der ersten Generation mit einer Negation konnotiert ist und dadurch bei Verbreitung dieser Memkomplexe Bestrafungen durchgeführt werden. Das historisch falsche Mem ist also erfolgreicher, weil es häufiger kopiert wird.

 

„Unmöglich ist’s, drum eben glaubenswert.“

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Gedanken-tum?

Man wird sich bei dieser Überschrift zu allererst fragen, was diese Variation zu bedeuten hätte – heißt es denn normalerweise nicht Gedankengut? Ja, doch, so nennt sich dieses Wort normalerweise und doch verwende ich bewusst diese Neubildung.

Worin besteht der Unterschied zwischen Gedankengut und Gedankentum – um es vorneweg zu nehmen, beide Worte sind als dieselben der Bedeutung nach gedacht, doch erscheint es doch überlegenswert, was überhaupt damit bezweckt wird. Das Gedankengut wird aufgrund seiner Endsilbe bereits als „Gut“, praktisch als eine „Ware“ als etwas Materielles konzeptioniert, indem das Modell sprachlich an etwas Materiellem, nämlich am Gut selbst angelehnt ist. Dabei wird dem Gedanken unbewusst, aber doch, etwas beigemessen, das dem Gedanken an sich aber nicht eigen sein dürfte, denn der Gedanke selbst ist bei Leibe nicht und in keiner Weise materiell. Freilich können sich Gedanken auf Gegenstände oder auf finanzielle Planungen beziehen, doch man verwendet das Wort „Gedankengut“ selbst in der Regel dazu, über eine bestimmte Idee zu sprechen, die man im Kopf trägt, doch man trägt dieses nicht im Kopf, wie man ein Gehirn tragen würde, sondern gerade als das metaphysische Etwas, das die moderne Wissenschaft bis zum heutigen Tage nicht zu ergründen vermochte. Doch was ist der Gedanke wirklich? Er ist kein Gut – es ist zwar haarspalterisch, das zu betrachten, aber fassen Sie dies als eine Art Einleitung zum Eigentlichen, zum Folgenden auf: Eine bessere Bezeichnung des Wortes wäre „Gedankentum“ – eine Ableitung von – nehmen Sie als Beispiel das Christentum – eben „Christentum“. Die Silbe „-tum“ soll den vergeistigten Charakter des Wortes „Gedanke“ stärker zum Ausdruck bringen und das Derivat einer Silbe aus der Religion soll vor allem den Gedanken zu einer religiösen Höhe erheben – und das ist der entscheidende Punkt in dieser Überlegung. Gedanken, nicht Taten, sondern die Gedanken bestimmen, wie wir unsere Welt und unser Leben ausrichten und nicht die Taten – nicht einmal der Dümmste wird diese Tatsache leugnen können, denn der Gedanke geht der Tat voraus, wie der Blitz dem Donner. Wir verschaffen unseren Taten erst durch unsere Gedanken den Sinn, der uns zu unseren Taten treibt und deshalb ist es wichtig, erst den Gedanken und mit ihm die Vernunft, die Ratio und daraus den Rationalismus zu einem beinahe-Gott zu erheben. Man mag da den berechtigten Einwand erheben, dass ja das Tier nicht in dem Sinne denkt, wie es der Mensch täte und das ist auch richtig und deshalb ist eine Differenzierung dieser Ansichtsweise unbedingt vonnöten: Auch das Tier handelt und auch im Kopf des Tieres vollziehen sich „Gedanken“, doch es wäre ein Irrtum zu meinen, nur deshalb weil das Tier auch handelt und nur deshalb, weil elektrische Ströme im Gehirn fließen, dass dessen Gedanken mit dem eines Menschen gleichzusetzen wäre. Eines ist bei derlei Gedanken klar herauszustreichen, nämlich, dass der Mensch durch seine freien und frei variierbaren Gedanken einen freien Willen erhält, während das Tier in bestimmten Schranken vorgegebene „Gedanken“ zu erfüllen hat. Der Mensch ist durch seine Gedankenfreiheit frei, denn dadurch handelt er frei, denn dadurch weiß er, dass er sich nicht an das zu binden hat, was ihm die Gefühle vorschreiben. Jawohl, die „Gedanken“ der Tiere sind nichts weiter als „Gefühle“ – wissenschaftlich als „Instinkte“ bezeichnet, wodurch sich der Mensch vor allem durch seine Gedanken, seine wahren, freien Gedanken vom Tier abgrenzt und letzten Endes resultieren daraus alle seine ihm eigenen, nur-menschlichen Fähigkeiten. Sei es der Gebrauch von mehrfach-zusammengesetzten Werkzeugen, deren Funktionalität kein Affe und kein noch so intelligenter Vogel erkannt hätte und hat – zwar benutzen Primaten einfache Werkzeuge, wie beispielsweise in manchen Fällen Faustkeile, doch ein solcher ist nicht aus mehreren Teilen zusammengesetzt, wie dies etwa bei einem Hammer der Fall wäre, der ja aus Stiel und Eisenblock besteht. Bei „einfachen Werkzeugen“ hingegen versagen alle anderen Wesen, denn dabei wäre zumindest der gezielte Gedankengang von zwei Prämissen hin zu einer technischen Konklusion notwendig, aber dazu ist ausschließlich der Mensch fähig. Daraus folgt also unmittelbar, dass der Mensch, der denkt, beziehungsweise der bewusst voraus denkt, seine Prämissen aufstellt und gezielt seine Konklusionen aufstellt, sich menschlicher verhält und tatsächlich humaner ist, als derjenige, der von Trieben geleitet durch die Welt schlingert. In einem praktischen Sinn betrachtet, also auf die Realität bezogen, wären dies dann jene Gemüter, die den Sinn des Lebens im „Spaß im Leben“ sehen – Freuden wie Sexualität, Alkohol und gar Drogen sind Teil dieses in seinem Wesen tierischen Menschentypus. Niemand will hier behaupten, all dies wäre bösartig und „Satans Werk“ – wir sind immerhin nicht in der katholischen Kirche – doch entscheidend ist der Exzess in eben diesen Trieben. Wer seinen Drang nach dem Genussmittel Alkohol nicht kontrollieren kann, obwohl er weiß, dass es ihm schadet und obwohl er weiß, dass er ja gar die Freiheit der Entscheidung hatte, nimmt er sich diese, weil er sein Gefühl, seinen „Instinkt“ nicht kontrollieren kann – wie ein Tier. Dasselbe gilt für Männer und Frauen, die die Leistung, den Fleiß und die Disziplin verachten und ihre erbärmliche und bemitleidenswürdige Existenz lieber darauf reduzieren, ihre Sexualität auszuleben – auch hier gilt das Prinzip des Maßes; niemand ist schlecht oder bösartig, weil er begehrt, aber jemand ist tierähnlich oder gar tiergleich, wenn er sein Leben so ausrichtet, dass der Trieb dominiert. Betrachtet man nur die Bewegung der 60er und 70er Jahre, so lassen sich genau solche falschen „Tugenden“ in den Köpfen der sich auf „Hippie-Konzerten“ tummelnden Tiermenschen wiederfinden, deren berühmte Lebens’weisheit‘ ja lautete: „Sex, drugs and Rock’n Roll“ – drei vermeintliche „Ideale“ – und auch das muss trotz Anführungszeichen mit einem Fragezeichen gekennzeichnet werden – die genau diesem so frevelhaften tierischen Verhalten entsprechen. Das allerdings ist genau jene Bewegung, die heute geradezu noch immer gefeiert und verherrlicht wird. Wer aber alleine schon „Menschen“ verherrlicht, die selbst das Rauschgift, grade in chemischer Form, verherrlichen, der kann selbst nur ein Mensch sein, der genau so ein Schwein zu seinem König küren würde, wenn man es nur zur Genüge in schöne Gewandung steckt und ihm phänotypisch ein menschlich-anmutendes Antlitz verleiht – doch man kann ein jedes Schwein, sei es wild, Eber oder Sau, humanisieren, wie man will, es ist und bleibt ein Schwein und diese 68er., die drogenverherrlichend Europas und Nordamerikas Jugend vergifteten, weil diese sich ein attraktives Schwein zum König vorsetzen ließen, sind und bleiben – hier eine kurze Denkpause-. Der Gedanke ist heilig und der Gedanke ist es, nach welchem sich unser Leben zu richten hat und nicht die letzten Endes schwächliche und in den Ruin treibende Triebhaftigkeit, die manch einen Menschen dem Tiere ähnlich werden ließ. Bedingungslos hinter allem die Sichtweise der Vernunft erkennen zu wollen, ist das Ideal, das vonnöten ist, um zu dem Erfolg zu gelangen, der für die“ Tiermenschen“ immer unerreichbar sein wird, weil sie ihr Vergnügen behindert – „ethisches Stadium!“ lautet die Parole. Das ist Gedankentum – den Gedanken zur Heiligkeit zu erheben und nicht das Opium, oder die Geschlechtlichkeit oder den Alkohol oder auch nur das reine Vergnügen, das man „Spaß“ nennt und – noch ein Mal sei betont – niemandem wird der Spaß verboten oder auch nur mit diesem ausgetrieben werden wollen; das Entscheidende ist , welchen Stellenwert der Trieb einnimmt.

Selbst denken und erkennen – Ideale Brechen Ketten.